Selbstsorge, Empowerment & Popcorn: Buntes Treiben auf dem Pferdeberg beim Typ-F-Wochenende

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Selbstsorge, Empowerment und Popcorn: Buntes Treiben auf dem Pferdeberg beim Typ-F-Wochenende | Foto: Diabetiker Niedersachsen
Foto: Diabetiker Niedersachsen
Selbstsorge, Empowerment & Popcorn: Buntes Treiben auf dem Pferdeberg beim Typ-F-Wochenende

Mitte August fand das jährliche Erlebnis- und Bildungswochenende der Diabetiker Niedersachsen statt, diesmal im „Ferienparadies Pferdeberg“ bei Duderstadt. Auf dem Programm standen 25 Workshops, Veranstaltungen und Fachvorträge für alle Altersgruppen.

„Wir wollen, dass die Kinder am Ende dieses Wochenendes alle mit einem breiten Lächeln im Gesicht wieder nach Hause fahren“, sagte Anke Buschmann, Mitorganisatorin des Typ-F-Wochenendes und bei den Diabetikern Niedersachsen für Familien und den Nachwuchs zuständig, bei der Begrüßung. Und man kann vorwegnehmen: Das ist zweifellos geglückt! Insgesamt wurde die von der Aktion Mensch geförderte Veranstaltung von rund 300 Personen – darunter 120 Kinder mit Typ-1-Diabetes und ihre Geschwister – besucht.

DIA AID [connect]

Bei den Workshops zu Hilfsmitteln war es möglich, direkt den Vertretern der Hersteller Fragen zu stellen sowie Kritik und Anregungen mit auf den Weg zu geben. Eine besondere Gelegenheit bot hierzu der Samstag, bei dem im Rahmen von DIA AID [connect] erstmals an einem DNI-Bildungswochenende auch Tagesgäste anwesend waren. In diesem Rahmen gab es einen „Markt der Möglichkeiten“ mit 11 Ausstellern, vier Workshops zu Insulinpumpen mit AID-Möglichkeit und vier Fachvorträge.

In diesen ging es unter anderem um die Kita- und Schulbegleitung und, was den Familien zusteht – und wie man dies gegebenenfalls vor dem Sozialgericht durchsetzt. Letzteres war auch Thema in der von Dr. Sandra Schlüter (Northeim) moderierten Abschlussdiskussion am Sonntag. Wichtige Anregungen gab es von Rechtsanwältin Lisa Völpel-Klaes.

Selbstsorge für Eltern

Ein weiterer Schwerpunkt: Selbstsorge für die Eltern. Denn auch deren Leben stellt sich mit der Diabetes-Diagnose ihrer Sprösslinge komplett auf den Kopf. Da kommen eigene Interessen und die Erholung mitunter zu kurz. In einem Kamingespräch mit den Coaches Claudia Rogowski und Maren Sturny sowie der Ärztin Dr. Katja Schaaf ging es darum, die eigenen Erfahrungen zu teilen, sich über die häufig ähnlichen Herausforderungen und Herangehensweisen auszutauschen – und so im Alltag gelassener zu werden.

Diverse Kurse und und Workshops

Darüber hinaus gab es natürlich noch mehr: Die Jüngeren kamen mit dem sehr gefragten Kurs „Kohlenhydratkompass zum Selbstgestalten“, dem Workshop „Nimm den Diabetes an die Hand“ oder auch einer sehr kundig und unterhaltsam vom NABU-Ranger Jürgen Effler ausgerichteten Waldexpedition auf ihre Kosten. An Teenager richteten sich mehrere vertrauliche Gesprächsrunden sowie ein Podcast-Workshop.

Für alle Altersgruppen geeignet: die Koch-Workshops zu gesunder Ernährung von Ernährungsberaterin Regina Kröger unter dem Motto „Gemeinsam satt“. Ein farbenfrohes, lehrreiches, aufmunterndes, ereignisreiches, bewegendes, inspirierendes, verbindendes, erhellendes und empowerndes Wochenende für alle!

Fotos: Diabetiker Niedersachsen

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  • thomas55 postete ein Update vor 2 Tagen, 21 Stunden

    Hallo,
    ich habe zur Zeit die Medtronic Minimed 670G mit Libre als Sensor. Ich überlege, auf die 780G als AID mit dem Simplera umzusteigen. Hat jemand Erfahrung mit diesem Sensor? Wie sieht es mit der Verfügbarkeit aus? In der Vergangenheit wurden Neukunden der 780G nicht mit dem Simplera beliefert sondern nur Kunden, die die 780G schon länger nutzen. Das hat sich nach Aussagen von Medtronic-Mitarbeitern beim T1day heute genau umgekehrt. Mein Doc hat das vestätigt. Für mich als neuer Bezieher der 780G gut, für die Bestandskunden schlecht.
    Danke vorab und bleibt gesund (von unserem Typ 1 lassen wir uns das Leben dank Technik nicht vermiesen!)
    Thomas55

  • sayuri postete ein Update vor 3 Tagen, 20 Stunden

    Hi, ich bin zum ersten Mal hier, um mich für meinen Freund mit Diabetes Typ 1 mit anderen auszutauschen zu können. Er versteht nicht alles auf Deutsch, daher schreibe ich hier. Etwa vor einem Jahr wurde ihm der Diabetes diagnostiziert und macht noch viele neue Erfahrungen, hat aber auch Schwierigkeiten, z.B. die Menge von Insulin besser abzuschätzen. Er überlegt sich, mal die Patch-Pad am Arm auszuprobieren. Kann jemand uns etwas über eingene Erfahrungen damit erzählen? Ich wäre sehr dankbar!🤗🙏
    Liebe Grüße
    Sayuri

  • cina_polada postete ein Update vor 1 Woche

    Hi, ich bin Julija und komme aus Frankfurt. Vor ein paar Wochen wurde bei mir Diabetes Typ 2 mit gerade mal 33 Jahren diagnostiziert.. Kämpfe im Moment noch sehr mit der Diagnose und würde mich über etwas Austausch sehr freuen 🙂

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