Erkennen und vermeiden: Der Pass für Diabetes-bedingte Folgeerkrankungen

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Erkennen und vermeiden: Der Pass für Diabetes-bedingte Folgeerkrankungen | Foto: Wort & Bild-Verlag / Angie Wolf
Foto: Wort & Bild-Verlag / Angie Wolf
Erkennen und vermeiden: Der Pass für Diabetes-bedingte Folgeerkrankungen

Auch wenn in Zeiten der Digitalisierung ein Papierdokument vielleicht etwas „aus der Zeit gefallen“ anmutet – dem Gesundheits-Pass Diabetes kommt nach wie vor eine wichtige Rolle zu. Mit ihm können Menschen mit Diabetes selbst die Rahmenbedingungen ihres Diabetes überprüfen.

Der Gesundheits-Pass Diabetes dient als Checkliste, ob die wichtigen Kontroll-Untersuchungen bezüglich des Diabetes durchgeführt worden sind und welche Ergebnisse sie erbracht haben. Für Folgeerkrankungen sieht der Pass Untersuchungen „einmal im Jahr“ vor. Die Hinweise für diese Untersuchungen finden sich vor allem im unteren Teil der jeweils für ein Jahr vorgesehenen Doppelseite. Die Untersuchungen bezüglich mikroangiopathischer Folgeerkrankungen beziehen sich auf Nephropathie, Retinopathie und Neuropathie.

Im Hinblick auf die Nephropathie (Nierenschädigung) sollte jährlich eine Bestimmung des Kreatinin-Werts mit Berechnung der glomerulären Filtrationsrate (eGFR) durchgeführt werden, ergänzend eine Bestimmung der Mikroalbuminurie (geringe Ausscheidung des Eiweißes Albumin), die ganz früh auf eine beginnende Nierenveränderung hinweist. Diese Untersuchungen sollten auch durchgeführt werden, wenn eine Schwangerschaft geplant ist. Spätestens bei Vorliegen einer Mikroalbuminurie muss unbedingt ein erhöhter Blutdruck ausgeschlossen werden. Er beschleunigt im Prinzip alle Folgeerkrankungen des Diabetes massiv.

Den vollständigen Artikel gibt es auf der DBW-Website.

von Dr. Bernhard Lippmann-Grob


Erschienen in: Diabetes-Anker, 2026; 75 (8/9) Seite 68

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  • uho1 postete ein Update vor 6 Tagen, 7 Stunden

    @calvin240
    Ich hätte eine Frage zum
    Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute

  • 123novesia postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag

    Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.

    • Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staats­examen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
      Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
      Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena

  • jseiffert postete ein Update vor 2 Wochen, 1 Tag

    Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
    Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
    Wir freuen uns auf Euch! 🙂