Kontinuierlichen Glukosemessung (CGM): Heute helfen Trendpfeile im Alltag!

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Kontinuierlichen Glukosemessung (CGM): Heute helfen Trendpfeile im Alltag! | Foto: A Stefanovska – stock.adobe.com
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Kontinuierlichen Glukosemessung (CGM): Heute helfen Trendpfeile im Alltag!

Immer mehr Menschen nutzen Systeme für die kontinuierliche Glukosemessung (CGM). Trendpfeile sind wichtige Bestandteile der Systeme – man sollte ihre Bedeutung kennen und sie richtig interpretieren können! Unser Autor gibt eine allgemeingültige Handlungsanweisung für CGM-Nutzer (und auch für Diabetes-Teams) und zeigt Möglichkeiten der notwendigen individuellen Anpassung.

Immer mehr Menschen mit Diabetes tragen automatisierte Systeme zum kontinuierlichen Glukose-Monitoring (Continuous Glucose Monitoring – CGM). Die Systeme gelten inzwischen als eine Kernkomponente für ein effektives Diabetes-Selbstmanagement bei Menschen mit einer intensivierten Insulintherapie oder -pumpentherapie.

Die Systeme basieren auf Glukosewerten, die in der Gewebeflüssigkeit („interstitiell“) gemessen werden: entweder in Echtzeit („real-time“-Glukose-Monitoring/­rtCGM) oder als CGM nach aktivem Scannen als ­iscCGM. Bei rtCGM-Systemen werden die Messergebnisse kontinuierlich kabellos an einen Empfänger übertragen. Bei iscCGM-­Systemen stehen die Glukosedaten zur Verfügung, sobald sie aktiv vom Anwender mit einem Empfänger gescannt werden.

Adäquate Therapieentscheidungen durch Trendpfeile

Die unterschiedlichen Systeme zur kontinuierlichen interstitiellen Glukosemessung nutzen Trendpfeile, mit denen dem Anwender in grafischer Form eine Prognose zum künftigen Glukoseverlauf dargestellt wird. Die Trendpfeile sind für viele Menschen mit Diabetes eine wichtige Grundlage für Stoffwechselkorrekturen – und deren Interpretation wird zur Voraussetzung für adäquate Therapieentscheidungen.

CGM liefert pro Tag je nach System zwischen 288 (5-minütlich) und 1.440 Messwerte (minütlich). Ansteigende, abfallende oder gleichbleibende Glukosewerte werden als Trendpfeile dargestellt und auf dem Display der Lesegeräte abgebildet – basierend auf den Veränderungsraten der im Verlauf der letzten 15 Minuten ermittelten und gespeicherten Glukosewerte.

Durch diese grafisch vermittelte Information und durch die Betrachtung des aktuellen Glukosewerts können Nutzer zeitnah und aktiv Einfluss nehmen – zum Beispiel mittels Insulingabe oder Kohlen­hydrataufnahme. Trendpfeile basieren stets auf zurückblickenden Daten; dies kann dazu führen, dass z. B. ein aktuell gemessener Glukoseverlauf ansteigt, während der Trendpfeil noch nach unten zeigt. In solchen Zweifelsfällen sollten CGM-Anwender ihre Therapieentscheidung stets auf Basis des CGM-Kurvenverlaufs ohne Beachtung der Trendpfeile fällen.

Trendpfeile richtig verstehen und beurteilen

In der folgenden Tabelle werden die Charakteristika von Trendpfeilen der derzeit in Deutschland verfügbaren Systeme vorgestellt. Die Übersicht verdeutlicht, dass ein Anstieg oder eine Abnahme der Glukosewerte von den Herstellern unterschiedlich dargestellt wird. Es erfolgt eine Einteilung in verschiedene Kategorien, die mittels Pfeilen dargestellt werden.

Die Veränderungsraten werden aus den Glukosewerten der letzten 15 Minuten pro Minute berechnet und in mg/dl oder mmol/l pro Minute wiedergegeben. Eine Veränderungsrate von z. B. 2 mg/dl (0,1 mmol/l) pro Minute bedeutet, dass sich bei sonst gleichbleibenden Verhältnissen der Glukosewert in 30 Minuten voraussichtlich um ca. 60 mg/dl (3,3 mmol/l) verändern wird.

Um die klinische Relevanz besser beurteilen zu können, ist eine Berechnung der Veränderung auf einen längeren Zeitraum, zum Beispiel 30 Minuten, sinnvoll (unterer Teil der Tabelle). Damit kann für eine mögliche Therapieentscheidung ein relevanter Horizont abgeschätzt werden, um in diesem Zeitrahmen wirksame Maßnahmen ergreifen zu können.

Trendpfeil-Informationen und deren Beurteilung

Abbott FreeStyle ­Libre/2 Dexcom G4 Platinum, G5 Mobile, G6 Medtronic MiniMed 640G/670G/
Guardian Connect
Medtronic MiniMed Veo Roche ­Senseonics ­Eversense XL
↑↑↑ nicht vorhanden nicht vorhanden > 3 mg/dl
> 0,2 mmol/l
pro Minute
nicht vorhanden nicht vorhanden
↑↑ nicht vorhanden > 3 mg/dl
> 0,2 mmol/l
pro Minute
2 – 3 mg/dl
0,1 – 0,2 mmol/l
pro Minute
> 2 mg/dl
> 0,1 mmol/l
pro Minute
nicht vorhanden
> 2 mg/dl
> 0,1 mmol/l
pro Minute
2 – 3 mg/dl
0,1 – 0,2 mmol/l
pro Minute
1 – 2 mg/dl
0,05 – 0,1 mmol/l
pro Minute
1 – 2 mg/dl
0,05 – 0,1 mmol/l
pro Minute
> 2 mg/dl
> 0,1 mmol/l
pro Minute
1 – 2 mg/dl
0,05 – 0,1 mmol/l
pro Minute
1 – 2 mg/dl
0,05 – 0,1 mmol/l
pro Minute
nicht vorhanden nicht vorhanden 1 – 2 mg/dl
0,05 – 0,1 mmol/l
pro Minute
< 1 mg/dl
< 0,05 mmol/l
pro Minute
< 1 mg/dl
< 0,05 mmol/l
pro Minute
nicht vorhanden nicht vorhanden < 1 mg/dl
< 0,05 mmol/l
pro Minute
kein Pfeil keine Daten zur Veränderungsrate keine Daten zur Veränderungsrate keine Daten zur Veränderungsrate keine Daten zur Veränderungsrate keine Daten zur Veränderungsrate
1 – 2 mg/dl
0,05 – 0,1 mmol/l
pro Minute
1 – 2 mg/dl
0,05 – 0,1 mmol/l
pro Minute
nicht vorhanden nicht vorhanden 1 – 2 mg/dl
0,05 – 0,1 mmol/l
pro Minute
> 2 mg/dl
> 0,1 mmol/l
pro Minute
2 – 3 mg/dl
0,1 – 0,2 mmol/l
pro Minute
1 – 2 mg/dl
0,05 – 0,1 mmol/l
pro Minute
1 – 2 mg/dl
0,05 – 0,1 mmol/l
pro Minute
> 2 mg/dl
> 0,1 mmol/l
pro Minute
↓↓ nicht vorhanden > 3 mg/dl
> 0,2 mmol/l
pro Minute
2 – 3 mg/dl
0,1 – 0,2 mmol/l
pro Minute
> 2 mg/dl
> 0,1 mmol/l
pro Minute
nicht vorhanden
↓↓↓ nicht vorhanden nicht vorhanden > 3 mg/dl
> 0,2 mmol/l
pro Minute
nicht vorhanden nicht vorhanden

Berechnet aus dem Trend der letzten ca. 15 Minuten weisen die Pfeile bei den verschiedenen Systemen darauf hin, wie der Gewebezucker in den nächsten 30 Minuten bei gleichbleibendem Trend voraussichtlich ansteigt bzw. sinkt.

Abbott FreeStyle ­Libre/2 Dexcom G4 Platinum, G5 Mobile, G6 Medtronic MiniMed 640G/670G/
Guardian Connect
Medtronic MiniMed Veo Roche ­Senseonics ­Eversense XL
↑↑↑ nicht vorhanden nicht vorhanden > 90 mg/dl
> 5,0 mmol/l
nicht vorhanden nicht vorhanden
↑↑ nicht vorhanden > 90 mg/dl
> 5,0 mmol/l
60 – 90 mg/dl
3,3 – 5,0 mmol/l
> 60 mg/dl
> 3,3 mmol/l
nicht vorhanden
> 60 mg/dl
> 3,3 mmol/l
60 – 90 mg/dl
3,3 – 5,0 mmol/l
30 – 60 mg/dl
1,7 – 3,3 mmol/
30 – 60 mg/dl
1,7 – 3,3 mmol/l
> 60 mg/dl
> 3,3 mmol/l
30 – 60 mg/dl
1,7 – 3,3 mmol/l
30 – 60 mg/dl
1,7 – 3,3 mmol/l
nicht vorhanden nicht vorhanden 30 – 60 mg/dl
1,7 – 3,3 mmol/l
< 30 mg/dl
< 1,7 mmol/l
< 30 mg/dl
< 1,7 mmol/l
nicht vorhanden nicht vorhanden < 30 mg/dl
< 1,7 mmol/l
kein Pfeil keine Daten zur ­Veränderungsrate keine Daten zur ­Veränderungsrate keine Daten zur ­Veränderungsrate keine Daten zur ­Veränderungsrate keine Daten zur ­Veränderungsrate
30 – 60 mg/dl
1,7 – 3,3 mmol/l
30 – 60 mg/dl
1,7 – 3,3 mmol/l
nicht vorhanden nicht vorhanden 30 – 60 mg/dl
1,7 – 3,3 mmol/l
> 60 mg/dl
> 3,3 mmol/l
60 – 90 mg/dl
3,3 – 5,0 mmol/l
30 – 60 mg/dl
1,7 – 3,3 mmol/l
30 – 60 mg/dl
1,7 – 3,3 mmol/l
> 60 mg/dl
> 3,3 mmol/l
↓↓ nicht vorhanden > 90 mg/dl
> 5,0 mmol/l
60 – 90 mg/dl
3,3 – 5,0 mmol/l
> 60 mg/dl
> 3,3 mmol/l
nicht vorhanden
↓↓↓ nicht vorhanden nicht vorhanden > 90 mg/dl
> 5,0 mmol/l
nicht vorhanden nicht vorhanden

Grundsätzlich gilt, dass die gemessenen inter­stitiellen Glukosewerte nicht den Blutglukosewerten entsprechen, sondern insbesondere bei sich schnell verändernden Glukosewerten eine Zeitverzögerung beinhalten.

Die fehlende Standardisierung der unterschiedlichen Systeme kann im klinischen Alltag problematisch sein. CGM-Nutzer sollten die spezifischen Grundlagen der Trendpfeile ihres jeweils genutzten Systems kennen. Es sollte jedoch immer beachtet werden, dass es sich um das Abschätzen eines Trends handelt und nicht um definitive numerische Werte.

Trendpfeile und Dosisanpassung

Eine deutsche Expertengruppe hat eine Empfehlung zur Insulindosisanpassung erarbeitet – nach unterschiedlichem Glukoseniveau (70 mg/dl, 70 – 180 mg/dl, 180 – 250 mg/dl, über 250 mg/dl bzw. 3,9 mmol/l, 3,9 – 10,0 mmol/l, 10,0 – 13,9 mmol/l, über 13,9 mmol/l) und der individuellen Insulinempfindlichkeit.

Derselbe Glukosetrend führt bei unterschiedlichen Ausgangsniveaus zu unterschiedlichen Empfehlungen, da die Trendpfeil­anpassung bei bereits erhöhten Glukosewerten sicher andere Therapiekonsequenzen hat als bei Glukosewerten primär im Zielbereich.

Insulinpumpennutzer haben zusätzliche Optionen zur Verfügung, auf Trendpfeile zu reagieren – mit der temporären Basalratenveränderung und verschiedenen Bolustypen. Für Nutzer einer Insulinpumpe mit prädiktiver Hypoglykämieabschaltung ist die Nutzung einer übersichtliche Handlungsempfehlungen in tabellarischer Form – einer Score-Card (ein Beispiel finden Sie hier) – bei steigendem Trend möglich. Bei fallendem Wert hingegen sollte primär die automatische Abschaltung der Insulinpumpe zur Hypoglykämie-Verhinderung genutzt werden.

Ein Beispiel:

Ein Patient hat einen Diabetes mellitus Typ 1 und führt eine ICT durch. Sein Glukoseausgangswert liegt bei 100 mg/dl (5,6 mmol/l). Sein CGM-Gerät (Dexcom G6) zeigt bei der Messung 3 Stunden nach der letzten Insulingabe zwei nach oben gerichtete Trendpfeile an, womit der prognostizierte Anstieg des Glukosewerts bei > 3 mg/dl (0,2 mmol/l) pro Minute liegt. Peter hat eine Korrekturregel von 40 ­mg/dl (2,2 mmol/l) bei einem Zielwert von 120 mg/dl (6,7 mmol/l), der eingestellte Korrekturfaktor liegt bei 40 (Spalte 25 – < 50).

Die der Score-Card zu entnehmende Empfehlung würde also lauten, dass er 2,5 Einheiten seines Insulinanalogons zur Korrektur spritzt. Diese dynamische Anpassung der Insulindosierung zur Mahlzeit oder/und auch zur Korrektur ca. 2 bis 4 Stunden nach dem Essen ist anwendbar bei einer ICT und auch bei einer Insulinpumpentherapie.

Bei der Therapieanpassung gilt es, zusätzlich zu der reinen Veränderungsgeschwindigkeit stets mehrere Faktoren zu berücksichtigen: die Variabilität der Insulinsensitivität, die Zusammensetzung der Mahlzeiten (Kohlenhydrate, Eiweiß und Fett) und deren Portionsgröße, eventuelle sportliche Aktivitäten (s. Schwerpunkt-Beitrag „CGM und Sport“), weitere Medikation, Stresslevel und vorliegende Krankheiten. All dies kann den Glukoseverlauf beeinflussen und dadurch die Interpretation der Trendpfeile erschweren.

Die richtige Interpretation der CGM-Informationen und die korrekte Umsetzung durch den Anwender sind die Grundlage für adäquate Therapieentscheidungen. Eine strukturierte Schulung ist essenzielle Voraussetzung dafür, dass Menschen mit Diabetes von CGM-Systemen profitieren. Dies wird in Deutschland als Bedingung einer Kostenübernahme von rtCGM-­Systemen gefordert. Um dieses in standardisierter und qualitätsgesicherter Form zu ermöglichen, gibt es inzwischen verschiedene Schulungsprogramme wie SPECTRUM und flash.

Das Fazit

Wer CGM-Geräte nutzt, erhält aktuelle Glukosewerte, einen Kurvenverlauf, hat potenziell Alarmfunktionen und bekommt durch Trendpfeile kontinuierlich Feedback. Die Stoffwechselentwicklung kann nun genau beobachtet und vorausschauend beeinflusst werden. Viele CGM-Anwender richten sich bei Therapieentscheidungen stark nach den Trendpfeilen und den aktuellen Glukosewerten, die die Geräte liefern. Jedoch fehlt den Systemen ein einheitliches Grundraster der Anzahl und Bedeutung der Pfeile.

CGM-Systeme sollten vereinheitlicht und normiert werden; Ziel sollte sein, dass CGM-Anwender Trendpfeile leicht deuten können und dass sie konkrete Entscheidungshilfen zur Therapieanpassung an die Hand bekommen.

Score-Cards wurden von Experten entwickelt für Kinder und Jugendliche mit Typ-1-Diabetes, Erwachsene mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes mit ICT oder Insulinpumpentherapie; Inhalt und Praktikabilität des Rasters sollten CGM-Nutzer zusammen mit ihrem Arzt/Diabetesteam individuell überprüfen. Eine erste Studie zeigte, dass nach Trendpfeilschulung eine bessere Stoffwechseleinstellung möglich ist.

