Am Ball mit Diabetes: Tante Käthe, Kicker und jede Menge gute Laune am Weltdiabetestag

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Am Ball mit Diabetes: Tante Käthe, Kicker und jede Menge gute Laune am Weltdiabetestag | Foto: gnepphoto - stock.adobe.com
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Am Ball mit Diabetes: Tante Käthe, Kicker und jede Menge gute Laune am Weltdiabetestag

Sport war der rote Faden, der den #KidsKon prägte. Warum also nicht auch den Weltdiabetestag sportlich feiern? Am 14. November lädt die Deutsche Diabetes Föderation in die Berliner Kult-Location Tante Käthe ein – zum großen Kicker-Turnier mit jeder Menge Teamgeist und Action.

Basketball, Fußball, Klettern – Bewegung war beim #KidsKon das große Thema. Und weil wir nicht nur einmal im Jahr Vollgas geben wollen, verlagern wir die Idee kurzerhand nach Berlin-Mitte. Raus aus der Sporthalle, rein ins Fußballwohnzimmer Tante Käthe – und schon wird der Weltdiabetestag zum echten Mitmach-Event.

Kicker: mehr als nur Kneipen-Gaudi

Kicker – das klingt erstmal nach klappernden Bällen und lockerer Tresen-Stimmung. Aber das Spiel hat längst Kultstatus: Seit den 1960ern rollt der Ball offiziell im Miniatur-Format, heute gibt es sogar eine Bundesliga, Weltmeisterschaften und Profis, die Millimeter-genau spielen. Kicker ist Präzision, Reaktion, Taktik. Und wenn die Stangen erst einmal heiß laufen, steigt der Puls wie auf dem echten Spielfeld.

Extra-Mitspieler: Diabetes

Sport und Diabetes gehören zusammen – beim Laufen, im Fitness-Studio oder eben am Kickertisch. Tischfußball fordert Konzentration, schnelle Reaktionen und Beweglichkeit, ohne dass man dafür Spitzensportler sein muss. Das macht den Reiz aus: Jeder kann mitmachen, egal ob Anfänger oder Vollprofi. Mit Diabetes hat man immer einen Extra-Mitspieler – doch gemeinsam gewinnen wir das Match.

Kostenlos dabei – und für den guten Zweck

Los geht es am 14.November ab 17 Uhr. Ob allein, im Doppel oder als Fan am Spielfeldrand – alle sind willkommen. Der Eintritt ist wieder kostenlos und wer möchte, kann vor Ort für den guten Zweck spenden: Wir sammeln diesmal für ein Seminar zur „Ernährungskompetenz“ für Familien.

Foto: Nadja Jüngling

Wie schon im letzten Jahr beim Community-Abend wollen wir auch diesmal mehr als nur ein Spiel anbieten: ein Ort zum Begegnen, Austauschen und Miteinander-Sein. Egal ob jung oder alt, neu diagnostiziert oder schon lange dabei – alle bringen ihre Geschichten mit und machen den Abend besonders. Aus lockeren Spielen am Kickertisch entstehen Gespräche, neue Freundschaften und vielleicht sogar Ideen für gemeinsame Projekte. Denn Weltdiabetestag heißt auch: Wir sind eine Community, die zusammen feiert, lacht und einander stärkt.

Dein Einsatz: Komm vorbei!

Also: Kalender raus, Freundinnen und Freunde schnappen, Teams bilden und mitspielen. Ob fürs Gewinnen oder einfach nur für den Spaß – Hauptsache, Ihr seid dabei. Getränke, Essen, Musik und Partyfeeling gibt es obendrauf.

Herzliche Grüße
Deutsche Diabetes Föderation e.V. (DDF)


Erschienen in: Diabetes-Anker, 2025; 74 (11) Seite 63


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  • thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 2 Wochen, 6 Tagen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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