diabetesDE-Sommertour in Travemünde: Diabetes-Infomobil im Einsatz

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Sommertour in Travemünde: Diabetes-Infomobil im Einsatz | Foto: diabetesDE/Deckbar
Foto: diabetesDE/Deckbar
diabetesDE-Sommertour in Travemünde: Diabetes-Infomobil im Einsatz

Auch in diesem Jahr ging diabetesDE im August auf die Sommertour nach Travemünde. Die Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes NRW e.V. hat sich beteiligt – inklusive Diabetes-Infomobil-Einsatz.

So machten sich Kathrin Bahr, Holger Niedecker und Norbert Kuster auf den Weg nach Travemünde. Das Unternehmen Abbott bot nur einige Meter von unserem Mobil HbA1c-Messungen an. Deshalb beschränkten wir uns auf das Messen der Blutzucker- und Blutdruckwerte, des Bauchumfangs sowie das Bestimmen des Body-Mass-Index (BMI). Wenn jemand bei diesen Messungen bestimmte Werte überschritten hatte, empfahlen wir eine Bestimmung seines HbA1c-Werts.

Kostenlose Blutzucker- und CGM-Messungen: mehrere Besucherinnen und Besucher mit erhöhten Werten

So wurde z. B. bei einer Frau ein Wert von 538 mg/dl (29,9 mmol/l) gemessen – der Langzeitwert lag bei 10,8 %. Die Dame berichtete uns, dass sie zurzeit übermäßig viel trinken müsse und sich auch schlapp fühle. Auf unsere Frage, warum sie sich nicht an ihren Arzt gewandt hatte, antwortete sie, dass nach ihrer Einschätzung alles nur vorübergehend sei und sich bald von selbst regeln würde. Natürlich haben wir ihr dringend geraten, sich baldmöglichst in ärztliche Behandlung zu begeben.

Auch bei einer jungen Frau wurde ein aktueller Blutzuckerwert von 367 mg/dl (20,4 mmol/l) gemessen, der HbA1c-Wert betrug 10,3 %. Auch diese Frau ließ sich nach unserer Empfehlung sofort einen Termin bei ihrem Arzt geben. Es gab aber auch Blutzuckerwerte, die nur gering erhöht waren. Auch in diesen Fällen gaben wir den Betroffenen den Rat, ihr Diabetesrisiko durch ihren Arzt oder ihre Ärztin abklären zu lassen.

Fotos: diabetesDE/Deckbar

Dieser Tag hat uns einmal mehr wieder gezeigt, wie wichtig solche Einsätze unserer Diabetes-Infomobile sind. Sie helfen vielen Menschen, die an Diabetes erkrankt sind, ohne es zu wissen. Auch im nächsten Jahr werden wir am 13. August sicher wieder in Travemünde dabei sein.


von Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes,
Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V. (DDH-M, LV NRW)

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 1 Woche

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat, 2 Wochen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße