2. Bewegungstag in Nürnberg: Aktiv mit Typ-2-Diabetes – Spaß, Gemeinschaft, Motivation

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2. Bewegungstag in Nürnberg: Aktiv mit Typ-2-Diabetes – Spaß, Gemeinschaft, Motivation | Foto: Erna Grell
Foto: Erna Grell
2. Bewegungstag in Nürnberg: Aktiv mit Typ-2-Diabetes – Spaß, Gemeinschaft, Motivation

Mit viel Engagement, neuen Impulsen und spürbarer Motivation fand in Nürnberg unser 2. Bewegungstag für Menschen mit Typ-2-Diabetes statt. Mit viel Fachwissen und Einfühlungsvermögen in Theorie und Praxis führte die erfahrene Diplom-Sportwissenschaftlerin Carolin Heilmann durch den Tag.

Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen von Bewegung, Austausch und praktischen Tipps für einen aktiveren Alltag. Dank der Unterstützung des Unternehmens Abbott hatten Teilnehmende die Möglichkeit, den Glukosesensor FreeStyle Libre 3 Probe zu tragen – und damit am Veranstaltungstag und in den Tagen danach die direkten Auswirkungen von Bewegung, Ernährung usw. auf den eigenen Glukosewert kennenzulernen. In die Sensor-Nutzung führte Jasmin Gündüz von Abbott ein.

Bewegung als Medizin

Im theoretischen Teil vermittelte Carolin Heilmann anschaulich, welchen Stellenwert körperliche Aktivität in der Therapie von Typ-2-Diabetes einnimmt. Neben der Verbesserung der Blutzuckerwerte trägt regelmäßige Bewegung maßgeblich zur Stärkung von Herz, Kreislauf, Muskulatur und Wohlbefinden bei. Auch mentale Aspekte wurden beleuchtet: Wie kann man sich selbst motivieren? Wie wird Bewegung zum festen Bestandteil des Alltags?

Die Teilnehmenden trainierten Kraft und Koordination. | Foto: Erna Grell

Alltagstauglich und motivierend

Die Praxis fand im Freien statt. Die Teilnehmenden lernten einfache, effektive Bewegungsformen kennen, die sich problemlos zu Hause oder unterwegs durchführen lassen – ohne Fitness-Studio. Mit Übungen zu Kraft und Koordination konnte jede und jeder erleben, wie schon kleine Einheiten eine große Wirkung haben können.

Voneinander lernen – gemeinsam aktiv

Der Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmenden war ein weiteres zentrales Element. Es wurden Tipps weitergegeben, Hürden offen thematisiert und Mut gemacht. Die positive Stimmung und die gegenseitige Motivation waren deutlich spürbar. Für viele war der Tag ein wertvoller Anstoß, Bewegung künftig (wieder) in den Alltag zu integrieren.

Carolin Heilmann vermittelte kurzweilig, „Bewegung ist Medizin“. | Foto: Erna Grell

Fazit

Ein gelungener Tag mit viel Input, praktischen Übungen und vor allem der Erkenntnis: Bewegung ist kein Hexenwerk – sondern ein wichtiger Baustein für ein gesünderes Leben mit Diabetes! Herzlichen Dank allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, Carolin Heilmann, Jasmin Gündüz, von den Diabetikern Bayern Verena Hädrich, Anke Bimmer und Erna Grell sowie dem Sportverein DJK Sparta Noris und allen, die in der Organisation mitgewirkt haben.

Aktivtage in anderen Orten?

Gern organisieren wir an anderen Orten in Bayern Aktivtage. Bitte melden Sie sich bei Interesse an einer Teilnahme in unserer Geschäftsstelle!


Erschienen in: Diabetes-Anker, 2025; 74 (10) Seite 74-75


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  • lena-schmidt postete ein Update vor 2 Wochen

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 1 Woche

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat, 1 Woche

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße