Zweite Aktion 2025 #SagEsLaut #SagEsSolidarisch thematisierte Diabetes-Folgeerkrankungen

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Zweite Aktion 2025 #SagEsLaut #SagEsSolidarisch thematisierte Diabetes-Folgeerkrankungen | Foto: MedTriX GmbH / Katrin Kraatz
Foto: MedTriX GmbH / Katrin Kraatz
Zweite Aktion 2025 #SagEsLaut #SagEsSolidarisch thematisierte Diabetes-Folgeerkrankungen

Die zweite Aktion 2025 von #SagEsLaut/#SagEsSolidarisch rückt Diabetes-Folgeerkrankungen in den Fokus: Video, Erfahrungsberichte und motivierende Infos stärken Aufklärung, Vorsorge und Selbstwirksamkeit.

Die erfolgreichste Social-Media-Kampagne in der Diabetes-Online-Community (www.diabetes-stimme.de/sageslaut) ging mit ihrer zweiten Aktion im Juni an den Start. Das Thema „Diabetes und Folgeerkrankungen“ stellte Motivation, Resilienz und Eigenverantwortung in den Mittelpunkt. Kernstück war ein Video mit zwei Menschen, die über ihre Erfahrungen sprechen. Steffi (@st_gesundheitsberatung), die mit Typ-1-Diabetes lebt und eine Retinopathie hat, und Uwe-Horst (@uweludwig55), der nach Jahren mit Typ-2-Diabetes nun mit Niereninsuffizienz lebt.

„Folgeerkrankungen beim Diabetes sind real und Menschen mit Diabetes werden durch ihr Umfeld, die Medien oder das Praxisteam ständig daran erinnert, dass sie sich mit dem Thema auseinandersetzen sollten“, erklärt Nicole Mattig-Fabian, Geschäftsführerin von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. „Das ruft oft Angst bei den Menschen mit Diabetes hervor und lähmt sie, die Kontrolluntersuchungen regelmäßig wahrzunehmen. Wir möchten dies ändern, denn Wissen hilft, immer die bestmögliche Lebensqualität zu genießen und nicht in Schockstarre zu verfallen.“

Erfahrungen, Tipps und Perspektiven der Community

Daher wurden neben persönlichen Geschichten weitere Folgeerkrankungen wie Zahnerkrankungen, das Diabetische Fußsyndrom und Herz-Kreislauf-Erkrankungen immer mit einer motivierenden Perspektive thematisiert. Die Community wurde aufgerufen, ihre Erfahrungen, Tipps und Perspektiven zu teilen.

Ziel der Kampagne war, Aufklärung zu stärken, Bewusstsein zu schaffen, Erfahrungen sichtbar zu machen – und die Perspektiven von Menschen mit Diabetes in den Mittelpunkt zu rücken. Denn Folgeerkrankungen betreffen viele Menschen – lassen sich aber oft verhindern, verzögern oder zumindest gut behandeln, wenn man rechtzeitig handelt. „Gemeinsam haben wir gezeigt, wie wichtig gute Vorsorge, individuelle Behandlung und eine starke Stimme für Menschen mit Diabetes sind“, ergänzt Mattig-Fabian.

Die #SagEsLaut-Kampagne 2025 wird umgesetzt mit freundlicher Unterstützung von Abbott, Boehringer Ingelheim, Insulet, Lilly, Roche und Sanofi.


Erschienen in: Diabetes-Anker, 2025; 73 (8/9) Seite 81


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  • thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 1 Tag

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 2 Wochen, 2 Tagen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • ole-t1 antwortete vor 2 Wochen

      Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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