Gelungener Vortragsabend zum Komplex „Diabetes und Fettleber“

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Gelungener Vortragsabend zum Komplex „Diabetes und Fettleber“

Anfang September 2024 konnte die Selbsthilfegruppe „Schwälmer Sißße“ Dr. Ralf Weber, Oberarzt für Diabetologie und Innere Medizin am Asklepios-Klinikum Schwalmstadt, für ihren Vortragsabend als Referenten gewinnen.

Es erschien ein gut gelaunter, stressfreier Dr. Ralf Weber, der sein interessantes Vortragsthema in der Geschäftsstelle des Diabetiker Hessen e. V. anschaulich und kompetent präsentierte. Das Publikum, allesamt Menschen mit Diabetes-Erfahrung, fühlte sich von der entspannten und offenen Art des Oberarztes ernst genommen und ließ sich wichtige Fakten erklären.

Die Anwesenden erfuhren Spannendes und Wissenswertes über die Funktion der Leber und wie sie gesund erhalten werden kann. Die Ausführungen waren explizit für Nichtmediziner gut verständlich und leicht aufzunehmen. Fragen waren auch direkt im Vortrag willkommen, die geduldig und ausführlich beantwortet wurden und zur Verinnerlichung des Themas beitrugen.

Die besprochenen Medikamente hingegen waren fast allen Besuchern bereits bekannt, sodass die dazugehörigen praxisnahen Ausführungen leicht verstanden wurden. Auch Persönliches zur eigenen Medikamentierung der Fragenden besprach Dr. Ralf Weber bei dieser Gelegenheit.

Eine Besucherin berichtet: „Gefallen hat uns besonders, dass auch persönlich bezogene Fragen problemlos beantwortet wurden und auch noch reichlich Zeit für Diskussionen war. Insgesamt war der Abend ein Beweis dafür, dass Ärzte nicht immer hektisch sind und Informations-Veranstaltungen für die Vortragenden kein lästiges Pflichtprogramm darstellen müssen.“

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 2 Wochen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat, 2 Wochen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße