DiaVitalis – ein Test-Konzept aus Hamburg

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DiaVitalis – ein Test-Konzept aus Hamburg
Foto: DiabetesHilfe Hamburg
DiaVitalis – ein Test-Konzept aus Hamburg

Ein neues Projekt der DiabetesHilfe Nord namens DiaVitalis zur Stärkung der Gesundheits- und Ernährungskompetenz von Menschen mit Typ-2-Diabetes startet im 4. Quartal 2024.

Zu Beginn des Jahres kam uns die Idee, etwas im Bereich Gesundheits-/Ernährungs-Kompetenz für Menschen mit Typ-2-Diabetes zu machen. Im Bereich Ernährung statten wir Menschen eine Zeitlang mit einem System zum kontinuierlichen Glukose-Monitoring (CGM) aus, damit sie die Effekte von Lebensmitteln sehen. Für den Bereich Bewegung ist die bioelektrische Impedanzanalyse (BIA) sinnvoll für Muskel-, Fett- und Körperwasser-Messung. Hier kooperieren wir mit der AdipositasHilfe Deutschland.

Zusätzlich gibt es Ernährungs-Beratungen und Bewegungs-Einheiten über vier Wochen. Nach drei Monaten kommen eine weitere BIA-Messung und eine Einzelberatung. Am Ende möchten wir gemeinsam herausfinden, ob die vier Wochen einen nachhaltigen Effekt auf den Lebensstil haben. Start des Projekts wird im 4. Quartal 2024 sein. Voraussetzung für die 15 Teilnehmenden: Typ-2-Diabetes, Insulintherapie, noch kein CGM-Sensor.

Sie möchten dabei sein? Dann bewerben Sie sich jetzt mit einer kurzen E-Mail unter geschaeftsstelle@diabetikerbund-hamburg.de. Warten Sie nicht zu lange, denn die Plätze sind begrenzt.

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 2 Wochen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat, 2 Wochen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße