Rückblick des DDB auf das Jahr 2025: Besonders Kinder und Familien im Blick

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Rückblick des DDB auf das Jahr 2025: Besonders Kinder und Familien im Blick | Foto: skynesher - gettyimages
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Rückblick des DDB auf das Jahr 2025: Besonders Kinder und Familien im Blick

Der Deutsche Diabetikerbund (DDB) blickt auf ein engagiertes Jahr 2025 zurück – mit besonderem Einsatz für Kinder und Familien. Von Früherkennung über Schule und Alltag bis Politik: Dank starker Gemeinschaft, Spenden und Ehrenamt wächst Unterstützung für Menschen mit Diabetes.

Für den DDB e. V. geht ein bewegtes Jahr zu Ende, in dem wir uns auf verschiedenen Ebenen für die Versorgung aller Menschen mit Diabetes starkmachten. Wir danken unseren Mitgliedern für ihren Beitrag zu unserer Arbeit! Viele von ihnen unterstützen das Engagement des DDB regelmäßig mit ihren Spenden und eigenem Engagement. Diese Gemeinschaft ist die Grundlage für unsere Arbeit, um die Lebensqualität von Menschen mit Diabetes ständig zu verbessern.

An dieser Stelle danken wir auch einer Familie, die seit Jahren jeden Monat eine Zuwendung schickt – dabei jedoch anonym bleiben will, sodass wir unseren Dank nicht persönlich aussprechen können. Ihnen allen wünschen wir frohe Weihnachten und ein gesundes und friedvolles neues Jahr. Bleiben Sie dem DDB e. V. gewogen!

In diesem Jahr hatten wir bei unserer Arbeit unter anderem die Versorgung von Kindern und Familien besonders im Blick. Hier berichten wir über einige Themen, die uns bewegt haben.

Unterstützung bei Früherkennung

Die fachliche und gesellschaftliche Diskussion um den Nutzen und mögliche Risiken der Früherkennung von Typ-1-Diabetes sind im vollen Gange. Zum einen profitieren die betroffenen Kinder und ihre Familien von dem sanfteren Einstieg in das Management des Diabetes. Gleichzeitig bedeutet das frühe Wissen um das Risiko und die Zeit der Ungewissheit für viele Familien eine Belastung. Der DDB setzt sich dafür ein, dass der Früherkennungstest in die Grundversorgung aufgenommen und den Familien entsprechende Unterstützung angeboten werden.

Klarheit für Schule und Betreuung

In Familien, in denen ein Kind mit Diabetes lebt, dreht sich vieles um die Versorgung während der Schul- und Betreuungszeiten. Deutschlandweit ringen Familien mit unklaren und uneinheitlichen Regelungen zu Versorgung und Kostenübernahme. Eltern bringen viel Mühe und wertvolle Zeit dafür auf, Anträge zu stellen, Kostenfragen zu klären und im Zweifelsfall auf ihr Recht zu klagen. Wir machen uns stark für einheitlich geregelte, Träger-unabhängige adäquate Versorgung, die allen Kindern mit Diabetes die vollwertige Teilhabe am Leben ermöglicht.

Vorsorge und Aufklärung

Auch Typ-2-Diabetes wird immer häufiger schon bei Kindern und Jugendlichen diagnostiziert und geht oft einher mit extremem Übergewicht (Adipositas). Wir meinen: Das müsste nicht so sein! Denn jeder Mensch hat ein Recht auf den höchsten erreichbaren Stand an körperlicher und geistiger Gesundheit. Wir fordern Bildungs- und Aufklärungsangebote für Kinder, Jugendliche und Eltern zu Themen der Ernährung, um das Risiko einzudämmen, dass schon junge Menschen durch chronische Krankheiten belastet sind.

