Sheelas Tagebuch #17 – Meine geheime Motivationswaffe

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Community-Beitrag
Sheelas Tagebuch #17 – Meine geheime Motivationswaffe

Worum es überhaupt geht

Hey Ihr! In meinem letzten Beitrag konntet ihr schon erfahren, warum lange kein Beitrag von mir folgte. Durch den Einstieg ins Berufsleben musste ich mich erst einmal neu sortieren. Hinzu kommt, dass ich eine gaanz lange Phase hatte, in der mein Diabetes einfach nur so mitlief. Ich habe mich nicht über das Nötigste hinaus damit beschäftigt. Im Juli stand jedoch endlich wieder ein CampD an! Bereits vor Monaten, als die Anmeldung online ging, war ich eine der Ersten, die sich angemeldet haben, da ich beim letzten CampD schon zum ersten Mal dabei sein durfte und es einfach der Wahnsinn war!

Quelle: privat

Akzeptanz vorhanden – Austausch Mangelware

Ganz lange Zeit habe ich mich mit niemandem über meinen Diabetes ausgetauscht und das war auch okay so. Bei mir ist es immer so, dass es Phasen gibt, wo sich gefühlt alles um das Thema Diabetes dreht, und dann gibt es Phasen, wo mich nichts abgesehen von meinem Sensor daran erinnert. Natürlich wirkt es sich mehr aus, als nur auf den Sensor zu schauen, wenn man Diabetes hat, aber ich meine damit, dass ich mich nicht aktiv engagiere. Zum Beispiel unter anderem auch keine Beiträge schreibe und mich einfach nicht noch mehr damit beschäftigen möchte. Das hat für mich auch nichts mit einem Akzeptanzproblem zu tun, sondern vielmehr damit, dass es Phasen gibt, wo der Diabetes auch so gut läuft und man aber andere große Baustellen hat, wie zum Beispiel einen Umzug oder das Bewerben für einen neuen Job/eine Ausbildung.

Quelle: privat

Was mir wirklich guttut

In diesen – sagen wir einfach mal „passiven“ – Phasen meines Diabetiker-Daseins ist es immer so, dass ich gar nicht merke, was mir eigentlich fehlt. Das merke ich dann immer erst, wenn ich es wiederhabe. Oder wenn ich es hatte und dann nicht mehr habe. Gerade hat mir das CampD mal wieder gezeigt oder, besser gesagt, mich daran erinnert, was ich alles haben kann und was man alles aus dem Diabetes für positive Dinge ziehen kann!
Es ist einfach Balsam für die Seele, ungehindert aussprechen zu können, was einen beschäftigt, oder dass die Werte gerade schlecht sind und man genervt ist. Natürlich kann ich dies auch zuhause tun, aber ich weiß, dass jeder, der nicht selbst Diabetes hat, sich sofort intuitiv Sorgen macht. Ich meine, mir würde es wahrscheinlich genauso gehen als Außenstehender. Jedoch schluckt man manchmal Gedanken und Worte dann einfach lieber runter, als sie zu teilen. Es ist nämlich einfach Fakt, dass niemand auf dieser Welt mich jemals besser verstehen und meine Situation nachempfinden kann als jemand, der selbst Diabetes hat. Es gibt viele Menschen, die haben sehr großes Verständnis, ein hohes Einfühlungsvermögen und sind wirklich wahnsinnig bemüht zu verstehen, was in uns vorgeht. Aber sie können es (zum Glück!) einfach nicht nachempfinden.

Quelle: privat

CampD 2018

Beim CampD ist es etwas Besonderes, keinen Diabetes zu haben, und nicht andersherum, wie man es sonst kennt. Niemand zuckt auch nur mit der Wimper oder dreht sich um, wenn eine Pumpe piept. Keiner stellt Fragen, wenn Du Dir während des Gesprächs den Traubenzucker in den Mund steckst. Du fühlst dich einfach völlig normal und so wie alle anderen auch. Was für mich einfach unglaublich viel Wert hat!

