Verfahren erhält Genehmigung für Humanstudien

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© ViaCyte
Verfahren erhält Genehmigung für Humanstudien

Eine neue Technik, die die Transplantation von insulinproduzierenden Zellen bei Typ-1-Diabetes ermöglichen soll, kann nun in klinischen Studien am Menschen erprobt werden.

In Kapsel eingeschlossene Stammzellen

Die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA hat die Genehmigung für Studien am Menschen für eine neue Technik zur Verpflanzung von insulinproduzierenden Inselzellen erteilt. Diese besteht aus einer Kapsel (Encaptra drug delivery system), die unter die Haut implantiert wird. Sie enthält Stammzellen (PEC-01 cells), die darauf programmiert sind, sich in insuliproduzierende Inselzellen zu entwickeln.

Das besondere an der Kapsel ist seine selektive Durchlässigkeit: Das im Inneren produzierte Insulin wird in den Blutkreislauf abgegeben und für das Wachstum und den Erhalt der Inselzellen wichtige Stoffe, wie Sauerstoff und Glukose, können ebenfalls nach innen dringen. Abgeschirmt werden die insulinproduzierenden Zellen jedoch von den Attacken des Immunsystems.

Klinische Studien zur Verträglichkeit und Funktionalität beim Menschen

Ob dieser Prozess, der sich bereits im Tiermodell bewähren konnte, auch im menschlichen Organsimus auf diese gewünschte Weise und in ausreichendem Maße funktioniert, soll in den nun genehmigten Studien untersucht werden.

ViaCyte, das Unternehmen, das für die Entwicklung der neuen Technik und die Studiendurchführung verantwortlich ist, hat dazu vom Pharmaunternehmen Johnson & Johnson eine finanzielle Unterstützung in Höhe von rund 15 Mio. Euro erhalten. Auch die gemeinnützige Stiftung JDRF, die Forschungsarbeiten zur Heilung, Behandlung und Prävention des Typ-1-Diabetes fördert, hat sich bereits an der Finanzierung des Projekts beteiligt.


von Gregor Hess

Kontakt:
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz, Tel.: (06131) 9 60 70 0,
Fax: (06131) 9 60 70 90, E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de

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  • Hallo zusammen,
    ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!

    • calvin240 antwortete vor 1 Woche

      Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.

    • uho1 antwortete vor 1 Woche

      @calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!

    • @uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
      Liebe Grüße

  • Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/

  • tako111 postete ein Update vor 4 Wochen, 1 Tag

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

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