#SagEsLaut #SagEsSolidarisch zu „Arbeit & Schule“: Statt Intoleranz und Unwissenheit mehr Akzeptanz und Aufklärung

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Blaues Kampagnenmotiv mit der Aufschrift „Gemeinsam laut: Mit chronischer Erkrankung mittendrin“ und „Diabetes im Alltag: Schule und Beruf“. Rechts schreibt eine Person an einem Tisch; unten stehen die Hashtags #SagEsLaut und #SagEsSolidarisch sowie das Logo „Deine Diabetes-Stimme“.
Foto: diabetesDE
#SagEsLaut #SagEsSolidarisch zu „Arbeit & Schule“: Statt Intoleranz und Unwissenheit mehr Akzeptanz und Aufklärung

Die Social-Media-Kampagne #SagEsLaut #SagEsSolidarisch startete Ende August ihre 3. Aktion im Jahr 2026: „Mit chronischer Erkrankung mittendrin – Diabetes in Alltag: Schule und Beruf“.

Schule, Ausbildung, Studium, Beruf – für Menschen mit Diabetes gehört all das ganz selbstverständlich zum Leben. Und trotzdem kann der Diabetes im Alltag immer wieder zur Herausforderung werden: durch fehlendes Wissen, Unsicherheit, Vorurteile oder die Frage, wann und mit wem man Informationen über die eigene Erkrankung teilt.

„Menschen mit Diabetes müssen sich in Schule und Beruf immer wieder mit Unsicherheiten, fehlendem Wissen und der Frage auseinandersetzen, wie viel Unterstützung sie brauchen und wie viel Selbstständigkeit ihnen zugetraut wird“, erklärt Nicole Mattig-Fabian, Geschäftsführerin von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. „Unser gemeinsames Ziel: Erfahrungen sichtbar machen, Wissen vermitteln, Verständnis schaffen und zeigen, wie Teilhabe mit Diabetes gelingen kann.“

Im neuesten Video der Kampagne erzählen die beiden Protagonistinnen, die 13-jährige Miriam (@diatyp1_mama_caro) und die 62-jährige Brigitte (@citibee_berlin), ihre persönlichen Erfahrungen aus ihrem Alltag, in dem Diabetes kein Grund ist, außen vor zu bleiben, egal, ob bei Klassenfahrten und Ausflügen oder dem Team-Event und Kundengesprächen. Das Video der Aktion ist einzusehen auf www.diabetes-stimme.de/sageslaut sowie in den sozialen Medien.

Diabetes braucht manchmal volle Aufmerksamkeit

Miriam (Typ-1-Diabetes) erzählt: „Mein Diabetes geht mit zur Schule. Das bedeutet nicht, dass ich weniger am Schulalltag teilnehmen kann. Es bedeutet nur, dass Diabetes manchmal auch die volle Aufmerksamkeit fordert. Dafür wünsche ich mir mehr Verständnis und weniger Aufsehen. Und die Möglichkeit, einfach dabei zu sein.“ Kinder mit Diabetes wünschen sich Lehrkräfte, die Bescheid wissen und akzeptieren, dass Diabetes manchmal Vorrang hat. Für die Allerkleinsten sollte es eine Schulgesundheitsfachkraft an jeder Schule geben, um Lehrkräfte und Eltern zu entlasten und den Kindern mit Typ-1-Diabetes Sicherheit zu geben.

Diabetes definiert nicht die berufliche Leistung

Brigitte (Typ-2-Diabetes) geht bewusst proaktiv mit ihrer Diagnose um: „Mein Diabetes gehört zu meinem Leben, aber er definiert nicht meine berufliche Leistung. Gerade am Arbeitsplatz ist es wichtig, Menschen nicht auf ihre Erkrankung zu reduzieren. Wir sind mehr als unsere Diagnose. Ich bin Kollegin, Mitarbeiterin und Mensch, Diabetes ist nur ein Teil von mir.“ Offenheit, Verständnis und gute Kommunikation sind wichtige Voraussetzungen für eine gelingende Inklusion in Schule und Beruf.

Die #SagEsLaut-Kampagne 2026 wird umgesetzt mit freundlicher Unterstützung von Abbott, Boehringer Ingelheim, Lilly, Roche und Sanofi.


Erschienen in: Diabetes-Anker, 2026; 75 (8/9) Seite 80-81

➤ zur Beitragsübersicht von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe

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  • mr postete ein Update vor 8 Stunden, 29 Minuten

    Hallo,
    Ich bin neu hier.
    Seit gut zwei Jahren Typ 1 Diabetikerin.
    Ich würde mich gerne austauschen

  • Hallo, hat hier noch jemand Doppeldiabetes (durch Corona verursacht oder warum auch immer)? Ich würde mich gerne austauschen.

  • olivers postete ein Update vor 2 Wochen

    Hallo Zusammen!
    Ich bin ein T3er und freue mich Gleichbetroffene zwecks Erfahrungsaustausch zu finden. Bin im Frankfurter Raum, aber auch im Heidelberger Raum unterwegs.
    Liebe Grüße
    Oliver

    • Hey Oliver, kannst mich gerne mal anschreiben. Viele Grüße
      Gunnar

    • @gunnar83: hallo, aktuell im Frankfurter Raum. Wir können aber gerne mal ein Treffen organisieren, zwecks Austausch.
      Viele Grüße
      Oliver

    • Hallo Oliver, auch ich bin Typ 3c und würde mich gern mit dir ein wenig per Mail mit dir austauschen, wenn du magst. Bin vor 15 Jahren mit Kausch-Whipple auf “Verdacht” operiert worden – war aber kein Krebs, sondern “nur” eine Pankreatitis (AIP), also eine Fehldiagnose (hätte keiner OP bedurft, also kein Diabetes als Folge).