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Discounter Lidl will an Kinder gerichtete Werbung für ungesunde Lebensmittel beenden
3 Minuten
Keine Werbung mehr für ungesunde Lebensmittel, die speziell auf Kinder abzielt: Der Discounter Lidl hat angekündigt, Comicfiguren von den Eigenmarken-Verpackungen überzuckerter und fettiger Produkte, zu verbannen. Die Verbraucherschutzorganisation foodwatch zeigt sich erfreut und fordert Lidls Konkurrenten Aldi dazu auf, diesen Schritt ebenfalls zu gehen.
In den entsprechenden Supermarktregalen sind sie unübersehbar: Comicfiguren auf den Verpackungen sowie Spielzeugbeigaben sollen bestimmte Lebensmittelprodukte für Kinder attraktiv machen und den Kaufwunsch befeuern. Laut der Verbraucherorganisation foodwatch handelt es sich jedoch bei einem Großteil der auf diese Art beworbenen Lebensmittel um Süßigkeiten, zuckrige Frühstücksflocken und viel zu süße Limonaden.
Lidl-Eigenmarken: keine Junkfood-Werbung für Kinder in TV, Internet und direkt im Supermarkt
Das Unternehmen Lidl will nun Schluss damit machen und derart an Kinder gerichtetes Junkfood-Marketing einen Riegel vorschieben: Die Discountermarkt-Kette hat angekündigt, Lebensmittelprodukte seiner Eigenmarken, die nach den Nährwert-Kriterien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als ungesund gelten, schon ab diesem Jahr nicht mehr an Kinder zu bewerben. Und bis Ende 2025 sollen nur noch die Verpackungen ausgewogener Produkte mit Comicfiguren oder Spielzeugbeigaben für Kinder gestaltet werden. Ausnahmen soll es lediglich für Saisonartikel an Weihnachten, Ostern und Halloween geben. Auch bei der Fernseh-, Internet- und Radio-Werbung will das Unternehmen nur noch gesunde Lebensmittel an Kinder vermarkten.
Im Gegensatz zu den Selbstverpflichtungen anderer Lebensmittelunternehmen, die foodwatch als zu lasch bezeichnet, orientiert sich Lidl dabei am Nähwert-Profilmodell der WHO, dass auf wissenschaftlichen Erkenntnissen fußt. Dieses bewertet Lebensmittel anhand ihrer Nährwertzusammensetzung dahingehend, ob sie sich im Marketing an Kinder richten sollten oder nicht. Dabei sind die Anteile von Fett, gesättigten Fettsäuren, Zucker und Salz, aber auch der Kaloriengehalt, Zuckerzusätze und zugefügte Süßstoffe ausschlaggebend.
Lidl als Vorreiter: foodwatch fordert, dass Konkurrent Aldi nachzieht
Werbung für Lebensmittel mit viel Zucker, Fett oder Salz hat nachweislich einen Einfluss auf das Essverhalten, betont foodwatch. Kinder essen etwa doppelt so viel Süßigkeiten, aber nur halb so viel Obst und Gemüse wie empfohlen. Aktuell sind etwa 15 Prozent der Kinder und Jugendlichen von Übergewicht und sechs Prozent sogar von starkem Übergewicht (Adipositas) betroffen. Ihnen drohen im späteren Leben Krankheiten wie Typ-2-Diabetes, Gelenkprobleme, Bluthochdruck und Herzerkrankungen. Jeder siebte Todesfall in Deutschland ist laut Daten der OECD auf ungesunde Ernährung zurückzuführen.
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➤ Werbebeschränkungen: Jamie Oliver will auch in Deutschland Kinder schützen
Während Lidl Schluss macht mit an Kinder gerichtete Junkfood-Werbung, ködere Konkurrent Aldi nach wie vor Kinder mit Zuckerbomben und fettigen Snacks, kritisiert die Verbraucherschutzorganisation. Das Unternehmen torpediere damit das Bemühen vieler Eltern, ihre Kinder für eine gesunde Ernährung zu begeistern. Aldi müsse laut foodwatch nun ebenfalls Verantwortung zeigen, dem Beispiel von Lidl folgen und nur noch ausgewogene Produkte seiner Eigenmarken an junge Menschen bewerben. Ähnlich wie bei Lidl spielen Eigenmarken bei Aldi eine große Rolle. Nach Angaben von Aldi Süd bestehen 90 Prozent des Sortiments aus Eigenmarken. Bei Aldi Nord sollen es 85 Prozent sein.
