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App „Una Health“ zugelassen: DiGA für Typ-2-Diabetes kann nun auf Rezept verordnet werden
2 Minuten
Die App „Una Health“, eine digitale Lösung zur Behandlung von Typ-2-Diabetes, ist vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) als Digitale Gesundheitsanwendung in das DiGA-Verzeichnis als „vorläufig“ aufgenommen worden und kann nun auf Rezept verordnet werden.
Laut Anbieter ist „Una Health“ die erste Digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) mit einem ganzheitlichen und personalisierten Behandlungsansatz. Sie deckt die Blutzuckermessung, Lebensführung, medikamentöse Behandlung und psychische Gesundheit ab. Die App kombiniert Glukose- und Wearables-Daten in einer mobilen App. Diese soll Menschen mit Typ-2-Diabetes helfen, die Gründe für ihre Blutzuckerschwankungen zu verstehen. So können diese langfristige Änderungen im Lebensstil vornehmen, um ihren Glukosespiegel zu stabilisieren.
Durch die Analyse individueller Blutzuckerreaktionen bietet die App individuell angepasste Lebensstilempfehlungen, so der Anbieter Una Health GmbH. Mit evidenzbasierten Inhalten, Zielfunktionen und Coaching-Nachrichten erleichtere die App eine effektive Umsetzung von Veränderungen im Lebensstil. Dieser Ansatz ermögliche es Anwendenden, ihr Wissen über Diabetes zu erweitern und ihren Lebensstil auf personalisierte Weise zu optimieren. In einer klinischen Studie in Zusammenarbeit mit der TU Dresden mit Menschen mit Typ-2-Diabetes konnte nachgewiesen werden, dass die Nutzung von Una Health zu einer signifikanten Verbesserung des Blutzuckerspiegels, des Gewichts und der Lebensqualität der Nutzerinnen und Nutzer führte. Über 96 Prozent würden Una Health weiterempfehlen.
DiGA „Una Health“ soll Lebensqualität von Menschen mit Typ-2-Diabetes verbessern
„Wir sind begeistert, Una Health der Öffentlichkeit vorzustellen und einen bedeutenden Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit Diabetes Typ 2 zu leisten“, sagt Pascal Grimm, Gründer und CEO von Una Health. „Unsere Mission ist es, innovative Technologie mit medizinischer Expertise zu verbinden, um eine Lösung zu schaffen, die für jeden zugänglich und leicht in den Alltag integrierbar ist. Wir wollen Patientinnen und Patienten ermöglichen, ihre Gesundheit proaktiv anzugehen und ein langes und erfülltes Leben zu genießen.“
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➤ Warum sich viele Ärztinnen und Ärzte immer noch schwertun, DiGA zu verordnen
Una Health wurde mit Diabetologen und Ernährungswissenschaftlern nach hohen klinischen und Datenschutz-Standards in Deutschland entwickelt. Professor Dr. Martin Möckel, Internist und Ärztlicher Leiter der Notfall- und Akutmedizin an der Charité Berlin und Vorsitzender der AG „Digitale Gesundheitsanwendungen/KI in Leitlinien“ bei der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM), sagt: „Die Una Health GmbH hat hier ein Programm entwickelt, das durch ein direktes Widerspiegeln die Patientinnen und Patienten nachhaltig in ihrem Lebensstil beeinflusst und motiviert, ihr Verhalten zu ändern“. Die Software hat beim Internistenkongress 2023 beim DGIM-DiGA-Pitch-Battle eine Auszeichnung erhalten.
Una Health ist für Android- und iOS-Geräte verfügbar, mehr unter unahealth.de.
von Redaktion Diabetes-Anker
mit Materialien der Una Health GmbH
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stephanie-haack postete ein Update vor 2 Wochen, 3 Tagen
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 2 Wochen, 3 Tagen
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 2 Wochen, 3 Tagen
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 3 Wochen, 6 Tagen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
