Der Deutsche Diabetiker Bund trauert um Jürgen Otto und Dr. Siegrid Henße

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Der Deutsche Diabetiker Bund trauert um Jürgen Otto und Dr. Siegrid Henße | Foto: tstock – stock.adobe.com
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Der Deutsche Diabetiker Bund trauert um Jürgen Otto und Dr. Siegrid Henße

Der Deutsche Diabetiker Bund trauert um zwei engagierte Mitglieder: Jürgen Otto, langjähriger Schatzmeister in Brandenburg, und Dr. Siegrid Henße, ehemalige Landesvorsitzende. Ihr unermüdlicher Einsatz für Menschen mit Diabetes wird in dankbarer Erinnerung bleiben.

Nachruf auf Jürgen Otto

Fast acht Jahre lang hat Jürgen Otto sich mit großem Engagement und großer Sorgfalt um die Finanzen des Landesverbandes Brandenburg gekümmert. Dabei haben wir ihn als einen freundlichen, ausgeglichenen und stets hilfsbereiten Menschen kennengelernt und sehr geschätzt. Im Oktober 2025 verstarb er nach kurzer schwerer Krankheit.

Der Landesvorstand und die Mitglieder danken Jürgen Otto von Herzen für seine Zeit und seinen Einsatz – und vor allem für die menschliche Wärme, die er allen geschenkt hat. Der Bundesvorstand schließt sich dem Dank für Jürgen Ottos Treue und Engagement an. Wir trauern gemeinsam mit den Mitgliedern, die ihn persönlich kannten, und sprechen der Familie und den Angehörigen unser tiefes Mitgefühl aus.

Nachruf auf Dr. Siegrid Henße

Am 26. Januar 2026 verstarb nach langer schwerer Krankheit die ehemalige Landesvorsitzende für Brandenburg Dr. Siegrid Henße im Alter von 74 Jahren. Mit neuen Projekten konnte sie seit ihrer Amtsübernahme 2022 den Zusammenhalt der Mitglieder stärken. Besonders lagen ihr die Probleme von Kindern und Jugendlichen mit Diabetes und deren Eltern am Herzen.

Auch ihre Schulungen für Lehrer und Erzieher zum Umgang mit Diabetes in Kita und Schule waren gefragt. Trotz ihrer schweren Krankheit blieb sie am Verbandsleben interessiert und pflegte persönliche Kontakte, so lange es ihr möglich war. Wir sind traurig und danken ihr für die gute, freundlich zugewandte Zusammenarbeit, die leider viel zu kurz war. Wir verneigen uns in ehrendem Gedenken vor Dr. Siegrid Henße und wollen sie in guter Erinnerung behalten.

Unser Mitgefühl gilt den Töchtern und allen Familienangehörigen.

Der Landesvorstand – Die SHG Eichwalde – Der Bundesvorstand
Die Mitglieder des DDB-Landesverbandes Brandenburg e. V.


Erschienen in: Diabetes-Anker, 2026; 75 (4) Seite 63

zur Beitragsübersicht von Deutscher Diabetiker Bund e.V.

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat, 1 Woche

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • ole-t1 antwortete vor 1 Monat

      Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße