#KidsKon 2025: Wissen, Begegnung und jede Menge Herzblutzucker

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#KidsKon 2025: Wissen, Begegnung und jede Menge Herzblutzucker | Foto: DDF
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#KidsKon 2025: Wissen, Begegnung und jede Menge Herzblutzucker

Am 4. Oktober 2025 wurde der #KidsKon zu dem, was er versprach: ein Ort für Begegnung, Wissen und gemeinsames Erleben.

Über 1700 Teilnehmende, Dutzende Mitmach-Angebote, Sport-Aktionen, Vorträge und jede Menge Kinderlachen machten den bundesweiten Kongress für Kinder, Jugendliche und Familien mit Diabetes zu einem echten Highlight des Jahres.

Ein Festival für die Diabetes-Community

Schon der Shuttle-Service im Oldtimer-Bus vom Bahnhof Südkreuz zum Henry-Ford-Bau brachte Stimmung in die Hauptstadt. Drinnen warteten Sportflächen, Kreativräume, Kinderbetreuung und rund 70 Programmpunkte – von Technik-Talks bis zum Erhalt von Kinder-Turnabzeichen.

www.kidskon.com

Referentin Laura Heyn fasste die Stimmung des Tages zusammen: „So viele kleine und große Alltagsheld:innen haben hier gezeigt, was in unserer Community steckt. Ich war einfach verliebt – in die Energie, das Maskottchen und all die Begegnungen.“

Bewegung trifft Begegnung

Sport war der rote Faden des #KidsKon 2025 – vom Tischtennis-Training mit Kathi Korn bis zu Trainings-Sessions mit Leistungssportlern wie Felix Petermann, dem ehemaligen Fußballspieler des 1. FC Union Berlin, und dem Deutschen Lead-Meister im Klettern, Yannick Nagel.

„Die Kids waren Feuer und Flamme!“, berichtet Kathi Korn. „Diese leuchtenden Augen vergesse ich nie. Bewegung, Begeisterung und Zusammenhalt – das ist pure Lebensfreude!“

#KidsKon 2025: Wissen, Begegnung und jede Menge Herzblutzucker
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Von Familien für Familien

Dass der Kongress für alle ist, bewies die Aktion „#KidsKon für alle“. Gemeinsam mit SH HealthCare Friends e. V. konnten vier Familien mit finanziellen Hürden anreisen und teilnehmen. Betroffene und Eltern, in deren Familien Typ-1-Diabetes eine Rolle spielt, zeigten mit ihren selbst entwickelten Apps und Alltagshelfern eindrucksvoll, wie viel Community-Power in der Selbsthilfe steckt.

Fazit: Ein Kongress, der bleibt

Ob Erfahrungsberichte, Sport, Kinderbetreuung oder Technologie – der #KidsKon 2025 hat gezeigt, dass die Diabetes-Community wächst, sich vernetzt und neue Wege geht. Professionelle Organisation, engagierte Ehrenamtliche, starke Partner und unzählige persönliche Begegnungen machten Berlin für einen Tag zur Hauptstadt der Diabetes-Selbsthilfe.


von Nadja Jüngling, Geschäftsführung (DDF)

Erschienen in: Diabetes-Anker, 2025; 74 (12) Seite 63


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  • thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 2 Wochen, 6 Tagen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
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