Politik für Patientinnen und Patienten

Die Eröffnung einer Beratungsstelle der „Stiftung Unabhängige Patientenberatung (UPB)“ in Berlin bot Michael Lomb, Vorstandsmitglied des DDB, die Gelegenheit, mit dem Patientenbeauftragten der Bundesregierung, Stefan Schwartze, zu sprechen. Wichtige gemeinsame Anliegen waren: mehr Sichtbarkeit für Menschen mit Diabetes in Politik und Gesellschaft und Strategien, die verlässliche Versorgung gewährleisten. Das Gespräch vor Ort mündete in einen laufenden konstruktiven Austausch des DDB mit dem Patientenbeauftragten, in dem wir unsere Bedarfe gezielt auf politischer Ebene platzieren können.

Mit Alltagsbelastung umgehen

Im Laufe des Jahres haben wir unsere Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Diabetes & Psychologie der Deutschen Diabetes Gesellschaft ausgebaut. Gemeinsam konnten wir verschiedene Online-Veranstaltungen anbieten, in denen Menschen mit Diabetes sich informieren, weiterbilden und ihre individuellen Fragen platzieren konnten.

Wir behandelten Themen direkt aus dem Alltag, wie „Resilienz und Achtsamkeit“: Wie kann ich lernen, besser mit den Belastungen durch eine chronische Krankheit umzugehen? Wie (er)trage ich die Verantwortung für mich und für andere, etwa Kinder, die ich betreue? Auch Familien kamen zum Zug mit der Frage: Diagnose – und nun? Hier konnten Eltern loswerden, was sie sich in der Zeit kurz nach der Diagnose Typ-1-Diabetes an psychologischer Betreuung und Unterstützung wünschen oder gewünscht hätten.

Ein Highlight des Jahres war wieder das Familienwochenende im September. In der Jugendherberge Prora auf Rügen tauschten Eltern und Kinder sich darüber aus, wie sie mit den Herausforderungen im Alltag umgingen.

Wechsel an der Spitze

Es wird Ihnen und Euch nicht entgangen sein, dass der Vorstand des DDB seit diesem Jahr ein neues Gesicht hat. Nach acht Jahren engagierten Einsatzes übergab Sandra Schneller das Amt der Vorsitzenden an Maria Vogel. Die 40-Jährige ist Mutter von drei Kindern und lebt mit ihrer Familie in Leipzig. Sie hat einen Master in Gesundheitswissenschaften, arbeitet hauptberuflich unter anderem als Moderatorin und vermittelt Schulbegleiterinnen und -begleiter.

Als Mutter sowie als Unternehmerin hat sie die Bedarfe von Familien mit Schulkindern bestens im Blick. Außerdem lebt sie selbst seit ihren Schwangerschaften mit Typ-2-Diabetes und kennt so die Sorgen und Nöte, die diese Erkrankung mit sich bringen kann. Voller Elan arbeitet sich Maria Vogel in die Abläufe des DDB ein. „Ich stehe bereit und fühle mich gewappnet, im neuen Jahr für die Anliegen aller Menschen mit Diabetes in Deutschland durchzustarten“, sagt sie.

Ehrenmitgliedschaft für Heidi Hartmann

Die Delegiertenversammlung in Fulda ernannte Adelheid („Heidi“) Hartmann zum Ehrenmitglied des DDB e. V. Sie wurde für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Sie ist seit 1998 Mitglied im DDB und leitet bereits seit 1999 eine Selbsthilfegruppe. Zudem war sie Vorständin im Landesverband Berlin und von 2017 bis 2025 im Vorstand des Bundesverbands tätig. Wir danken Heidi Hartmann für ihren unermüdlichen Einsatz und wünschen ihr alles Gute im „Ruhestand“ von ihrem Ehrenamt im DDB-Vorstand.

Der DDB sucht Verstärkung!

Wir suchen eine Person als ehrenamtliche Regionalvertretung für die Region Südwest, die Hessen, Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz umfasst. Als erste Ansprechpartnerin bzw. erster Ansprechpartner nehmen Sie Fragen der Mitglieder in der Region entgegen. Die oder der Regionalbeauftragte organisiert auch Veranstaltungen und steht im Austausch mit dem Bundesvorstand des DDB.

