„Standhaft bleiben! Trotz Diabetes“

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© Eduard Gerlach GmbH
„Standhaft bleiben! Trotz Diabetes“

Die Kampagne „Standhaft bleiben! Trotz Diabetes“ hat zum Ziel, möglichst viele Diabetiker für ihre Fußgesundheit zu sensibilisieren.

Die Eduard Gerlach GmbH hat die Aufklärungsaktion „Standhaft bleiben! Trotz Diabetes“ (www.fussvital.info/standhaft­-bleiben) ins Leben gerufen. Ziel der Aktion ist es, möglichst viele Diabetiker für ihre Fußgesundheit zu sensibilisieren. Die Ergebnisse des GEHWOL Diabetes-Reports 2014 haben laut einer Pressemitteilung des Unternehmens nämlich gezeigt, dass bei vielen Diabetikern hier Nachholbedarf besteht.

Risiko für Fußkomplikationen unterschätzt

Demnach unterschätzen die meisten Diabetiker noch immer ihr Risiko für Fußkomplikationen. Obwohl die Betroffenen häufig Probleme wie Hyperkeratose, trockene Haut, Fuß- und Nagelpilz, Rhagaden sowie Fußfehlstellungen aufweisen, wissen zwei Drittel (63 Prozent) der Patienten nicht, dass sie besonders auf ihre Füße achten müssen. 53 Prozent gaben an, auf regelmäßige Vorsorgebesuche bei einem Podologen zu verzichten. Auch zuhause betreibt fast die Hälfte der Befragten (45 Prozent) Fußpflege höchstens gelegentlich und nur selten konsequent.

Ratgeberbroschüre mit vielen Tipps

Zentraler Bestandteil der Aktion ist eine Ratgeberbroschüre mit dem gleichnamigen Titel. Auf 16 Seiten informiert diese über die Risiken des diabetischen Fußes, wie er entsteht, welche kosmetischen Probleme mit ihm verbunden sind und wie sich Symptome wie Hauttrockenheit und Hornhaut vermeiden lassen. Tipps für die heimische Fußpflege, die Auswahl der Pflegemittel sowie Hinweise zur Schuhversorgung stehen im Fokus, heißt es in der Presseinformation.

Zudem ist in die Broschüre ein Fußpflegequiz integriert, bei dem Diabetes-Fußpflege-Sets von GEHWOL gewonnen werden können (Einsendeschluss ist der 31. August 2014).

Bestellmöglichkeiten:

Diabetesberatungsstellen und Selbsthilfegruppen können den Ratgeber (10, 20 oder 50 Stück) kostenfrei bei der Eduard Gerlach GmbH anfordern: per E-Mail (info@gehwol.de), Telefon (05741/330-0), Fax (05741/347300) oder über das Online-Bestellformular auf www.fussvital.info/standhaft-bleiben.


von Redaktion Diabetes-Journal

Kontakt:
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz, Tel.: (06131) 9 60 70 0,
Fax: (06131) 9 60 70 90, E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße