Reisen mit Diabetes und die Sorge vor der Personenkontrolle am Flughafen? Ein Erfahrungsbericht zeigt, dass dies oft unbegründet ist. Mit CGM-Sensor, Pen oder Pumpe im Gepäck verliefen die Kontrollen auf vier Flügen in die USA und zurück reibungslos.
Viele Menschen mit Diabetes fürchten auf Reisen mit dem Flugzeug vor allem eins: Probleme bei der Personenkontrolle am Flughafen. Ob Sensor zum kontinuierlichen Glukose-Messen (CGM), Insulinpumpe oder -pen mit Kanülen, alles kann potenziell bei der Kontrolle zum Problem werden – oder doch nicht?
Keinerlei Probleme auf der USA-Rundreise
Auf unserer dreiwöchigen Rundreise 2025 durch die USA sind wir insgesamt viermal geflogen und dabei jeweils kontrolliert worden. Kein einziges Mal gab es irgendein Problem. Lediglich der CGM-Sensor wurde einmal von Hand sehr vorsichtig nochmals abgetastet. Reisende mit Diabetes gehören heute einfach zum Standard, moderne Scan-Geräte bei der Kontrolle ebenfalls. Die meisten davon ignorierten den Sensor sogar gänzlich.
Und das Handgepäck? Weder an den großen Flughäfen in München, New York, Boston, Denver und Chicago noch am Regionalflughafen von Rapid City erregte unser Handgepäck, vollgepackt mit Sensoren, Insulin-Ampullen und Kanülen, Aufsehen. Falls sich das Personal dafür interessiert hätte, wäre ich auch darauf vorbereitet gewesen: mit einem vom Arzt unterschriebenen Formblatt, auf dem alle Hilfsmittel und Medikamente als medizinisch notwendig dargestellt sind.
Diese großartige Reise möchte ich nicht missen. In diesem Sinne: Ruhe bewahren bei der Kontrolle und viel Spaß auf Ihrer nächsten Reise!
von Eric Bayerschen
Erschienen in: Diabetes-Anker, 2026; 75 (4) Seite 66
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