- Aus der Community
Alles in Ordnung: Tipps für einen geordneten Diabetiker-Haushalt
3 Minuten
#1 Mini-Mülleimer
Am Abend vor dem Schlafengehen noch eben schnell den Blutzucker messen, den Katheter wechseln oder das Insulin auffüllen – wir wissen alle: Das verursacht wahnsinnig viel Müll. Damit der nicht einfach wahllos auf dem Boden neben dem Bett oder auf dem Nachttisch landet, haben wir kleine Mülleimer dort stehen. Klein, praktisch und zeitsparend – so muss niemand mehr aus dem gemütlich weichen Bett krabbeln 😉

#2 Müllentsorgung
Benutzte Teststreifen und Penkanülen sollten nicht einfach lose im Haus- oder Plastikmüll entsorgt werden. Der Müll wird auch in Deutschland teilweise von Hand sortiert. Es muss einfach nicht sein, andere Menschen durch benutzte Kanülen einer Gefahr auszusetzen. Unsere Penkanülen und Teststreifen wandern deshalb in eine leere Waschmittelflasche, die zugeschraubt weggeworfen wird, wenn sie voll ist.

#3 Diabetesregal
Wir ordnen zu Hause all unsere Utensilien in Stoffboxen, die mit unseren Namen beschriftet sind. Besonders praktisch: Alle Dinge, die mit dem Diabetes zu tun haben, werden dort mit einsortiert, also Bücher, Listen, Freiumschläge für Bestellungen und so weiter. So ist immer alles fest an einem Ort, und man verliert nicht so leicht den Überblick, wann wieder etwas bestellt werden muss.

#4 Reminder
Als Pumpenträger sind wir darauf angewiesen, immer ausreichende Mengen Katheter und Reservoire dazuhaben. Die Katheter, die nicht in die Boxen passen, warten in Kartons im Haushaltsschrank auf ihren Einsatz. Um nicht irgendwann in die Zwickmühle zu kommen, plötzlich nur noch mit drei Kathetern dazustehen, setzen wir uns Reminder. Über einige Online-Bestellportale geht das per E-Mail. Man trägt seine E-Mail-Adresse ein und wird in festgelegten Abständen daran erinnert, neues Verbrauchsmaterial nachzufordern. Das Unternehmen Abbott bietet bei einer Jahresversorgung mit Sensoren an, diese in regelmäßigen Abständen automatisch zu versenden. Ansonsten tut es aber auch ein Eintrag im Kalender auf dem Handy.

#5 Hypobox
Im Falle einer Unterzuckerung ist schnelle Hilfe gefragt. Bei uns zu Hause gibt es deshalb ein Regalfach, das nur für Hypohelfer reserviert ist. Trinkpäckchen, Quetschies, Müsliriegel und Traubenzucker finden darin Platz. So muss man nicht erst durch die Wohnung rennen, um etwas Zuckerhaltiges zu finden, sondern hat immer alles beisammen.

Und unterwegs? Antje hat mal zusammengestellt, wie ihr Diabetestäschchen aussehen muss, damit sie alles ordentlich verstauen kann.
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bloodychaos postete ein Update vor 2 Tagen
Hat noch jemand Probleme mit dem Dexcom G7? Nachdem ich letztes Jahr im Sommer über drei Monate massive Probleme mit dem G7 hatte bin ich zum G6 zurückgewechselt. Jetzt zum Jahreswechsel bzw. jetzt Ende Februar wollte ich dem G7 mal wieder eine Change geben. Ich war davon ausgegangen, dass die Produktionsprobleme inzwischen behoben sind. Aber spätestens am dritten Tag habe ich massive Abweichungen von 50 – 70 mg/dL. Setzstellenunabhängig. Meine aktuellen G7 wurden im Dezember 2025 produziert. Also sollten die bekannten Probleme längst behoben worden sein. Zuerst lief es die ersten Monate von 2025 mit dem G7 super, aber im Frühjahr 2025 fingen dann die Probleme an und seitdem läuft der G7 nicht mehr bei mir, obwohl alle sagen, dass die Probleme längst behoben seien und der Sensor so toll funktioniert. Ich habe echt Angst. Mir schlägt das sehr auf die Psyche. Zumal ich die TSlim nutze, die nur mit Dexcom kompatibel ist und selbst wenn ich zur Ypsopump wechsel ist da der Druck, dass es mit dem Libre3 funktionieren MUSS. Ich verstehe nicht, warum der G7 bei allen so super läuft, nur ich bin die Komische, bei der er nicht funktioniert.
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thomas55 postete ein Update vor 6 Tagen, 12 Stunden
Hallo,
ich habe zur Zeit die Medtronic Minimed 670G mit Libre als Sensor. Ich überlege, auf die 780G als AID mit dem Simplera umzusteigen. Hat jemand Erfahrung mit diesem Sensor? Wie sieht es mit der Verfügbarkeit aus? In der Vergangenheit wurden Neukunden der 780G nicht mit dem Simplera beliefert sondern nur Kunden, die die 780G schon länger nutzen. Das hat sich nach Aussagen von Medtronic-Mitarbeitern beim T1day heute genau umgekehrt. Mein Doc hat das vestätigt. Für mich als neuer Bezieher der 780G gut, für die Bestandskunden schlecht.
Danke vorab und bleibt gesund (von unserem Typ 1 lassen wir uns das Leben dank Technik nicht vermiesen!)
Thomas55 -
sayuri postete ein Update vor 1 Woche
Hi, ich bin zum ersten Mal hier, um mich für meinen Freund mit Diabetes Typ 1 mit anderen auszutauschen zu können. Er versteht nicht alles auf Deutsch, daher schreibe ich hier. Etwa vor einem Jahr wurde ihm der Diabetes diagnostiziert und macht noch viele neue Erfahrungen, hat aber auch Schwierigkeiten, z.B. die Menge von Insulin besser abzuschätzen. Er überlegt sich, mal die Patch-Pad am Arm auszuprobieren. Kann jemand uns etwas über eingene Erfahrungen damit erzählen? Ich wäre sehr dankbar!🤗🙏
Liebe Grüße
Sayuri
