Projekte von diabetesDE: Spenden für Kinder und Jugendliche mit Diabetes

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Projekte von diabetesDE: Spenden für Kinder und Jugendliche mit Diabetes | Foto: Dusan Kostic – stock.adobe.com
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Projekte von diabetesDE: Spenden für Kinder und Jugendliche mit Diabetes

diabetesDE hat sich unter anderem zum Ziel gesetzt, Kinder und Jugendliche mit Diabetes sowie ihre Familien zu stärken und sie auf ein Leben mit der chronischen Erkrankung vorzubereiten. Die gemeinnützige Organisation fördert als Spenden-Projekte verschiedene Freizeit-Angebote für Kinder und Jugendliche wie den „FC Diabetes“ und eine Online-Sprechstunde zur psychologischen Unterstützung.

Sporttreiben ist gesund und macht Spaß. Doch wenn Kinder und Jugendliche mit Diabetes Sport treiben wollen, werden ihnen oft Steine in den Weg gelegt: die Kinderärztin, die vom Sport abrät; der Trainer, der kein Verständnis dafür hat, dass Unterzuckerungen immer Vorrang haben; die Wettkampf-Regeln, die nicht zulassen, dass das Smartphone, das das System zur automatisierten Insulin-Dosierung (AID-System) steuert, in greifbarer Nähe ist.

Fußballspielen hilft dem Selbstvertrauen

Um das zu ändern und um Kindern mit Diabetes und ihren Familien die Angst vor dem Sport zu nehmen, hat sich 2023 der FC Diabetes gegründet. Dieser Zusammenschluss von Kindern und Jugendlichen mit Diabetes, ihren Geschwistern und Eltern und Fachpersonal will den Kindern neue Perspektiven eröffnen und dazu beitragen, Sport frühzeitig in die Therapie einzubeziehen.

Durch die Arbeit des Vereins werden das Selbstvertrauen und die soziale Interaktion der Kinder gestärkt. Die Teilnahme an Turnieren wie dem Sweet Euro Football Cup in Polen sowie verschiedene Turniere bei klassischen Vereinen fördert das Vernetzen der Familien und das gegenseitige Unterstützen bei Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Diabetes. Außerdem können hier auch Menschen, die keinen Diabetes haben, über den Sport auf die Erkrankung aufmerksam gemacht werden.

Die Diabetestherapie profitiert ebenfalls von sportlicher Aktivität

diabetesDE will aber auch die Therapie von Sport treibenden Kindern mit Diabetes verbessern. Denn durch die intensive sportliche Betätigung kommt es zu Glukose-Schwankungen, weil beim Training die Pumpe abgelegt wird oder im Wettkampf der Adrenalinspiegel steigt. In einer wissenschaftlichen Studie soll dies weiter erforscht werden, um altersgerechte Ansätze zum Verbessern der Therapie zu entwickeln.

Ziel ist, dass das Tragen und Benutzen von medizinisch notwendigen Geräten wie Insulinpumpen und die sie steuernden Smartphones oder Smartwatches während sportlicher Aktivitäten und auch bei Wettkämpfen ohne große Erklärungen akzeptiert werden. Schirmherr des FC Diabetes ist Prof. Dr. Othmar Moser, Professor für Leistungsphysiologie und Trainingstherapie, der selbst mit Typ-1-Diabetes lebt.

Weitere von diabetesDE geförderte Projekte

Weitere von diabetesDE geförderte Diabetes-Camps und Ferien-Freizeiten sind „Diabetes-Kids Ahoi“, „Diabetes-Kids Skifreizeit“ und „Circus Courage“. Mehr Informationen zu diesen Projekten finden Interessierte unter www.diabetesde.org/ferienfreizeiten-kinder-jugendliche-diabetes.

Viele weitere Tipps online

Auf der diabetesDE-Website gibt es viele weitere exklusive Informationen und Tipps rund um Diabetes bei Kindern und Jugendlichen. Ein Newsletter informiert über neue Themen. Jetzt anmelden und nichts mehr verpassen!

Diabetes-Kids: Online-Sprechstunde „Diabetes & Psychologie“

Das Leben mit Diabetes bringt für Kinder und Jugendliche sowie ihre Eltern zahlreiche Herausforderungen mit sich, von heimlichen Naschereien bis zum Mobbing in der Schule. Viele Familien wünschen sich hierzu mehr Unterstützung.

Anmeldung zur Online-Sprechstunde

Die Anmeldung zur Online-Sprechstunde erfolgt über die Website der Diabetes-Kids. Einfach auf den jeweiligen Termin klicken und Anmeldung ausfüllen. Achtung: Aufgrund der großen Beliebtheit der Sprechstunde gibt es für viele Themen eine Warteliste.

Der nächste Termin findet zum Thema „Zwischen Zwangsjacke und Vogelfreiheit – Erziehung von Kindern mit Diabetes“ am Dienstag, dem 7. April 2026, von 19 bis 21 Uhr statt.

Anmeldung: www.diabetes-kids.de/virtuell

Aus diesem Grund hat diabetesDE gemeinsam mit Diabetes-Kids.de die offene Online-Sprechstunde „Diabetes & Psychologie“ aufgesetzt. Diplom-Psychologin Isabel Laß, Diabetes-Fachpsychologin DDG, hat selbst seit der Kindheit Typ-1-Diabetes. Deshalb weiß sie sehr gut, wie es damit lebenden Kindern und Jugendlichen sowie ihren betreuenden Angehörigen geht.

Spenden-Aufruf

Interessierte können für die beschriebenen und weitere diabetesDE-Projekte entweder online oder per Überweisung spenden.

Spendenkonto: Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE63 3702 0500 0001 1888 00
BIC: BFSWDE33XXX

Als Stichwort bitte das jeweilige Projekt angeben, zum Beispiel „Online- Sprechstunde Psychologie“ oder „FC Diabetes“


Erschienen in: Diabetes-Anker, 2026; 75 (4) Seite 80-81

zur Beitragsübersicht von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe

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  • thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 1 Tag

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 2 Wochen, 2 Tagen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • ole-t1 antwortete vor 2 Wochen

      Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
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