DiaNet(t) 2024: Starke Gemeinschaft, starke Botschaft

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DiaNet(t) 2024: Starke Gemeinschaft, starke Botschaft – Am 13. September 2024 vor dem BMG in Berlin (v. l. n. r.): Sabrina Vité, Teamleiterin „DDG Akademie & Gesundheitspolitik“ der DDG, Nicole Mattig-Fabian, Geschäftsführerin von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe, und Dr. Tobias Wiesner, DDG-Vorstandsmitglied und stellvertretender Vorsitzender des BVND. | Foto: diabetesDE/Deckbar
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DiaNet(t) 2024: Starke Gemeinschaft, starke Botschaft

Ende August luden wir die 40 „Lautsprecher*innen“ unserer Kampagne #SagEsLaut #SagEsSolidarisch unter dem Motto „Respekt“ zu unserer Veranstaltung „DiaNet(t)“ nach Berlin ein, um sich zu vernetzen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam neue Perspektiven zu entwickeln. In diesem Jahr rückten wir die Themen „Respekt“ und „Versorgung von Menschen mit Diabetes“ in den Mittelpunkt und formulierten gemeinsam unsere politischen Forderungen.

Diese Forderungen sind nicht nur ein wichtiges Werkzeug, um gesundheitspolitische Entscheidungen zu beeinflussen, sondern auch ein starkes Signal, das Bewusstsein für Diabetes in der Öffentlichkeit zu schärfen. Sie sind ein zentraler Bestandteil unserer Strategie, um langfristige Verbesserungen in der Versorgung und Vorbeugung (Prävention) zu erreichen.

Unsere Kampagne #SagEsLaut #SagEsSolidarisch spielt hierbei eine Schlüsselrolle. Wir müssen sicherstellen, dass die Stimmen von Menschen mit Diabetes gehört werden. Danke an alle, die das DiaNet(t) 2024 zu einem Erfolg gemacht haben! Mit den zahlreichen neuen Ideen und Perspektiven, die wir gewonnen haben, blicken wir bereits auf das DiaNet(t) 2025 – eine Veranstaltung, die uns helfen wird, die wichtigen Themen vor der Bundestagswahl 2025 noch stärker in den Fokus zu rücken.

Doch bereits jetzt fragen sich viele Menschen mit Diabetes: Wer versorgt uns in Zukunft? Denn das Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetz (GVSG) bedroht die Existenz vieler diabetologischer Schwerpunktpraxen: Für kritisch befinden wir insbesondere die geplante Umstellung von Quartals-Pauschalen auf Jahres-Pauschalen zur Versorgung von chronisch erkrankten Menschen sowie die im Gesetz-Entwurf vorgesehenen Kriterien, unter welchen die Vorhalte-Pauschalen gestaffelt ausgezahlt werden. Unsere „Lautsprecher*innen“ zeigten sich entsetzt über die bisherige Version des GVSG. Sie fordern stellvertretend für die gesamte Diabetes-Community mehr Respekt für ihr tägliches Diabetes-Management und die engmaschige Versorgung in den Diabetes-Praxen.

BVND, DDG und diabetesDE beim Bundesministerium für Gesundheit

Der Bundesverband Niedergelassener Diabetologen (BVND) appellierte Anfang September mit einer Petition an die Politik, Nachbesserungen am GVSG vorzunehmen. Am 13. September 2024 übergaben wir gemeinsam mit Diabetologinnen und Diabetologen des BVND und der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) beim Bundesministerium für Gesundheit (BMG) über 90 000 Unterschriften und zwei Bilder, die unsere Anliegen verdeutlichen. Michael Weller, Abteilungsleiter Gesundheitsversorgung des BMG, nahm sie mit den Worten entgegen, dass man die Forderung sehr ernst nehme und uns zusage, dass die diabetologische Versorgung in den Schwerpunktpraxen sichergestellt sei. Wir sind gespannt!

Wir müssen sicherstellen, dass die Stimmen von Menschen mit Diabetes gehört werden. Mehr dazu auf unserer Website www.diabetes-stimme.de.


Erschienen in: Diabetes-Anker, 2024; 72 (11) Seite 62-63

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  • uho1 postete ein Update vor 8 Stunden, 8 Minuten

    @calvin240
    Ich hätte eine Frage zum
    Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute

  • Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.

    • Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staats­examen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
      Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
      Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena

  • jseiffert postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen

    Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
    Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
    Wir freuen uns auf Euch! 🙂