Laufende Verbesserung – Diabetes und Sport

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Community-Beitrag
Laufende Verbesserung – Diabetes und Sport

Ob man die Meinung „Sport ist Mord“ vertritt oder nicht: Den Kampf mit einer miesen „Hypo“  bei oder nach einem Workout musste wohl jede*r schon mal ausfechten. Das Gute daran: In der #BSLounge ist niemand damit allein!

Quelle: Blood Sugar Lounge

Laufende Verbesserung – Diabetes und Sport

Wie präsent ist Sport bei den verschiedenen Autor*innen im Alltag eigentlich? Es gibt Menschen, die erst durch ihre Diabetes-Diagnose sportlich geworden sind, und welche, die schon lange im Leistungssport aktiv waren. Es gibt diejenigen, die Spaß daran haben, und die, die es als Challenge sehen. Für die Nächsten wiederum spielt Sport einfach gar keine große Rolle.

Diabetes und Sport, das schreit auch sofort nach Fettnäpfchen, oder? Schließlich heißt es ja immer wieder, dass Typ-1-Diabetes durch „ein bisschen mehr Bewegung“ geheilt werden könnte – was übrigens auch bei Typ-2-Diabetes nicht richtig ist. Dennoch ist es ein unumstrittener Fakt, dass sich Sport positiv auf den Blutzuckerspiegel auswirken kann. Zumindest dann, wenn man seinen Körper und seine Reaktionen auf körperliche Anstrengungen durchschaut hat. Neben dem – im Idealfall – geringeren Insulinbedarf und einem gestärkten Herz-Kreislauf-System ist Sport auch für die psychische Gesundheit ein wichtiger Punkt.

Was wir allein nicht schaffen, das schaffen wir zusammen!

Bewegung tut gut! Aber wie schafft man den Einstieg? Vielleicht mit unserer Monatsaktion „The Walking Diabetes – die Lauf-Challenge“ und der Unterstützung der gesamten #wirsindviele-Community! Denn ab heute gibt es in der #BSLounge 3.0 eine weitere Funktion: die Gruppen! Mehr dazu findet ihr auf der Aktionsseite.

Als Host durch den Monat begleitet euch: Lisa Schütte

Quelle: Lisa Schütte

Lisa ist in der Diabetes-Welt ein bunter Hund: Sie ist sowohl als Bloggerin als auch als Speakerin unterwegs und steht immer für die Diabetes-Aufklärung und -Sensibilisierung ein – auch bei sensiblen Themen wie Diabulimie. Lisas persönliche Sportmotivation zurzeit ist, dass ihr 30. Geburtstag vor der Tür steht und sie für sich selbst herausfinden will, wie fit sie bis dahin sein kann.

*Als Host wird der/die #BSLounge-Autor*innen bezeichnet, der/die jeweils einen Monat lang zusätzlich zu unserem #BSLounge-Team auf den Social-Media-Kanälen (Facebook, Instagram und Twitter) aktiv sind.

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • ole-t1 antwortete vor 1 Monat

      Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße