Nachwahlen und Mitgliederversammlung 2026: Diabetiker Hessen e.V. unter neuer Führung

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Nachwahlen und Mitgliederversammlung 2026: Diabetiker Hessen e.V. unter neuer Führung | Foto: DHE
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Nachwahlen und Mitgliederversammlung 2026: Diabetiker Hessen e.V. unter neuer Führung

Der Selbsthilfeverband Diabetiker Hessen e.V. blickt auf eine harmonische Mitgliederversammlung mit gelungenen Nachwahlen am 21. März im Darmstädter IntercityHotel zurück.

Der geschäftsführende Vorstand setzt sich fortan aus dem Vorsitzenden Stephan Thomas und seiner Stellvertreterin Christiane Leludas zusammen. Der erweiterte Vorstand begrüßt als neu gewählte dritte Beisitzerin Sabine Held-Müller, Sascha Ring und Edith Appel-Thomas bleiben wie 2025 Beisitzende. Die Revisoren Alexander Gockscha und Tilman Kluge wurden als solche bestätigt.

Auf dem Bild oben sind zu sehen (v.r.n.l.): Vorsitzender Stephan Thomas, stellvertretende Vorsitzende Christiane Leludas, Geschäftsführerin Birgit Heuser, Beisitzerin Edith Appel-Thomas, Beisitzer Sascha Ring. Nicht im Bild: Beisitzerin Sabine Held-Müller und Content-Managerin Viola Renno.

Finanzbericht

Der Finanzbericht 2025 und der Entwurf des Haushaltsplans 2026 des Vorstands wurden von den Mitgliedern vor Ort positiv bewertet und mehrheitlich angenommen. Revisor Alexander Gockscha bestätigte dem Vorstand eine gute und strukturierte Buchführung, auch im Namen seines Revisorkollegen Tilman Kluge. Auf ihren Vorschlag hin wurde der Vorstand mehrheitlich entlastet.

Ehrung langjähriger Mitglieder von Diabetiker Hessen e. V. (DHE)

Sieben Personen konnten mit einer Danksagung geehrt werden: Aysegül Keck-Topuzluoglu/Rüsselsheim, Marion Schött/Rosbach, Bertram Springer/Neu-Anspach und Karl-Heinz Metzger/Mörfelden-Walldorf für 25 Jahre bei DHE, Stefan Hoffmann/Seeheim-Jugenheim für 30 Jahre und Maria Geis/Bad Vilbel und Karin Bänfer/Frankenberg für 40 Jahre Mitgliedschaft beim Verband. Wir gratulieren und danken allen Geehrten ganz herzlich!

Vorträge im öffentlichen Teil der Veranstaltung

Leonhard Stärk, Vorsitzender der Deutschen Diabetes Föderation (DDF), gab interessante Informationen zur Digitalisierung in der Selbsthilfe. Hochkarätige Referenten aus der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie – Plastische-Ästhetische Operationen am Klinikum Darmstadt, PD Dr. Dr. Oliver Ludger Seitz und Dr. Jens-Oliver Schuster, erklärten den Zusammenhang zwischen parodontitischen Prozessen und Diabetes.

Leonhard Stärk (DDF) hielt einen Vortrag zur Digitalisierung. | Foto: DHE
Die Fachärzte für Mund-Kiefer- und Gesichtschirurgie PD Dr. Dr. Oliver Ludger Seitz (links) und Dr. Jens-Oliver Schuster (2. v. l.) sprachen über Zahngesundheit. | Foto: DHE

Für das leibliche Wohl trug der Chefkoch des IntercityHotels persönlich Sorge. „Alles in allem eine gute, zufriedenstellende Veranstaltung, für alle Beteiligten“, stellte der frisch gewählte Vorsitzende Stephan Thomas fest.


von DHE Redaktion/DHE Vorstand

Erschienen in: Diabetes-Anker, 2026; 75 (5) Seite 66-67

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  • thomas55 postete ein Update vor 4 Wochen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 4 Wochen, 1 Tag

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße