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Diabetes-Anker-Produktcheck: Das sind die Ergebnisse für den „SugrSugr Carb Shot“
4 Minuten

Ein Startup aus der Diabetes-Community, ein neuartiger Hypo-Helfer und 34 Produktcheck-Testerinnen und Tester, die diesen im Alltag auf die Probe gestellt haben: Mitglieder aus der Diabetes-Anker-Community haben den „SugrSugr Carb Shot“ getestet und ihre Eindrücke sowie Bewertungen geteilt. Das Produkt, das bei Unterzuckerungen angewendet wird, konnte dabei in vielen Punkten überzeugen, wie die Ergebnisse zeigen.
Der „SugrSugr Carb Shot“ ist ein trinkfertiger Flüssig-Shot mit 20 Gramm Kohlenhydraten, entwickelt von Basti, Consti und Ivo – drei Gründern aus der Diabetes-Community. Das Produkt liefert bei Unterzuckerungen schnell verfügbare Energie und ist dabei dosierbar sowie wiederverschließbar. Hergestellt wird der vegane und glutenfreie Hypo-Helfer in Deutschland, die Verpackung ist aus recyceltem Material. Der Anspruch: ein alltagstaugliches Hilfsmittel für Menschen mit Diabetes in Hypo-Situationen – beim Sport, im Job, unterwegs.
Wer hat den „SugrSugr Carb Shot“ wann getestet?
An dem Produktcheck nahmen 34 Personen aus der Diabetes-Anker-Community teil. Die große Mehrheit (82 Prozent) lebt mit Typ-1-Diabetes und führt eine Insulin-Therapie durch. Jeweils rund neun Prozent entfielen auf Menschen mit Typ-2-Diabetes mit Insulin-Therapie sowie auf Elternteile eines Kindes mit Diabetes.
Der Shot wurde in verschiedenen Alltagssituationen erprobt. Am häufigsten kam er unterwegs zum Einsatz (65 Prozent), gefolgt von Sport-Situationen (56 Prozent) und zu Hause (41 Prozent). Rund ein Drittel testete ihn in der Schule oder auf der Arbeit, gut elf Prozent auf Reisen.
Als bisher genutzte Alternativen zur Kohlenhydratzufuhr, um Unterzuckerungen entgegenzuwirken, nannten 82 Prozent der Teilnehmenden Traubenzucker, 56 Prozent Saft oder Softdrinks, 47 Prozent Weingummi. Riegel und Energiegele spielten eine untergeordnete Rolle.
Die überwiegende Mehrheit zeigt sich überzeugt
In der Gesamtbewertung auf einer Skala von 1 bis 5 vergaben fast 47 Prozent der Teilnehmenden die Höchstnote 5, gefolgt von rund 24 Prozent, die das Produkt mit einer 4 bewertet haben. Damit haben rund Dreiviertel der Befragten eine positive Bewertung abgegeben. Der Durchschnitt lag insgesamt bei 3,82 von 5 möglichen Punkten.
Bei der Bewertung spezifischer Produkteigenschaften zeigten sich deutliche Stärken:
- Handhabung (Öffnen & Trinken): Über 72 Prozent vergaben die Bestnote 5 – der mit Abstand stärkste Wert im gesamten Check.
- Schnelle Wirkung: Fast 59 Prozent bewerteten sie mit 5, weitere zwölf Prozent mit 4.
- Länger anhaltende Wirkung: 45 Prozent gaben eine 5, 27 Prozent eine 4.
- Kohlenhydratmenge: 58 Prozent mit 5, 18 Prozent mit 4.
- Größe: 67 Prozent mit 5.
- Dosierbarkeit: 52 Prozent mit 5.

- Geschmack: Hier war das Bild gemischter – 28 Prozent vergaben eine 5, 38 Prozent eine 4, aber auch 13 Prozent eine 1.
Was hat dir an dem Produkt gut gefallen?
„Geschmack: angenehm, ohne erschlagende Süße oder im Abgang wie Säure zu schmecken. Behälter: stabil, lichtgeschützt und gut in Taschen, Hosen oder Sportkleidung unterbringbar.”
„Klein und gute Wirkung.”
„Besonders das Zusammenspiel von schnell und langsam wirkenden Kohlenhydraten. Das war deutlich spürbar.”
„Die Praktikabilität und Wirkung.”
Hohe Werte für Kaufbereitschaft und Weiterempfehlung
Auf die Frage, wie wahrscheinlich eine Weiterempfehlung an Freunde oder Bekannte mit Diabetes sei (Skala 0 bis 10), erreichte der „SugrSugr Carb Shot“ einen Durchschnitt von 9,82 von 10. Über 64 Prozent vergaben die Höchstnote 10. Ein bemerkenswert starker Wert.
