#KidsKon für Macher in Frankfurt am Main: Mit Diabetes kann man alles schaffen!

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#KidsKon für Macher in Frankfurt am Main - Mit Diabetes kann man alles schaffen | Foto: Elke Spaeth
Foto: Elke Spaeth
#KidsKon für Macher in Frankfurt am Main: Mit Diabetes kann man alles schaffen!

Anfang Oktober öffneten sich zum fünften Mal die Pforten für den #KidsKon in Frankfurt am Main. Der Kongress richtet sich an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Typ-1-Diabetes und deren Familien. Nahezu 2000 Teilnehmende ließen sich das Programm sowie die vielfältigen Angebote an den Ständen der Aussteller nicht entgehen.

Als #KidsKon-Profi entpuppte sich die fünfjährige Charlotte aus Ludwigshafen, die schon zum dritten Mal am #KidsKon teilnahm. Im Alter von 21 Monaten erhielt sie die Diagnose Typ-1-Diabetes. Ihre Eltern betonen, wie wichtig es für Charlotte sei, zu sehen, dass es auch andere Kinder mit Insulinpumpe und Sensor gäbe. Für eine Familie aus Nürnberg war der #KidsKon-Besuch eine Premiere. Mutter Eva zeigte sich beeindruckt, wie positiv der 13-jährige Sohn auf die Gemeinsamkeiten und die Gemeinschaft mit Gleichaltrigen reagiert. Höhepunkt für die Jüngeren war wieder die Teddy-OP (Foto oben links unten), die innerhalb weniger Minuten ausgebucht war. Besonders gut gefallen hat Luisa (8) „der Moment, als alles aus dem Teddy rausgeholt wurde und die Bauchspeicheldrüse zu sehen war“.

Sandra Starke, Bundesliga-Fußballerin, Nationalspielerin und #KidsKon-Schirmherrin, sprach im Interview mit Sascha Schworm über ihr Leben als Profi-Sportlerin mit Diabetes (Foto oben links oben). Dazu hatten die Kids etliche Fragen. Dass mit Diabetes alles möglich ist, demonstrierte auch die Vize-Weltmeisterin und Europameisterin (UDO) im Hip-Hop, Megan Walkowiak. Gemeinsam mit den Kids und einigen Eltern brachte sie in den Tanz-Workshops den Saalboden zum Schwingen.

Frank Scherer und das Team der Diabetiker Hessen waren als gastgebendes Bundesland mit einem Stand in der Ausstellung vertreten. Auch Leonhard Stärk und Thomas Roth vom DDF-Bundesvorstand waren da und beeindruckt vom Engagement vor allem der Kinder. Einen Gespräche-Marathon absolvierte Jutta Katgely am Stand des Bunds diabetischer Kinder und Jugendlicher (BdKJ). DDF-Vorstandsmitglied und Autorin Tamara Rieger verkaufte an ihrem Bücherstand #KidsKon-Shirts und Lose. Über den großen Zuspruch freuten sich auch die DDF-Sozialreferenten Reiner Hub, Carola Blumenhagen und Marianne Magg. Reiner Hub: „Die häufigsten Fragen wurden zu Pflegegrad, Einstufung Schwerbehindertengrad sowie Schulbegleitung gestellt.“ Darüber hinaus bereicherten die DDF-Sozialreferenten und auch DDF-Vorstandsmitglied Nina Joachim den Kongress mit ihren Fachvorträgen.

Das Organisationsteam des #KidsKon (BdKJ) und der Vorstand der Deutschen Diabetes Föderation (DDF) danken allen Besuchern, Referenten sowie den engagierten Menschen, die ihnen bei diesem Herzensprojekt zur Seite stehen. Ein herzlicher Dank geht auch an die Aussteller, die für Kinder interessante und spannende Präsentationen mit vielen Mitmach-Aktionen gestalteten.


von Elke Spaeth

Erschienen in: Diabetes-Anker, 2024; 72 (11) Seite 65

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  • thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 2 Wochen, 6 Tagen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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