Weitere Informationen gibt es unter www.diabetikerbund.de/der-ddb-sucht-verstaerkung. Wir freuen uns über Interessenbekundungen per E-Mail über personal@diabetikerbund.de.


Erschienen in: Diabetes-Anker, 2025; 74 (12) Seite 60-61

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  • moira postete ein Update vor 1 Woche

    Ich hatte am letzten Wochenende viel Spaß mit Bluetooth: meine Pumpe und mein Handy wollten sich 1Stunde lang nicht koppeln – bis mein Mann auf die Idee kam es könnte an den 3 Bluetooth Controllern liegen mit denen gerade im selben Raum gespielt wurde. Mit genug Abstand klappte alles wieder hervorragend. 🙄

  • bloodychaos postete ein Update vor 2 Wochen, 1 Tag

    Hat noch jemand Probleme mit dem Dexcom G7? Nachdem ich letztes Jahr im Sommer über drei Monate massive Probleme mit dem G7 hatte bin ich zum G6 zurückgewechselt. Jetzt zum Jahreswechsel bzw. jetzt Ende Februar wollte ich dem G7 mal wieder eine Change geben. Ich war davon ausgegangen, dass die Produktionsprobleme inzwischen behoben sind. Aber spätestens am dritten Tag habe ich massive Abweichungen von 50 – 70 mg/dL. Setzstellenunabhängig. Meine aktuellen G7 wurden im Dezember 2025 produziert. Also sollten die bekannten Probleme längst behoben worden sein. Zuerst lief es die ersten Monate von 2025 mit dem G7 super, aber im Frühjahr 2025 fingen dann die Probleme an und seitdem läuft der G7 nicht mehr bei mir, obwohl alle sagen, dass die Probleme längst behoben seien und der Sensor so toll funktioniert. Ich habe echt Angst. Mir schlägt das sehr auf die Psyche. Zumal ich die TSlim nutze, die nur mit Dexcom kompatibel ist und selbst wenn ich zur Ypsopump wechsel ist da der Druck, dass es mit dem Libre3 funktionieren MUSS. Ich verstehe nicht, warum der G7 bei allen so super läuft, nur ich bin die Komische, bei der er nicht funktioniert.

    • Kleine Ergänzung zum MeetUp von gestern.

      Wenn ein “klassischer” Pumpenbetrieb ohne AID/Loop eine Option ist, dann tut sich eine breite Auswahl an CGM auf, die momentan auf dem deutschen Markt verfügbar sind:

      Freestyle Libre 3 bzw. 3+
      Dexcom G7
      Dexcom G6 (noch)
      Medtronic Guardian 4 (nur mit Medtronic-Pumpe)
      Medtronic Simplera (nur mit Medtronic-Pumpe oder -Smartpen)
      Eversense (implantiert für 1/2 Jahr, wird oft bei Pflasterallergien genutzt)
      Accu-Chek Smartguide CGM
      Medtrum Touchcare Nano CGM

      Ich würde schätzen, dass die Reihenfolge ungefähr den Verbreitungsgrad widerspiegelt. Von Medtrum würde ich mir z.B. keinen grandiosen Kundenservice erhoffen. Aber wer weiß…?
      Mag sein, dass ich etwas vergessen habe, aber die wichtigesten müssten dabei sein.

  • thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen

    Hallo,
    ich habe zur Zeit die Medtronic Minimed 670G mit Libre als Sensor. Ich überlege, auf die 780G als AID mit dem Simplera umzusteigen. Hat jemand Erfahrung mit diesem Sensor? Wie sieht es mit der Verfügbarkeit aus? In der Vergangenheit wurden Neukunden der 780G nicht mit dem Simplera beliefert sondern nur Kunden, die die 780G schon länger nutzen. Das hat sich nach Aussagen von Medtronic-Mitarbeitern beim T1day heute genau umgekehrt. Mein Doc hat das vestätigt. Für mich als neuer Bezieher der 780G gut, für die Bestandskunden schlecht.
    Danke vorab und bleibt gesund (von unserem Typ 1 lassen wir uns das Leben dank Technik nicht vermiesen!)
    Thomas55

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