- Aus der Community
Sheelas Tagebuch #17 – Meine geheime Motivationswaffe
4 Minuten
Worum es überhaupt geht
Hey Ihr! In meinem letzten Beitrag konntet ihr schon erfahren, warum lange kein Beitrag von mir folgte. Durch den Einstieg ins Berufsleben musste ich mich erst einmal neu sortieren. Hinzu kommt, dass ich eine gaanz lange Phase hatte, in der mein Diabetes einfach nur so mitlief. Ich habe mich nicht über das Nötigste hinaus damit beschäftigt. Im Juli stand jedoch endlich wieder ein CampD an! Bereits vor Monaten, als die Anmeldung online ging, war ich eine der Ersten, die sich angemeldet haben, da ich beim letzten CampD schon zum ersten Mal dabei sein durfte und es einfach der Wahnsinn war!

Akzeptanz vorhanden – Austausch Mangelware
Ganz lange Zeit habe ich mich mit niemandem über meinen Diabetes ausgetauscht und das war auch okay so. Bei mir ist es immer so, dass es Phasen gibt, wo sich gefühlt alles um das Thema Diabetes dreht, und dann gibt es Phasen, wo mich nichts abgesehen von meinem Sensor daran erinnert. Natürlich wirkt es sich mehr aus, als nur auf den Sensor zu schauen, wenn man Diabetes hat, aber ich meine damit, dass ich mich nicht aktiv engagiere. Zum Beispiel unter anderem auch keine Beiträge schreibe und mich einfach nicht noch mehr damit beschäftigen möchte. Das hat für mich auch nichts mit einem Akzeptanzproblem zu tun, sondern vielmehr damit, dass es Phasen gibt, wo der Diabetes auch so gut läuft und man aber andere große Baustellen hat, wie zum Beispiel einen Umzug oder das Bewerben für einen neuen Job/eine Ausbildung.

Was mir wirklich guttut
In diesen – sagen wir einfach mal „passiven“ – Phasen meines Diabetiker-Daseins ist es immer so, dass ich gar nicht merke, was mir eigentlich fehlt. Das merke ich dann immer erst, wenn ich es wiederhabe. Oder wenn ich es hatte und dann nicht mehr habe. Gerade hat mir das CampD mal wieder gezeigt oder, besser gesagt, mich daran erinnert, was ich alles haben kann und was man alles aus dem Diabetes für positive Dinge ziehen kann!
Es ist einfach Balsam für die Seele, ungehindert aussprechen zu können, was einen beschäftigt, oder dass die Werte gerade schlecht sind und man genervt ist. Natürlich kann ich dies auch zuhause tun, aber ich weiß, dass jeder, der nicht selbst Diabetes hat, sich sofort intuitiv Sorgen macht. Ich meine, mir würde es wahrscheinlich genauso gehen als Außenstehender. Jedoch schluckt man manchmal Gedanken und Worte dann einfach lieber runter, als sie zu teilen. Es ist nämlich einfach Fakt, dass niemand auf dieser Welt mich jemals besser verstehen und meine Situation nachempfinden kann als jemand, der selbst Diabetes hat. Es gibt viele Menschen, die haben sehr großes Verständnis, ein hohes Einfühlungsvermögen und sind wirklich wahnsinnig bemüht zu verstehen, was in uns vorgeht. Aber sie können es (zum Glück!) einfach nicht nachempfinden.

CampD 2018
Beim CampD ist es etwas Besonderes, keinen Diabetes zu haben, und nicht andersherum, wie man es sonst kennt. Niemand zuckt auch nur mit der Wimper oder dreht sich um, wenn eine Pumpe piept. Keiner stellt Fragen, wenn Du Dir während des Gesprächs den Traubenzucker in den Mund steckst. Du fühlst dich einfach völlig normal und so wie alle anderen auch. Was für mich einfach unglaublich viel Wert hat!
Außerdem lernt man unabhängig vom geteilten Leid so unglaublich viele und tolle Menschen kennen! Man lernt immer wieder etwas dazu, selbst, wenn es die kleinste Info ist. Ich kann gar nicht genug Gründe aufzählen, weshalb jeder so etwas einmal mitmachen sollte!
Ich schweife vor lauter Begeisterung auch schon etwas vom Thema ab. Durch das CampD hatte ich nämlich wieder intensiven Kontakt zu anderen Diabetikern. Habe dort sogar eine neue Freundschaft gründen können! Und habe durch die wenigen Tage gemerkt, wie gut es mir tut, mit anderen Diabetikern zu reden. Sich zu engagieren. Sich inspirieren zu lassen! Ich sprudele nur so vor Motivation und Ideen nach einem solchen Event!

Fazit
Manchmal vergessen wir selbst, was uns so richtig guttut. Deshalb sollten wir stets in Bewegung bleiben und jede, sich bietende, Chance wahrnehmen, um uns selbst etwas Gutes zu tun, denn was gibt es Wertvolleres als unsere eigene körperliche und seelische Gesundheit?!
Eure Sheela ♥
Das CampD war auch für #BSLounge Autor Basti eine tolle Erfahrung: Mein erstes Mal Camp D – einfach beeindruckend!
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stephanie-haack postete ein Update vor 2 Wochen, 2 Tagen
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 2 Wochen, 3 Tagen
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 2 Wochen, 2 Tagen
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 3 Wochen, 6 Tagen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
