Weltdiabetestag 2015 – von japanischen Bäckereien und Ministerpräsidenten

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Weltdiabetestag 2015 – von japanischen Bäckereien und Ministerpräsidenten

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Das Wochenende in Düsseldorf verbrachte ich mit anderen Menschen mit Diabetes – es ist immer wieder schön, zu sehen, dass man nicht allein mit dieser Erkrankung ist und selbst die merkwürdigsten Momente mit Diabetes, wie völlig verrücktspielende Werte, verstanden und akzeptiert werden. 
Und wenn man unterzuckert, hat garantiert irgendwer Traubenzucker oder Gummitiere dabei.

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Am Samstag hatten wir etwas Zeit, die wir für eine Ausstellung und Little Tokyo, das japanische Viertel in Düsseldorf, nutzten.
Das Matcha-Brötchen mit roter Bohnencreme war wirklich lecker und wirkte sich kaum auf meinen Blutzucker aus – ob das wohl daran lag, dass wir vorher einen Spaziergang am Rhein entlang gemacht haben? 
Auch zum Abendessen gab es einen leckeren veganen Burger vom Restaurant nebenan – denn wir Menschen mit Diabetes dürfen sehr wohl alles essen! 

Abends ging es zur Warm-up-Party zum Weltdiabetestag, bei der sich eine fröhlich bunte Menge von Menschen mit Diabetes zusammenfand. 
Alte und neue Gesichter, leckere Drinks und nette Gespräche rundeten den Tag ab.

Am nächsten Tag stand dann endlich die Veranstaltung zum Weltdiabetestag auf der Messe in Düsseldorf an. Das Ganze kann man sich tatsächlich wie eine Messe mit Ständen und Vorträgen vorstellen. 
Wie immer waren ein paar coole Aktionen dabei, wie ein Fotoautomat von Abbott, selbstgebackene Weckmänner und ein Musical für Kinder. Ein Highlight für die Messebesucher war sicher auch Matthias Steiner, der sein neues Buch vorstellte und für den Promifaktor sorgte. Auch die Kampagne „Blutzuckerbingo – Deutschland misst“ wurde vorgestellt, dazu entstand ein kleines Video.

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Bei den Vorträgen begeisterte mich vor allem das Thema „Diabetes und Migranten“, aber auch die üblichen Vorträge zu den Themen Kinder mit Diabetes, Selbstmanagement, Sport mit Diabetes, Psyche und Folgeerkrankungen waren spannend und deckten alle wichtigen Themenbereiche ab. Natürlich gab es auch einen Beitrag zum Thema „Deutsche Diabetes Online Community“ und ich hoffe, dass wir so bald ein paar neue Mitglieder in unserer Gemeinschaft begrüßen dürfen.

Während ich in Düsseldorf eher den Besucher mimte, war ich auf dem Weltdiabetestag in Schleswig doppelt so aktiv. Auf dieser Veranstaltung durfte ich den Vortrag über die #dedoc halten und auch, wenn nur um die zwanzig Besucher zugehört haben, war ich ganz schön aufgeregt! Noch aufregender wurde es dann beim Stand für die Kampagne „Blutzuckerbingo – Deutschland misst“.
 Hier durfte ich die Menschen zusammen mit ihrem Blutzuckerwert fotografieren und auch Torsten Albig, der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, kam vor meine Linse! 
Mein Opa ist jetzt sicher stolz auf mich 😉

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Richtig schön wurde es dann noch mal gegen Abend, als wir, mit blauen LED-Luftballons ausgestattet, zum Schloss Gottorf wanderten. Dieses verwandelte sich nach einer kurzen Rede von Torsten Albig in ein blaues Kunstwerk. Blau für den Diabetes, blau für die Aufklärung, blau für uns. Mit einem wohligen Gefühl (und für den einen oder anderen mit Punsch) im Bauch ging es dann wieder nach Hause.

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Ich bin schon gespannt, wo ich den Diabetestag im nächsten Jahr feiern werde.

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  • Hallo zusammen,
    ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!

    • Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.

    • uho1 antwortete vor 6 Tagen

      @calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!

    • @uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
      Liebe Grüße

  • stephanie-haack postete ein Update vor 4 Wochen

    Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/

  • tako111 postete ein Update vor 4 Wochen

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

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