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Wie kann jeder Einzelne von uns für Aufklärung sorgen?
3 Minuten
Aufklärung ist in der Diabetesgemeinde immer wieder ein großes Thema. Ständig hören wir von Mobbing, Unverständnis und falschen Informationen in den Medien.
Wie Unverständnis und Vorurteilen begegnen?
Wie also kann jeder Einzelne von uns dazu beitragen, unsere Umwelt ein wenig aufzuklären und für das Verständnis zu sorgen, dass wir uns alle so sehr wünschen?

#1 Sprechen!
Immer wieder berichten Community-Mitglieder von Sprüchen, die sie verletzt haben, oder sind wütend über Mitmenschen, die meinen, sie über den Diabetes belehren zu müssen. Doch immer wieder ärgern sich viele stumm darüber, perplex über die Worte des anderen.
Ich finde: Es gibt keine bessere Situation, als für Aufklärung zu sorgen! Nichts ist entwaffnender als ein netter Einleitungssatz à la „Viele wissen das nicht, aber Diabetes ist ein ziemlich komplexes Thema. Ich habe selbst lange gebraucht, um alles zu verstehen“ und dann galant zur Erklärung überzuschwenken, dass Typ-1-Diabetes nicht heilbar und Typ-2-Diabetes nicht immer auf schlechte Ernährung zurückzuführen ist.
Auch der Hinweis auf eine Internetseite, auf der das Thema anschaulich erklärt wird, oder die Empfehlung, einen Arzt zu dem Thema zu befragen, stoppt schnell Diskussionen.
Beratungsresistente bekommen ein Lächeln
Wirklich beratungsresistenten Personen begegne ich persönlich immer mit einem extrabreiten Lächeln und einer großen Portion Geduld. Denn wir sollten uns immer wieder bewusst machen: Viele denken wirklich, dass sie uns mit ihren gut gemeinten Ratschlägen („Ich habe gehört, Zimt heilt Diabetes!“) helfen würden. Außerdem: Woher sollen Menschen, die noch nie etwas mit Diabetes zu tun hatten, den Unterschied zwischen Typ-1- und Typ-2-Diabetes kennen? Also: Immer geduldig bleiben und freundlich erklären, wie es wirklich aussieht.

#2 Aktiv werden
Dem Diabetes ein Gesicht geben
Ob als Blogger, auf Messen oder durch Vorträge in der Schule: Es gibt viele Möglichkeiten, in der Öffentlichkeit über das Leben mit Diabetes aufzuklären. Wissenschaftlich in Form von Referaten, Bachelor-Arbeiten oder Fachvorträgen. Oder auch auf ganz persönlicher Ebene, indem ihr von euren eigenen Erfahrungen berichtet und so gleichzeitig dem Diabetes ein Gesicht gebt.
Erstellt oder teilt Blogbeiträge auf euren privaten Social-Media-Kanälen oder nutzt die Gunst der Stunde, um kleine Einblicke aus dem Leben eines Diabetikers in Form von Fotos auf Instagram oder kurzen Statements auf Twitter zu gewähren.

#3 Tragt Blau
Der blaue Kreis ist das Zeichen für Diabetes. Zeigt das im November! Tragt blaue Kleidung, postet Fotos mit blauen (Diabetes)Accessoires oder erstellt Profilbilder mit dem blauen Kreis.
#4 Mitmachen
Schnappt euch Freunde, Kollegen, Familienmitglieder und nehmt an einer der vielen Diabetes-Veranstaltungen des Diabetesmonats teil. Vielleicht seid ihr ja auch beim Spendenlauf am 6.11.17 in Hannover mitgelaufen? Oder ihr besucht die offizielle Veranstaltung des Weltdiabetestags am 20.11.17 in Berlin. Weitere Infos zu vielen verschiedenen Kampagnen und Veranstaltungen im Diabetesmonat November findet ihr hier in der Blood Sugar Lounge. Was gibt es Besseres, als mittendrin zu sein?
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über deinen Diabetes?
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stephanie-haack postete ein Update vor 2 Tagen, 11 Stunden
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 2 Tagen, 13 Stunden
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 2 Tagen, 11 Stunden
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?