Außerdem lernt man unabhängig vom geteilten Leid so unglaublich viele und tolle Menschen kennen! Man lernt immer wieder etwas dazu, selbst, wenn es die kleinste Info ist. Ich kann gar nicht genug Gründe aufzählen, weshalb jeder so etwas einmal mitmachen sollte!

Ich schweife vor lauter Begeisterung auch schon etwas vom Thema ab. Durch das CampD hatte ich nämlich wieder intensiven Kontakt zu anderen Diabetikern. Habe dort sogar eine neue Freundschaft gründen können! Und habe durch die wenigen Tage gemerkt, wie gut es mir tut, mit anderen Diabetikern zu reden. Sich zu engagieren. Sich inspirieren zu lassen! Ich sprudele nur so vor Motivation und Ideen nach einem solchen Event!

Quelle: privat

Fazit

Manchmal vergessen wir selbst, was uns so richtig guttut. Deshalb sollten wir stets in Bewegung bleiben und jede, sich bietende, Chance wahrnehmen, um uns selbst etwas Gutes zu tun, denn was gibt es Wertvolleres als unsere eigene körperliche und seelische Gesundheit?!

Eure Sheela ♥


Das CampD war auch für #BSLounge Autor Basti eine tolle Erfahrung: Mein erstes Mal Camp D – einfach beeindruckend!

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  • Hallo Zusammen!
    Ich bin ein T3er und freue mich Gleichbetroffene zwecks Erfahrungsaustausch zu finden. Bin im Frankfurter Raum, aber auch im Heidelberger Raum unterwegs.
    Liebe Grüße
    Oliver

  • zojou96 postete ein Update vor 1 Tag, 7 Stunden

    Hallo, ich bin DT1 und trage seit etwa 1 Jahr eine Omnipod-Pumpe. Letztere löst seit mehrere Monaten eine Hautallergie an der Platzierungsstelle aus. Ich habe es bereits mit dem Cavillon-Spray und Pflastern (derzeit Omnifix von Hartmann und Unterpatch von My Sweet Stitch) für empfindliche Haut unter dem Pod probiert. Es hilft aber leider nicht oder nur bedingt, da auch mit Spray die Allergie ausgelöst wird und die Schutzpflaster nicht lange haften. Hat jemand vielleicht eine ähnliche Erfahrung gemacht und eine gute Lösung gefunden? Ich würde gerne weiterhin eine Pumpe tragen, wäre aber auch bereit das Modell zu wechseln, wenn es das Problem mit der Allergie löst. Ich bin um jeden Rat dankbar. Vielen Dank im Voraus 🙂

  • darktear postete ein Update vor 1 Tag, 22 Stunden

    Hallo,

    hat irgendwer der den Libre3 benutzt auch so massive Probleme ?
    Mein Kind hat ständig Ärger mit seinen Sensoren,selten wo mal einer durchhält. Entweder dauernd Sensorfehler oder ein neuer Sensor sitzt und nach kurzer Zeit kommt bitte neuen Sensor starten.
    Das kann ja nicht sein,ich hab selten mal einen Sensorfehler.
    Als ich das letzte mal bei denen angerufen hatte ,meinte dieser “sehr freundliche” Mitarbeiter nur es kann nicht sein das die so viele Fehler haben,es gab keinen Ersatz.
    Müßen wir jetzt ernsthaft selber Sensoren bezahlen?
    Weil bis der Nachschub kommt dauert es noch 🙁

    LG Sandra

    • Nun, ich weiß nicht, was ihr alles probiert habt. Aber Handyneustart, Bluetooth neu aktivieren, Akku muss genug Kapazität haben. Vielleicht ist der Sensor auch locker, Schweiss hat auch immer bei mir Schwierigkeiten gemacht (wird beim Kind nicht sein).
      Gruß Oliver