Neuwahlen: Diabetiker Hessen e.V. (DHE) mit neuem Vorstand

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Neuwahlen: Diabetiker Hessen e.V. (DHE) mit neuem Vorstand | Foto: Diabetiker Hessen e.V. (DHE)
Foto: Diabetiker Hessen e.V. (DHE)
Neuwahlen: Diabetiker Hessen e.V. (DHE) mit neuem Vorstand

Frischer Wind bei Diabetiker Hessen e.V.: Auf der Mitgliederversammlung in Darmstadt wurde ein neuer Vorstand gewählt. Mit klaren Zielen und viel Engagement will das Team die Zukunft des Vereins aktiv gestalten.

Diabetiker Hessen e.V. blickt auf eine gelungene Mitgliederversammlung mit Neuwahlen zurück. Die Veranstaltung fand am 22. März im Darmstädter IntercityHotel unter Leitung des kommissarischen Vorsitzenden Stephan Thomas statt. Die stellvertretende Vorsitzende Christiane Leludas berichtete über Ereignisse des vergangenen Jahres. Die Ämter zurückgetretener Vorstandsmitglieder konnten durch berufene DHE-Mitglieder kommissarisch besetzt werden. Diese Ämter wurden bei der diesjährigen Wahl neu vergeben.

Das Wirtschaftsjahr 2024

Die anwesenden Mitgliedern haben den Bericht der kommissarischen Schatzmeisterin Carola Blumenhagen sowie ihren Entwurf für den Haushaltsplan 2025 positiv bewertet und mehrheitlich angenommen. Revisor Jürgen Winter bescheinigte Carola Blumenhagen eine gute und strukturierte Buchführung. Auf Vorschlag des Revisors wurde der Vorstand mehrheitlich entlastet.

Neuwahl bei Diabetiker Hessen e.V.

Die Wahl wurde satzungskonform durchgeführt. Der geschäftsführende Vorstand sowie die Beisitzenden Vorstandsmitglieder wurden gewählt, im Anschluss fand die Wahl der Revisoren statt. Die erschienenen 35 Mitglieder stimmten den einzelnen Kandidaten mit großer Mehrheit zu.

Hans-Joachim Klöppel wurde als Vorsitzender, Stephan Thomas als stellvertretender Vorsitzender und Detlef Waber als Schatzmeister gewählt. Christiane Leludas, Sabine Held-Müller, Sascha Ring und Edith Appel-Thomas sind die neuen Beisitzenden. Zum Revisor gewählt wurden Kurt Becker und Alexander Gockscha und als nachrückender Revisor wurde Tilman Kluge nominiert (im Gruppenbild oben: Hans-Joachim Klöppel, Sabine Held-Müller, Detlef Waber, Alexander Gockscha, Kurt Becker, Birgit Heuser, Sascha Ring, Christiane Leludas, Stephan Thomas und Content-Managerin Viola Renno; nicht im Bild: Beisitzerin Edith Appel-Thomas und Tilman Kluge).

Mitglieder des neuen DHE-Vorstands im Kurzporträt


Vorsitzender Hans-Joachim Klöppel

Hans-Joachim Klöppel bringt umfassende Erfahrung aus dem Wirtschaftsbereich mit. Seit vielen Jahren vielfältig aktiv, engagiert er sich nun leidenschaftlich für die Selbsthilfe.


stellv. Vor­sitzen­der Stephan Thomas

Der Fachkranken­pfle­ger, Diabetes­assistent und DRK-Ausbilder hat Typ-1-Diabetes und gründete die Selbsthilfegruppe Bürstadt.


Schatzmeister Detlef Waber

Das langjährige DHE-Mitglied bringt verantwortungsvoll sein Wissen aus der Finanz­planung im Amt des Schatz­meisters ein.­


Beisitzerin Christiane Leludas

Die Diabetesberaterin DDG, Ernährungs­beraterin und Präven­tions­managerin stellt ihr Fachwissen als Beisitzerin zur Verfügung.


Beisitzerin Sabine Held-Müller

Die ehemalige Lehrerin bringt vielfältiges Wissen zur Situation von Kindern und Jugendlichen mit Diabetes im Schulalltag mit. Sie ist Gründerin von „ratlosediabetiker.de“.


Beisitzer Sascha Ring

Seit vielen Jahren ist der Rettungssanitäter als aktives und geschätztes Mitglied bei der Selbsthilfe­gruppe Limburg tätig.


Beisitzerin Edith Appel-Thomas

Die Krankenschwes­ter bringt Praxis-Erfahrungen aus dem medizin­ischen Bereich mit. Zudem ist sie in der Kommu­nal­politik tätig.

Ehrungen und Interessante Vorträge

Diabetiker Hessen hat drei Mitglieder für ihre langjährige treue Mitgliedschaft mit einer Danksagung geehrt: Kurt Becker für 30 Jahre sowie Monique Rosin und Wilhelm Herrlich für 25 Jahre bei Diabetiker Hessen e. V. Sie alle erhielten neben einer Ehrenurkunde ein kleines Präsent.

Besonders gut kamen auch die öffentlich zugänglichen Fachvorträge im Anschluss an die Veranstaltung an. Dr. Ralf Jung, Chefarzt des Krankenhauses Sachsenhausen, gab interessante Informationen zur Entwicklung von Diabetes weltweit. Dr. Christian Klepzig vom Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) Mevero in Rodgau präsentierte Wissenswertes zum Thema Adipositas. Die Mitglieder aus dem Auditorium stellten Fragen an die Referenten, die diese kompetent und humorvoll beantworteten.

Gelungene Versammlung und ein Ausblick auf die Zukunft

„Alles in allem eine sehr gelungene Veranstaltung“, resümierte der neu gewählte Vorstandsvorsitzende Hans-Joachim Klöppel. Der amtierende Vorstand möchte zum Anheben der Mitgliederzahlen und der Zahl der Fördermitglieder und außerdem der Bekanntheit von Diabetiker Hessen e. V. in der Öffentlichkeit, bei Krankenkassen, Kliniken, Ärzten sowie deren nichtärztlichen Mitarbeitenden beitragen. Ein weiteres Ziel ist, die Organisationsstruktur zu verbessern.


Erschienen in: Diabetes-Anker, 2025; 73 (6) Seite 66

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Woche, 4 Tagen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen, 4 Tagen

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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