Zwei Messgeräte, ein Modul, zwei Apps

2 Minuten

© Menarini
Zwei Messgeräte, ein Modul, zwei Apps

Der Ausprobiert-Anwedertest: Das Blutzuckermesssystem GlucoLog B.T.device von A. Menarini Diagnostics vereint viele nützliche Funktionen.

Dass Diabetiker ihre gemessenen Blutzuckerwerte elektronisch verwalten, kann man zunehmend beobachten. Deshalb habe ich mir zum Ausprobieren das Angebot von A. Menarini Diagnostics angesehen. Dazu gehören das GlucoLog B.T.device und die App GlucoLog Lite; für den Datenversand per SMS mit iPhones und Android-Smartphones gibt es zusätzlich die App GlucoLog Mobile.

BlueTooth-Verbindung

Nach dem kostenfreien Herunterladen der App lasse ich das iPad das Übertragungsmodul GlucoLog B.T.device, das über BlueTooth Daten senden kann, suchen. Und dann kann es losgehen. Daten von zwei Geräten Das Modul, in zwei Versionen, kann Daten vom Blutzuckermessgerät GlucoMen Gm und GlucoMen LX Plus (hiervon auch Ketonwerte) auslesen; ich verwende das GlucoMen LX Plus.

Das Modul verbinde ich durch einen darin integrierten Stecker mit dem Messgerät. Dann rufe ich die App GlucoLog Lite auf und wähle den Button Empfang. Das Modul schalte ich mit einem großen Knopf auf der Oberseite ein.

In der App speichern

Nun dauert es nicht lange und in der App steht in einem leuchtend grünen Feld „Ergebnis … mpfangen“. Jetzt läuft die Datenübertragung, bis es heißt: „Empfangene Ergebnisse: 6, Gespeicherte Ergebnisse: 6“. Bei jedem weiteren Herunterladen wird die Gesamtzahl der verfügbaren Ergebnisse wieder genannt, aber nur die neuen Daten werden als gespeichert angegeben.

Mehrere Ansichten

In der App wird jeder Wert mit Datum, Uhrzeit und gegebenenfalls Aktivität – vor dem Essen, nach dem Essen, Bewegung – in einer Tabelle angezeigt; auch eine Graphik der Werte und statistische Berechnungen gibt es. Jedem Wert kann ich noch ein Ereignis, z. B. eine Mahlzeit, Sport oder Hausarbeit, zuordnen und mit individuellen Bemerkungen meine Messergebnisse kommentieren.

Per E-Mail verschicken

Meine Daten kann ich auch einer Person meiner Wahl per E-Mail schicken. Der Empfänger bekommt meine Werte des von mir ausgewählten Zeitraums, tageszeitlich zugeordnet in einer Tabelle. Außerdem hängen die Daten als XML-Datei an, so dass sie auch in andere Programme übernommen und dort genutzt werden können.

Wollen Sie mehr über das GlucoLog B.T.device wissen? A. Menarini Diagnostics informiert Sie: Tel. 08 00/45 82 66 36, Internet: www.menarinidiagnostics.de.

von Dr. med. Katrin Kraatz

Kontakt:
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz, Tel.: (06131) 9 60 70 0,
Fax: (06131) 9 60 70 90, E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de

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  • thomas55 postete ein Update vor 4 Wochen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 4 Wochen, 1 Tag

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße