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FreeStyle Libre 2: Frankreich erweitert landesweiten Zugang und Kostenübernahme
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In Frankreich wird es zukünftig für alle insulinpflichtigen Menschen mit Diabetes eine landesweit gültige Kostenübernahme durch die nationale Krankenversicherung für das CGM-System FreeStyle Libre 2 geben. Damit folgt es als erstes europäisches Land den Beispielen aus Japan und den USA und ermöglicht einer größeren Anzahl von Menschen mit Diabetes den Zugang zur sensorbasierten kontinuierlichen Glukosemessung.
Wie das Unternehmen Abbott bekannt gibt, hat die französische Gesundheitsbehörde ANSM beschlossen, die Erstattungsfähigkeit für das FreeStyle Libre 2 zu erweitern. Ab sofort vergütet die nationale französische Krankenversicherung die Kosten für das System zur kontinuierlichen Glukosemessung (CGM) für Menschen, die im Rahmen ihrer Diabetestherapie mindestens einmal täglich Basalinsulin einsetzen. Frankreich ist somit das erste europäische Land, dessen gesetzliche Krankenkassen die Kostenübernahme für ein CGM-System für diese Patientengruppe einführt. Es folgt mit diesem landesweit gültigen Beschluss dem Beispiel von Japan, dem Medicare Programm der USA sowie regionalen Modellen in Italien und Finnland. Durch diese Zulassungserweiterung haben laut Abbott ab jetzt zusätzlich 3 Millionen Menschen mit Diabetes die Möglichkeit, die FreeStyle-Libre-Technologie zur Diabetestherapie mit der Unterstützung einer Krankenversicherung zu nutzen.
Kostenübernahme des FreeStyle Libre 2 war bisher in Frankreich nur für ICT-Patienten möglich
Ebenso wie aktuell noch in Deutschland wurden bisher in Frankreich die Kosten für die Nutzung des FreeStyle-Libre-2-Systems nur für Menschen mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes übernommen, die eine intensivierte Insulintherapie (ICT) durchführen. Die Erweiterung der Vergütung durch die französische Krankenversicherung erfolgte jetzt aufgrund von wissenschaftlichen Studien, die den medizinischen Nutzen der FreeStyle-Libre-Anwendung auch für Menschen mit Diabetes mit einer Basalinsulintherapie belegen. So zeigt bspw. eine in Frankreich durchgeführte Studie unter Alltagsbedingungen, dass sich bei Menschen mit Typ-2-Diabetes, die einmal täglich Basalinsulin spritzen und das FreeStyle-Libre-System nutzen, die Zahl der akuten Komplikationen im Zusammenhang mit Diabetes deutlich reduziert. So traten weniger schwere Hypoglykämien auf und die Rate von Krankenhauseinweisungen aufgrund von diabetesbedingten akuten Ereignissen sank um 67 Prozent.
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➤ Diabetes-Docs erklären Technik – so läuft die Verordnung von CGM-Systemen ab
Jared Watkin, Senior Vice President bei Abbott Diabetes Care Business, freut sich in einer Presse-Information des Unternehmens, dass nun deutlich mehr Menschen mit Diabetes in Frankreich Zugriff auf die CGM-Technologie haben: „Frankreichs Entscheidung, die Vergütung durch die nationale Krankenversicherung für eine weitere Patientengruppe zu erweitern, ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg, die Versorgung weiter voranzutreiben. Wir arbeiten bereits eng mit anderen Ländern zusammen, damit noch mehr Menschen vom FreeStyle Libre System profitieren können.“ Und Professor Dr. Thomas Haak, Chefarzt am Diabetes-Zentrum Bad Mergentheim, wird ergänzend zitiert: „Ich hoffe, dass Deutschland dem Beispiel Frankreichs zeitnah folgt, denn die Erweiterung der Kostenerstattung für das FreeStyle-Libre-System durch die Krankenkassen würde es einer stetig wachsenden Patientengruppe ebenfalls ermöglichen, von der modernen und wirksamen Diabetestechnologie zu profitieren.“
Ergänzende Anmerkung: In Frankreich wird vorwiegend das System FreeStyle Libre 2 für das Diabetes-Management verordnet, während in Deutschland bereits eine Umstellung auf die neueste Generation, das FreeStyle-Libre-3-System, stattgefunden hat.
von Redaktion Diabetes-Anker
mit Materialien von Abbott
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stephanie-haack postete ein Update vor 6 Tagen, 7 Stunden
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 6 Tagen, 8 Stunden
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 6 Tagen, 7 Stunden
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 2 Wochen, 2 Tagen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
