Voller Erfolg: Diabetes-Städtetour 2026 von diabetesDE im Berliner Alexa

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Voller Erfolg: Diabetes-Städtetour 2026 von diabetesDE im Berliner Alexa | Foto: diabetesDE/Deckbar
Foto: diabetesDE/Deckbar
Voller Erfolg: Diabetes-Städtetour 2026 von diabetesDE im Berliner Alexa

diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe tut alles, um Aufklärung zu betreiben und mit unterschiedlichsten Events die Volkskrankheit Diabetes in den Fokus der Aufmerksamkeit zu rücken. Bei der Diabetes-Städtetour geht die gemeinnützige Organisation ins städtische Umfeld, wo die Menschen gern einkaufen und flanieren.

Am Samstag, dem 14. März 2026, fand nach dem großen Erfolg im letzten Jahr die „Diabetes Städtetour“ zum zweiten Mal ganztägig im Alexa, dem zweitgrößten Einkaufszentrum am Berliner Alexanderplatz, statt. In der Shopping Mall, die auf rund 50.000 Quadratmetern an einem Samstag etwa 60.000 Besucherinnen und Besucher zählt, erreichte diabetesDE damit wie schon in 2025 ein breites Publikum. Alle waren bei freiem Eintritt eingeladen, sich umfassend über das Thema Diabetes zu informieren und den Deutschen Diabetes-Risiko-Test direkt vor Ort durchzuführen.

Messungen und Interviews

Zum Angebot gehörten kostenfreie Blutzucker-Messungen durch eine Diabetesberaterin sowie Interviews mit Expertinnen und Experten zu Risikofaktoren, Ernährungsplänen und den Alltags-Erfahrungen von Menschen mit Diabetes. Zudem konnten Interessierte ihren Langzeit-Blutzuckerwert (HbA1c) bestimmen lassen und am FreeStyle-Libre-Testprogramm teilnehmen, das eine kontinuierliche 15-tägige Nutzung eines Glukose-Sensors ermöglichte. Das Bühnen-Programm fand von 11 bis 16 Uhr statt. Der Informationsstand der Veranstalter war von 10 bis 20 Uhr geöffnet.

Menschen mit Diabetes-Risiko erreichen

„Wir möchten mit der Städtetour gerne die Risikopatientinnen und -patienten erreichen, die möglicherweise bereits eine Vorstufe oder einen manifesten Diabetes Typ 2 entwickelt haben, aber noch gar nichts davon wissen. Außerdem möchten wir auch über Vorurteile und praktische Aspekte rund um das Leben mit der chronischen Stoffwechsel-Erkrankung aufklären. Beides ist uns dieses Jahr wieder gelungen – viele Besucherinnen und Besucher blieben interessiert stehen, hörten sich die Vorträge an, kamen an unseren Stand, stellten Fragen und ließen sich testen“, sagt Nicole Mattig-Fabian, Geschäftsführerin der gemeinnützigen Organisation diabetesDE.


Erschienen in: Diabetes-Anker, 2026; 75 (5) Seite 81

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 2 Wochen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat, 2 Wochen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße