- Technik
Schritte zuverlässig zählen lassen
2 Minuten

Tägliche Bewegung ist für mich selbstverständlich. Trotzdem war ich neugierig, wie viele Schritte ich denn tatsächlich mache. Und so probierte ich den Pedometer 60 aus, einen Schrittzähler des Unternehmens Promedia aus Heidelberg.
Mit Daten füttern
Zuerst füttere ich den Schrittzähler mit einigen Angaben, die das System benötigt, um zuverlässige Angaben machen zu können. Das funktioniert zum einen über die SET-Taste zum Einstellen von Datum und Uhrzeit.
Zum anderen kann ich gleichzeitig länger die beiden Pfeiltasten am Gerät drücken; dann stelle ich ein, dass ich weiblich bin, verrate dem System mein Alter, wähle als Maßeinheit Zentimeter und gebe mein Körpergewicht ein. Zuletzt möchte der Schrittzähler wissen, wie lang ein Schritt bei mir ist, wenn ich normal gehe.
Schrittlänge ermitteln
Zwei Möglichkeiten habe ich, das zu ermitteln: Entweder rechne ich einfach, wie in der Bedienungsanleitung angegeben, meine Körpergröße mal 0,42; alternativ kann ich zehn Schritte gehen, die Strecke messen und durch zehn teilen. Die Ergebnisse sind fast gleich, durch meine großen Schritte weicht die gemessene Schrittlänge um zwei Zentimeter nach oben ab.
Schritte tageweise im Speicher abrufbar
Nun trage ich den Schrittzähler einfach in der Hosentasche. Alle Schritte, die ich mache, summiert er auf – unabhängig davon, ob ein neuer Tag begonnen hat. Will ich wissen, wie viele Schritte es konkret an einem Tag waren – denn die Empfehlung lautet ja, täglich mindestens 10 000 Schritte zu machen –, gehe ich in die Speicherfunktion durch längeren Druck auf die MEM-Taste.
Hier kann ich die Schrittzahl des Tages, den rechnerischen Kalorienverbrauch und die gelaufenen Kilometer abrufen. Zusammen mit meiner Walking-Tour im Wald und vielem Auf und Ab im Haus habe ich an diesem Tag 11 638 Schritte geschafft. Alle diese Daten kann ich auch über die zugehörige Software, herunterladbar unter www.mystep3d.de, ansehen.
Hier finden Sie alle technischen Details auf einen Blick.
von Dr. med. Katrin Kraatz
Kontakt:
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz, Tel.: (06131) 9 60 70 0,
Fax: (06131) 9 60 70 90, E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
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lena-schmidt postete ein Update vor 6 Tagen, 14 Stunden
Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/
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thomas55 postete ein Update vor 1 Monat
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Monat
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?





Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße