Wie wichtig ist Routine im Diabetes-Alltag? (Podcast)

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Wie wichtig ist Routine im Diabetes-Alltag? (Podcast)

[Dieser Beitrag enthält unbeauftragte Produkt- und Markennennung.]

„Die einzige Konstante im Universum ist die Veränderung.“ (Zitat von Heraklit) Wir kennen das alle: Kaum hat man seine eigene, kleine Routine gefunden, ändert sich schon wieder alles. Im Leben mit Diabetes kann das besonders nervig sein, denn wenn Blutzuckerwerte in der Regel eines mögen, dann einen planbaren Tagesablauf.

Raus aus der Routine

Lisa und ich haben gemerkt, dass wir zwar beide prinzipiell Fans von Routine sind, deswegen aber noch lange nicht auf Spontanität verzichten wollen. Außerdem wollen wir uns und unsere Diabetes-Therapie stets entwickeln und dafür muss man seinen gewohnten Rahmen ganz einfach verlassen.

Aktuell testen wir beide das MiniMed-670G-Insulinpumpensystem von Medtronic. Der Wechsel von den Diabetes-Gadgets fordert mich besonders heraus, während Lisa sich relativ schnell umgewöhnen kann.

In der aktuellen Podcast-Episode reden wir darüber, wie individuell wir unsere Diabetes-Routine handhaben… also falls wir überhaupt eine haben.

Quelle: Katharina Weirauch

Außerdem halten wir Fragen wie „Wie sieht eure Diabetes-Routine aus?“, und: „Wie regelt ihr das mit dem Diabetes nachts?“ für euch bereit. Hört rein und erzählt uns in den Kommentaren von euren Erfahrungen!

Shownotes – diese Produkte haben wir im Podcast erwähnt:

  • Medtronic, MiniMed 670G
  • Roche, Accu-Check Insight
  • Dexcom G6
  • Omnipod
  • mysugarcase

Alle Episoden unseres Podcasts findet ihr hier: #BSLounge – der Diabetes-Podcast 

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  • thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen, 1 Tag

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 3 Wochen, 2 Tagen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • ole-t1 antwortete vor 3 Wochen

      Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat, 1 Woche

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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