- Aus der Community
Tag des positiven Denkens
2 Minuten
Gerade unser Diabetes bringt nicht nur Nachteile mit sich. Ganz schön optimistisch, sagt ihr? Ja, wieso auch nicht? Denn heute ist Tag des positiven Denkens, und was liegt da näher, als mal herauszufinden, was es am Diabetes so Positives zu entdecken gibt.
- Wir sind Ausdauersportler
Disziplin ist wohl einer der größten Knackpunkte der Diabetestherapie. 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr, ein Leben lang diszipliniert sein, das schafft niemand. Zumindest würde ich das behaupten. Aber wir Diabetiker müssen trotzdem eine gewisse Grunddisziplin an den Tag legen. Und die hat jeder von uns, sonst wären wir jetzt nicht hier. - Wir tragen Verantwortung
Gerade wenn man Diabetes in sehr jungen Jahren bekommt, muss man früher Verantwortung übernehmen als viele Altersgenossen. Das kann nerven, kann einen aber auch enorm weiterbringen. - Wir sind Kopfrechen-Profis
Auch hier können Kinder besonders profitieren, denn oft sind sie den anderen Kindern im Kopfrechnen etwas voraus. Kein Wunder. Wer permanent seinen Kopf mit BE, KE und Insulineinheiten in Trab hält, hat Übung. - Wir sind Ernährungsexperten
Oft reicht schon ein Blick und wir können sagen, wie viele Kohlenhydrate sich auf dem Teller befinden. Ob sie eher schnell oder langsam wirken und ob Eiweiß und Fett vorhanden sind. Wir wissen, welches Essen schnell vom Körper verarbeitet wird und welches etwas Zeit benötigt. Natürlich wissen wir dann auch, was das Essen so in unserem Körper verursacht. - Wir freuen uns über kleine Dinge
Ein ganzer Tag ohne große „Ups and Downs“? Hervorragend! Das könnte man ja gleich mal feiern. Wir verstehen es, uns auch über solche Kleinigkeiten zu freuen. Denn so selbstverständlich ist das für uns alles nicht. Da wird ein Tag, an dem man beim Sport ohne Apfelsaft oder Traubenzucker auskommt, schon mal zum besten Tag der Woche. - Wir sind Organisationstalente
Wenn wir morgens aus dem Haus gehen, müssen wir meist genau wissen, was der Tag so alles für uns bereithält. Zumindest müssen wir für alles vorbereitet sein. Da ist es schlecht, wenn man immer wieder nach Hause fahren muss, weil man dies oder das vergessen hat oder nicht genug hiervon oder davon dabeihat. Der Diabetes ist manchmal wie ein kleines Kind, das versorgt werden muss, und da gehört im Alltag schon eine ordentliche Portion Management und Organisation dazu. - Wir sind eine Community
Und nicht zu guter Letzt unsere Community. Sei es virtuell im Internet oder real beim Diabetesstammtisch, bei Schulungen, Krankenhausaufenthalten oder anderen Treffen. Wir Diabetiker können einander am besten verstehen und wir können auch voneinander lernen. Und manchmal entwickeln sich sogar richtig tolle Freundschaften.
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stephanie-haack postete ein Update vor 1 Tag, 8 Stunden
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 1 Tag, 10 Stunden
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 1 Tag, 8 Stunden
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 1 Woche, 4 Tagen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
