14. Diabetes-Charity-Gala Berlin: „Vergiss die guten Tage nicht!“

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14. Diabetes-Charity-Gala Berlin: „Vergiss die guten Tage nicht!“ | Foto: diabetesDE / Deckbar
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14. Diabetes-Charity-Gala Berlin: „Vergiss die guten Tage nicht!“

Zum ersten Mal in 14 Jahren öffnete die Diabetes-Charity-Gala in Berlin ihre Tore für alle Interessierten. Mit großem Erfolg: Der Ticketverkauf im Vorfeld wurde gut angenommen, zahlreiche Gäste reisten extra nach Berlin. Einmal mehr stellte diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe den Diabetes in den Fokus der Öffentlichkeit und sammelte mehr als 70 000 Euro an Spenden für zwei karitative Projekte.

Unterstützt wurde die Organisation dabei von diversen Prominenten, darunter Comedienne Janine Kunze, Schauspieler Vincent Krüger, Sängerin Annemarie Eilfeld, Fußball-Weltmeister Pierre Littbarski, Moderatorin und Autorin Dr. Florence Randrianarisoa sowie als Music-Act Florian Künstler. Die Veranstaltung wurde moderiert von Dr. Jens Kröger und Stephanie Haack, beide im Vorstand von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe.

„Wir sind auf die Historie dieser Spendengala mächtig stolz, denn sie hat sich immer weiterentwickelt und in den heutigen Zeiten ist es alles andere als selbstverständlich, wenn sich Menschen und Firmen karitativ engagieren“, sagt Nicole Mattig-Fabian, Geschäftsführerin von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. „Erstmals öffneten wir die Tore für jedermann, um auch neben der wichtigen Diabetes-Community neuen Interessierten die Chance zu geben, einen wundervollen Abend mit Fokus auf das wichtige Thema Diabetes zu genießen – mit vollem Erfolg.“ Viele interessierte Menschen kauften im Vorfeld Tickets, um an der Gala teilzunehmen, die unter dem Motto „Vergiss die guten Tage nicht“ stand.

Der Schwerpunkt blieb jedoch darauf, Spenden für zwei karitative Projekte einzusammeln. Die Spenden-Projekte waren in diesem Jahr zum einen das Projekt „Circus Courage“ (siehe linke Seite). Zum anderen wurden Spenden gesammelt für die bewährte Kampagne „#SagEsLaut #SagEsSolidarisch“, bei der über das ganze Jahr verteilt Menschen aller Diabetes-Typen Sichtbarkeit gegeben wird und die deutlich macht, dass immer mehr Menschen mit Diabetes füreinander einstehen, für ihre Forderungen zur besseren diabetologischen Versorgung kämpfen und gemeinsam gegen Stigmatisierung laut werden.

Heiko Scharfenort (2. v. l.) erhielt den Thomas-Fuchsberger-Preis von den Kindern von Thomas Fuchsberger, die Laudatio hielt Susanna Simon (l.). | Foto: diabetesDE / Deckbar
Die Gala moderierten die Dr. Jens Kröger und Stephanie Haack – beide Vorstandsmitglieder von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. | Foto: diabetesDE / Deckbar

Thomas Fuchsberger-Preis an Heiko Scharfenort für das Projekt WETID

Höhepunkt blieb aber die Verleihung des Thomas Fuchsberger-Preises, den dessen Kinder Jenni und Julien Fuchsberger nach der Laudatio von Schauspielerin Susanna Simon an Heiko Scharfenort für das Projekt WETID überreichten: Der Preisträger ist Vater eines Sohnes mit Typ-1-Diabetes und IT-Projektmanager. Er entwickelte die App WETID, mit der sich Kohlenhydrate und Fett-Protein-Einheiten im Alltag einfach berechnen lassen.

Die App hilft Menschen mit Diabetes selbst, aber auch Angehörigen und Betreuungspersonen von Kindern oder Senioren mit der chronischen Stoffwechselerkrankung (siehe auch Seite 54). Mit dem Preisgeld von 10 000 Euro plant Heiko Scharfenort, die App technisch weiterzuentwickeln. Auch jetzt noch können Interessierte die Projekte mit einer Spende unterstützen unter www.diabetesde.org/gala-spenden.

Die Gala wurde mit freundlicher Unterstützung von Abbott, Boehringer Ingelheim, Dexcom, IKK classic, MedTriX Group, Medtronic und Wort & Bild-Verlag realisiert.


Erschienen in: Diabetes-Anker, 2025; 74 (12) Seite 81

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  • thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 1 Tag

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 2 Wochen, 2 Tagen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • ole-t1 antwortete vor 2 Wochen

      Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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