DiabetikerSelbstHilfe-Bürstadt Unterwegs: Erfolgreiche Informationstour im Herbst 2025

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DiabetikerSelbstHilfe-Bürstadt Unterwegs: Erfolgreiche Informationstour im Herbst 2025 | Foto: DHE
Foto: DHE
DiabetikerSelbstHilfe-Bürstadt Unterwegs: Erfolgreiche Informationstour im Herbst 2025

Die DiabetikerSelbstHilfe-Bürstadt unternehm im September eine Informationstour durch den Kreis Bergstraße, klärte über Diabetes auf und sensibilisierte für die Erkrankung. Mit Messaktionen, Wissensrad und Gesprächen gewann das Team viele neue Kontakte.

Die DiabetikerSelbstHilfe-Bürstadt (DSH) war im September 2025 im Kreis Bergstraße von Viernheim über Heppenheim, Bürstadt, Rimbach und Groß-Rohrheim im Auftrag der Selbsthilfe auf Reisen.

Hierbei warben die Gruppenvertreter für die Akzeptanz und Toleranz gegenüber Menschen mit Diabetes in der Öffentlichkeit, informierten Betroffene und ihre Angehörigen zu Folgeschäden und stellten allen Interessierten die Arbeit der DSH vor.

Viele Gespräche mit Interessierten und Betroffenen

Stephan Thomas, Gruppenleiter und stellvertretender Vorsitzender von Diabetiker Hessen (DHE), Werner Schäfer als stellvertretender Gruppenleiter und Edith Appel-Thomas als Beisitzerin der DHE waren gemeinsam an belebten Plätzen zweier großer Einkaufsmärkte, einem Wochen- sowie einem Bauernmarkt tätig. Das gesamte Tour-Team bedankt sich bei den involvierten Ordnungsämtern und den Marktbetreibern für das Bereitstellen der Räumlichkeiten.

Es ergaben sich viele Gespräche mit Interessierten und Betroffenen vor Ort. Ebenso wurden bei einigen Besuchern am Stand kostenlose Blutdruck-, Puls-, Blutzucker- und Sauerstoff-Messungen durchgeführt.

Ein Wahrscheinlichkeitstest zu Diabetes Typ 2, Schlaganfall und Herzinfarkt kam ebenfalls gut an. Nach diesen Stichproben wurden die Teilnehmenden vermehrt auf die vielerorts angebotenen Disease-Management-Programme hingewiesen. Am Wissensrad konnten die Besucher spielerisch ihre Kenntnisse rund um Diabetes ermitteln. Die Gruppenvertreter, die „DSH unterwegs“ planten und durchführten, waren mit dem Ergebnis der Tour zufrieden.

Regelmäßige Vorträge und Veranstaltungen

Die DiabetikerSelbstHilfe Bürstadt lädt in ihrem Wirkungskreis rund um die südhessische Gemeinde regelmäßig zu Vorträgen und Veranstaltungen ein. Zum Gruppentreffen im September war Diabetesberater Andreas Kolb (Kreiskrankenhaus Bergstraße) als Referent geladen. Er berichtete über „Zu viel Salz im Zucker“.

Bei der Veranstaltung waren auch Besucher zu Gast, die erst durch die Informationstour auf die Vorträge und das Gruppenprogramm aufmerksam geworden waren. „Es würde uns sehr freuen, noch viele weitere Interessierte bei unseren Veranstaltungen an jedem letzten Mittwoch eines Monats in der Heinrichstraße 22 (evangelische Kirche Bürstadt) begrüßen zu dürfen“, so Gruppenleiter Stephan Thomas.


Erschienen in: Diabetes-Anker, 2025; 74 (12) Seite 64


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  • thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 2 Wochen, 6 Tagen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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