Erfahrungsbericht: Personenkontrolle am Flughafen – na und?

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Erfahrungsbericht: Personenkontrolle am Flughafen – na und? | Foto: GoodStudio – stock.adobe.com
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Erfahrungsbericht: Personenkontrolle am Flughafen – na und?

Reisen mit Diabetes und die Sorge vor der Personenkontrolle am Flughafen? Ein Erfahrungsbericht zeigt, dass dies oft unbegründet ist. Mit CGM-Sensor, Pen oder Pumpe im Gepäck verliefen die Kontrollen auf vier Flügen in die USA und zurück reibungslos.

Viele Menschen mit Diabetes fürchten auf Reisen mit dem Flugzeug vor allem eins: Probleme bei der Personenkontrolle am Flughafen. Ob Sensor zum kontinuierlichen Glukose-Messen (CGM), Insulinpumpe oder -pen mit Kanülen, alles kann potenziell bei der Kontrolle zum Problem werden – oder doch nicht?

Keinerlei Probleme auf der USA-Rundreise

Auf unserer dreiwöchigen Rundreise 2025 durch die USA sind wir insgesamt viermal geflogen und dabei jeweils kontrolliert worden. Kein einziges Mal gab es irgendein Problem. Lediglich der CGM-Sensor wurde einmal von Hand sehr vorsichtig nochmals abgetastet. Reisende mit Diabetes gehören heute einfach zum Standard, moderne Scan-Geräte bei der Kontrolle ebenfalls. Die meisten davon ignorierten den Sensor sogar gänzlich.

Und das Handgepäck? Weder an den großen Flughäfen in München, New York, Boston, Denver und Chicago noch am Regionalflughafen von Rapid City erregte unser Handgepäck, vollgepackt mit Sensoren, Insulin-Ampullen und Kanülen, Aufsehen. Falls sich das Personal dafür interessiert hätte, wäre ich auch darauf vorbereitet gewesen: mit einem vom Arzt unterschriebenen Formblatt, auf dem alle Hilfsmittel und Medikamente als medizinisch notwendig dargestellt sind.

Diese großartige Reise möchte ich nicht missen. In diesem Sinne: Ruhe bewahren bei der Kontrolle und viel Spaß auf Ihrer nächsten Reise!


von Eric Bayerschen

Erschienen in: Diabetes-Anker, 2026; 75 (4) Seite 66

zur Beitragsübersicht von Diabetiker Baden-Württemberg e.V.

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  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen

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  • Hallo zusammen,
    ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!

    • Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.

    • @calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!

    • @uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
      Liebe Grüße

  • Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/