Knapp 47 Prozent der Testerinnen und Tester würden den Carb Shot nach dem Test definitiv selbst kaufen, weitere 29 Prozent antworteten mit „eher ja”. Nur zwei Personen (knapp sechs Prozent) entschieden sich für „eher nicht”, niemand für ein klares Nein.
Bei der voraussichtlichen Nutzungshäufigkeit gab mit 44 Prozent die größte Gruppe an, das Produkt ein- bis zweimal pro Woche einzusetzen. Rund 26 Prozent konnten dies noch nicht einschätzen. Eher kritisch wurde der Preis gesehen, eine Mehrheit empfindet 12,49 Euro für fünf Shots als zu hoch und wünschst sich hier eine Nachbesserung.
Was ist besser im Vergleich zu bisherigen Lösungen?
„Super für unterwegs und tolle Kombination an unterschiedlichen Kohlenhydraten. Teurer als andere Hypo-Snacks, aber ich habe es im Urlaub genutzt und würde es mir gerade für die Reisezeit wieder kaufen.”
„Die kurz- und auch langanhaltende Wirkung. Das hat bisher kein Traubenzucker.”
„Also, der Geschmack hat mich auf jeden Fall absolut überzeugt. Kein Kratzen und unangenehmes Räuspern danach. Nachts bin ich aufgewacht vom Alarm, habe einen guten Schluck genommen und konnte ohne Störung der Speiseröhre weiterschlafen.”
„Der Behälter ist von Vorteil beim Sport: weniger Gewicht, klein und trotzdem stabil.”
Fazit
Der „SugrSugr Carb Shot“ schneidet in zentralen Kategorien stark ab: Handhabung, Wirkungsgeschwindigkeit und Weiterempfehlungsbereitschaft gehören zu den herausragenden Ergebnissen dieses Produktchecks. Einziger Kritikpunkt war der aktuell erhobene Preis. Und der Geschmack ist im wörtlichen Sinne Geschmackssache – hier besteht bei einigen der Wunsch nach weiteren Geschmacksrichtungen.
von Gregor Hess
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olivers postete ein Update vor 4 Tagen, 12 Stunden
Hallo Zusammen!
Ich bin ein T3er und freue mich Gleichbetroffene zwecks Erfahrungsaustausch zu finden. Bin im Frankfurter Raum, aber auch im Heidelberger Raum unterwegs.
Liebe Grüße
Oliverzojou96 postete ein Update vor 5 Tagen, 14 Stunden
Hallo, ich bin DT1 und trage seit etwa 1 Jahr eine Omnipod-Pumpe. Letztere löst seit mehrere Monaten eine Hautallergie an der Platzierungsstelle aus. Ich habe es bereits mit dem Cavillon-Spray und Pflastern (derzeit Omnifix von Hartmann und Unterpatch von My Sweet Stitch) für empfindliche Haut unter dem Pod probiert. Es hilft aber leider nicht oder nur bedingt, da auch mit Spray die Allergie ausgelöst wird und die Schutzpflaster nicht lange haften. Hat jemand vielleicht eine ähnliche Erfahrung gemacht und eine gute Lösung gefunden? Ich würde gerne weiterhin eine Pumpe tragen, wäre aber auch bereit das Modell zu wechseln, wenn es das Problem mit der Allergie löst. Ich bin um jeden Rat dankbar. Vielen Dank im Voraus 🙂
darktear postete ein Update vor 6 Tagen, 5 Stunden
Hallo,
hat irgendwer der den Libre3 benutzt auch so massive Probleme ?
Mein Kind hat ständig Ärger mit seinen Sensoren,selten wo mal einer durchhält. Entweder dauernd Sensorfehler oder ein neuer Sensor sitzt und nach kurzer Zeit kommt bitte neuen Sensor starten.
Das kann ja nicht sein,ich hab selten mal einen Sensorfehler.
Als ich das letzte mal bei denen angerufen hatte ,meinte dieser “sehr freundliche” Mitarbeiter nur es kann nicht sein das die so viele Fehler haben,es gab keinen Ersatz.
Müßen wir jetzt ernsthaft selber Sensoren bezahlen?
Weil bis der Nachschub kommt dauert es noch 🙁LG Sandra
- olivers antwortete vor 4 Tagen, 12 Stunden
Nun, ich weiß nicht, was ihr alles probiert habt. Aber Handyneustart, Bluetooth neu aktivieren, Akku muss genug Kapazität haben. Vielleicht ist der Sensor auch locker, Schweiss hat auch immer bei mir Schwierigkeiten gemacht (wird beim Kind nicht sein).
Gruß Oliver - darktear antwortete vor 2 Tagen, 14 Stunden
@olivers: Haben wir alles gemacht und hat dennoch nicht geholfen 🙁
Wir haben auch spezielle Pflaster zum drauf kleben,aber die machen keine Probleme.
Nun sollten bis mitte nächster Woche die neuen Sensoren kommen und ich hoffe es klappt dann mal ohne ProblemeGruß Sandra





