Bildungsreise mit Medizin und Kultur nach Rheinsberg

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Bildungsreise mit Medizin und Kultur nach Rheinsberg
Foto: Dr. Oliver Geldener – DDB-LV Brandenburg
Bildungsreise mit Medizin und Kultur nach Rheinsberg

Mitglieder des DDB-LV Brandenburg erleben spannende Vorträge zu Ernährung und genießen kulturelle Highlights wie Keramikmuseum und Laurentius-Kirche.

Am 17. Juni 2024 starteten Menschen mit Diabetes aus verschiedenen Selbsthilfegruppen in Potsdam zur vom Landesvorstand organisierten Studienfahrt in die Reha-Klinik Rheinsberg-Hohenelse. Sie bietet berufliche Rehabilitation und Anschluss-Heilbehandlungen (AHB) für die Fachrichtungen Orthopädie und Diabetes an. Die Diabetes-Klinik ist von der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) als „Diabetes Exzellenzzentrum DDG“ zertifiziert. In der von Dr. May-Britt Niecke geleiteten Klinik werden alle Probleme rund um den Diabetes individuell behandelt.

Nach einer Begrüßung durch die Chefärztin hörten wir einen spannenden Vortrag der Diätassistentin Diana Laartz, der sich weniger um Broteinheiten (BE) und Kalorien drehte, sondern die Bedeutung von Ballaststoffen, Vitaminen und Mikronährstoffen in den Nahrungsmitteln mit ihrem Einfluss auf eine gesunde Ernährung zum Inhalt hatte. Vieles hat man schon gehört oder gelesen, aber nie als so wichtig angesehen. Unsere Fragen wurden kompetent beantwortet.

Nach der Medizin etwas Kultur

Eine Führung brachte uns in eine supermoderne Lehrküche, die keine Wünsche offenlässt. Dort konnten wir nicht nur gesunde Getränke, sondern auch leckere vegetarische Brotaufstriche kosten – die Rezepte dafür waren begehrt. Nach dem Mittagessen im „Ratskeller“ besuchten wir das „Keramikmuseum“, wo wir Interessantes aus der über 250-jährigen Tradition der Keramik-Herstellung in Rheinsberg hörten. Nebenan erhielten wir bei einer Führung Informationen über die Laurentius-Kirche, in der regelmäßig Konzerte (mit toller Akustik) stattfinden. Den Abschluss unserer Studienfahrt, wo wir neben Medizin auch Kulturelles aufnehmen konnten, bildete ein Kaffeetrinken in der Naherholungs-Anlage „Boltenmühle“.

DDB-Landesverband Brandenburg e. V.
Schopenhauerstraße 37, 14467 Potsdam
Tel.: 03 31/9 51 05 88, Fax: 03 31/9 51 05 90
E-Mail: info@ddb-brb.de, Website: www.ddb-brb.de

Wir danken der AOK Nordost für die Förderung des Projekts, der Reha-Klinik Hohenelse für die freundliche Aufnahme und dem Fahrer des Reiseunternehmens H & H Reisen. Ganz besonders danken wir der stellvertrenden Vorsitzenden Christel Thiel für die tolle Organisation der Studienfahrt.

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 1 Woche

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat, 1 Woche

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße