Orthopädietechnik: Leichtfüßig durchs Leben – dem Diabetes Beine gemacht!

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Orthopädietechnik: Leichtfüßig durchs Leben – dem Diabetes Beine gemacht | Foto: Diabetiker Hessen
Foto: Diabetiker Hessen
Orthopädietechnik: Leichtfüßig durchs Leben – dem Diabetes Beine gemacht!

Dass Stützstrümpfe auch hübsch sein können, demonstrierte OrthopädietechnikExpertin Anna Drescher den staunenden Mitgliedern der „Schwälmer Sißße“ auf eindrucksvolle Weise anhand der mitgebrachten Modelle.

Zum Treffen der DHE-Diabetes-Selbsthilfegruppe „Schwälmer Sißße“ am 2. April wurde die Orthopädie-Schuhmachermeisterin Anna Drescher in die Geschäftsstelle des Diabetiker Hessen e. V. eingeladen, die gleichzeitig Gruppen-Treffpunkt ist.

Anna Drescher informierte darüber, was Menschen mit Diabetes beim Kauf von Schuhen für ihre anspruchsvollen Füße beachten sollten. Anhand von Muster-Exemplaren erläuterte sie die Schritte, die notwendig sind, um das bestmöglich unterstützende Schuhwerk für geschädigte, vorbelastete Füße von Menschen mit Diabetes anzufertigen.

Gleichzeitig hatte Anna Drescher eine Auswahl verschiedenster Kompressionsstrümpfe dabei. Sie erklärte den Unterschied zwischen flach- und rundgestrickten Strümpfen und gab eine genaue Beschreibung, wie diese speziellen Strickwaren individuell und richtig anzumessen sind, damit sie die optimale Wirkung erzielen.

Die Anwesenden hatten zu beiden vorgestellten Themen – Schuhe und Kompressionsstrümpfe – viele Fragen, die die Expertin ihnen ausführlich und geduldig beantwortete. Es war ein informativer, interessanter Abend, nach dessen Ende alle Anwesenden zufrieden und mit viel neuem Wissen nach Hause gingen.

von Ellen Zeiss und DHE-Redaktion


Erschienen in: Diabetes-Anker, 2026; 75 (6) Seite 69

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  • thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 2 Tagen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 2 Wochen, 2 Tagen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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