Diabeteszentrum Bad Lauterberg: Wissen öffnet Türen – und manchmal auch Labore

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Diabeteszentrum Bad Lauterberg: Wissen öffnet Türen – und manchmal auch Labore | Foto: DNI
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Diabeteszentrum Bad Lauterberg: Wissen öffnet Türen – und manchmal auch Labore

Am 20. Juni lud das Diabeteszentrum Bad Lauterberg zum Tag der offenen Tür – und wir waren mit einem Infopoint mittendrin. Ein Tag voller Begegnungen, Einblicke und guter Medizin.

An unserem Infopoint herrschte reger Betrieb: Menschen mit Fragen, Gesprächsbedarf und dem echten Wunsch nach Orientierung – genau das, wofür die Diabetiker Niedersachsen stehen. Das Diabeteszentrum Bad Lauterberg hatte seine Türen an diesem Tag weit aufgestoßen.

Die Klinik ist eine Institution in der deutschen Diabetologie. Bereits 1968 gegründet, behandelt das von der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) zertifizierte Exzellenzzentrum heute Menschen mit allen Diabetesformen und Folgeerkrankungen – von der Blutzucker-Optimierung über das renommierte Schulungszentrum bis zur bundesweit bekannten Fußstation.

Blick hinter die Kulissen

Eine Führung ließ die Besucher buchstäblich hinter die Kulissen blicken: vom Patientenzimmer bis in den Laborbereich, wo täglich die stille Basis jeder Diagnose gelegt wird. Besonderes Highlight war das hauseigene Diabetesmuseum: eine liebevoll gestaltete Zeitreise durch die Geschichte der Diabetestherapie. Alte Glasspritzen für Insulin und über 130 Jahre alte Bücher, die vollmundig die Heilung der „Zuckerkrankheit“ versprachen. Man konnte nur staunen, wie weit die Medizin seither gekommen ist.

Mit Fischhaut gegen Amputationen

Drei Fachvorträge sorgten für medizinische Substanz. Internist und Diabetologe George Mekhael eröffnete mit einem klaren Überblick über Entstehen und Prävention von Diabetes Typ 2.

Für echte Begeisterung sorgten Dr. Diana Sarreiter, Dr. Katharina Welitschanski und Marinus Pho Duc mit innovativen Behandlungskonzepten beim Diabetischen Fußsyndrom. Kaltplasma, Vakuum-Therapie (VAC), Fischhaut vom nordatlantischen Kabeljau oder biologische Wundauflagen aus Schafsmagen – das Auditorium staunte. Die Kernbotschaft saß: Bis zu 80 Prozent aller Amputationen ließen sich durch frühzeitigen Therapiebeginn verhindern.

Natürlich gab es an unserem Infopoint auch was zu lachen. | Foto: DNI

Mit Fachwissen und Humor nahm Diplom-Mediziner Manfred Schlöcker die diabetische Nephropathie in den Blick. Moderne Therapien verlangsamen das Fortschreiten der Erkrankung spürbar – was er augenzwinkernd als schlecht für ihn als Nephrologen, aber als hervorragend für die Patienten kommentierte.

Unser Fazit: Ein gelungener Tag mit vielen guten Gesprächen an unserem Infopoint und dem bestätigenden Gefühl, dass die Diabetologie in Bad Lauterberg in besten Händen liegt.

Mehr zum Diabeteszentrum: www.diabeteszentrum.de


Erschienen in: Diabetes-Anker, 2026; 75 (8/9) Seite 65

zur Beitragsübersicht von Diabetiker Niedersachsen e.V.

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  • uho1 postete ein Update vor 6 Tagen, 23 Stunden

    @calvin240
    Ich hätte eine Frage zum
    Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute

  • 123novesia postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag

    Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.

    • Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staats­examen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
      Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
      Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena

  • jseiffert postete ein Update vor 2 Wochen, 1 Tag

    Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
    Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
    Wir freuen uns auf Euch! 🙂