Zu süße, salzige oder fettige Lebensmittel: Bundesregierung plant Gesetz gegen Werbung für Kinder
Auch die Politik will diesbezüglich strengere Richtlinien einführen. Um Kinder zu schützen, hat die Ampel-Regierung im Koalitionsvertrag angekündigt, gegen Junkfood-Werbung vorzugehen. Das Bundesernährungsministerium dürfte schon in Kürze einen entsprechenden Gesetzentwurf vorlegen. Dieser wird jedoch in erster Linie die Werbung im TV, Radio und Internet umfassen, nicht die Verpackungsgestaltung. foodwatch warnt vor diesem Schlupfloch: Mit Comicfiguren auf Verpackungen von Süßwaren und fettigen Snacks fördert die Lebensmittelindustrie Fehlernährung insbesondere bei Kleinkindern, die über andere Kanäle kaum erreicht werden, aber mit ihren Eltern einkaufen gehen.
Über das Verzichten auf an Kinder gerichtete Marketing für Ungesundes hinaus will Lidl zukünftig sein Lebensmittel-Sortiment gesünder gestalten: Bis 2025 soll der Anteil pflanzenbasierter Proteinquellen kontinuierlich erhöht werden und bei Eigenmarken vermehrt auf ballaststoffreiche Vollkornprodukte gesetzt werden. Und auch in Sachen Umweltbewusstsein will der Discounter voranschreiten und setzt sich für die Einführung einer europaweiten Nachhaltigkeitskennzeichnung ein.
von Redaktion Diabetes-Anker (gh)
mit Materialien von foodwtach
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moira postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen
Ich hatte am letzten Wochenende viel Spaß mit Bluetooth: meine Pumpe und mein Handy wollten sich 1Stunde lang nicht koppeln – bis mein Mann auf die Idee kam es könnte an den 3 Bluetooth Controllern liegen mit denen gerade im selben Raum gespielt wurde. Mit genug Abstand klappte alles wieder hervorragend. 🙄
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bloodychaos postete ein Update vor 2 Wochen, 2 Tagen
Hat noch jemand Probleme mit dem Dexcom G7? Nachdem ich letztes Jahr im Sommer über drei Monate massive Probleme mit dem G7 hatte bin ich zum G6 zurückgewechselt. Jetzt zum Jahreswechsel bzw. jetzt Ende Februar wollte ich dem G7 mal wieder eine Change geben. Ich war davon ausgegangen, dass die Produktionsprobleme inzwischen behoben sind. Aber spätestens am dritten Tag habe ich massive Abweichungen von 50 – 70 mg/dL. Setzstellenunabhängig. Meine aktuellen G7 wurden im Dezember 2025 produziert. Also sollten die bekannten Probleme längst behoben worden sein. Zuerst lief es die ersten Monate von 2025 mit dem G7 super, aber im Frühjahr 2025 fingen dann die Probleme an und seitdem läuft der G7 nicht mehr bei mir, obwohl alle sagen, dass die Probleme längst behoben seien und der Sensor so toll funktioniert. Ich habe echt Angst. Mir schlägt das sehr auf die Psyche. Zumal ich die TSlim nutze, die nur mit Dexcom kompatibel ist und selbst wenn ich zur Ypsopump wechsel ist da der Druck, dass es mit dem Libre3 funktionieren MUSS. Ich verstehe nicht, warum der G7 bei allen so super läuft, nur ich bin die Komische, bei der er nicht funktioniert.
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ole-t1 antwortete vor 2 Wochen
Kleine Ergänzung zum MeetUp von gestern.
Wenn ein “klassischer” Pumpenbetrieb ohne AID/Loop eine Option ist, dann tut sich eine breite Auswahl an CGM auf, die momentan auf dem deutschen Markt verfügbar sind:
Freestyle Libre 3 bzw. 3+
Dexcom G7
Dexcom G6 (noch)
Medtronic Guardian 4 (nur mit Medtronic-Pumpe)
Medtronic Simplera (nur mit Medtronic-Pumpe oder -Smartpen)
Eversense (implantiert für 1/2 Jahr, wird oft bei Pflasterallergien genutzt)
Accu-Chek Smartguide CGM
Medtrum Touchcare Nano CGMIch würde schätzen, dass die Reihenfolge ungefähr den Verbreitungsgrad widerspiegelt. Von Medtrum würde ich mir z.B. keinen grandiosen Kundenservice erhoffen. Aber wer weiß…?
Mag sein, dass ich etwas vergessen habe, aber die wichtigesten müssten dabei sein.
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thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen
Hallo,
ich habe zur Zeit die Medtronic Minimed 670G mit Libre als Sensor. Ich überlege, auf die 780G als AID mit dem Simplera umzusteigen. Hat jemand Erfahrung mit diesem Sensor? Wie sieht es mit der Verfügbarkeit aus? In der Vergangenheit wurden Neukunden der 780G nicht mit dem Simplera beliefert sondern nur Kunden, die die 780G schon länger nutzen. Das hat sich nach Aussagen von Medtronic-Mitarbeitern beim T1day heute genau umgekehrt. Mein Doc hat das vestätigt. Für mich als neuer Bezieher der 780G gut, für die Bestandskunden schlecht.
Danke vorab und bleibt gesund (von unserem Typ 1 lassen wir uns das Leben dank Technik nicht vermiesen!)
Thomas55