Schwerpunkt „CGM richtig nutzen“


von Dr. Jens Kröger

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2019; 68 (12) Seite 16-20

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  • moira postete ein Update vor 2 Wochen, 1 Tag

    Ich hatte am letzten Wochenende viel Spaß mit Bluetooth: meine Pumpe und mein Handy wollten sich 1Stunde lang nicht koppeln – bis mein Mann auf die Idee kam es könnte an den 3 Bluetooth Controllern liegen mit denen gerade im selben Raum gespielt wurde. Mit genug Abstand klappte alles wieder hervorragend. 🙄

  • bloodychaos postete ein Update vor 3 Wochen, 1 Tag

    Hat noch jemand Probleme mit dem Dexcom G7? Nachdem ich letztes Jahr im Sommer über drei Monate massive Probleme mit dem G7 hatte bin ich zum G6 zurückgewechselt. Jetzt zum Jahreswechsel bzw. jetzt Ende Februar wollte ich dem G7 mal wieder eine Change geben. Ich war davon ausgegangen, dass die Produktionsprobleme inzwischen behoben sind. Aber spätestens am dritten Tag habe ich massive Abweichungen von 50 – 70 mg/dL. Setzstellenunabhängig. Meine aktuellen G7 wurden im Dezember 2025 produziert. Also sollten die bekannten Probleme längst behoben worden sein. Zuerst lief es die ersten Monate von 2025 mit dem G7 super, aber im Frühjahr 2025 fingen dann die Probleme an und seitdem läuft der G7 nicht mehr bei mir, obwohl alle sagen, dass die Probleme längst behoben seien und der Sensor so toll funktioniert. Ich habe echt Angst. Mir schlägt das sehr auf die Psyche. Zumal ich die TSlim nutze, die nur mit Dexcom kompatibel ist und selbst wenn ich zur Ypsopump wechsel ist da der Druck, dass es mit dem Libre3 funktionieren MUSS. Ich verstehe nicht, warum der G7 bei allen so super läuft, nur ich bin die Komische, bei der er nicht funktioniert.

    • Kleine Ergänzung zum MeetUp von gestern.

      Wenn ein “klassischer” Pumpenbetrieb ohne AID/Loop eine Option ist, dann tut sich eine breite Auswahl an CGM auf, die momentan auf dem deutschen Markt verfügbar sind:

      Freestyle Libre 3 bzw. 3+
      Dexcom G7
      Dexcom G6 (noch)
      Medtronic Guardian 4 (nur mit Medtronic-Pumpe)
      Medtronic Simplera (nur mit Medtronic-Pumpe oder -Smartpen)
      Eversense (implantiert für 1/2 Jahr, wird oft bei Pflasterallergien genutzt)
      Accu-Chek Smartguide CGM
      Medtrum Touchcare Nano CGM

      Ich würde schätzen, dass die Reihenfolge ungefähr den Verbreitungsgrad widerspiegelt. Von Medtrum würde ich mir z.B. keinen grandiosen Kundenservice erhoffen. Aber wer weiß…?
      Mag sein, dass ich etwas vergessen habe, aber die wichtigesten müssten dabei sein.

  • thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen, 6 Tagen

    Hallo,
    ich habe zur Zeit die Medtronic Minimed 670G mit Libre als Sensor. Ich überlege, auf die 780G als AID mit dem Simplera umzusteigen. Hat jemand Erfahrung mit diesem Sensor? Wie sieht es mit der Verfügbarkeit aus? In der Vergangenheit wurden Neukunden der 780G nicht mit dem Simplera beliefert sondern nur Kunden, die die 780G schon länger nutzen. Das hat sich nach Aussagen von Medtronic-Mitarbeitern beim T1day heute genau umgekehrt. Mein Doc hat das vestätigt. Für mich als neuer Bezieher der 780G gut, für die Bestandskunden schlecht.
    Danke vorab und bleibt gesund (von unserem Typ 1 lassen wir uns das Leben dank Technik nicht vermiesen!)
    Thomas55

    • Hi Thomas 🙂
      Ja genau für Bestandskunden bekommt man den Simplera leider nicht. Ich habe / hatte jetzt 8 Jahre lang die Pumpen von Medtronic. Aktuell hab ich die 780g noch bis Ende März, dann Wechsel ich zur Ypsopumpe.
      Ich war eigentlich immer zufrieden mit der Pumpe und den Sensoren. Doch seit gefühlt einem Jahr sind die Guardian 4 Sensoren so schlecht geworden. Ich war dauerhaft damit beschäftigt, einen Sensor nach dem anderen zu reklamieren. Die Sensoren hielten bei mir nur max. 4-5 Tage. Danach war Schluss. Verschiedene Setzstellen wurden getestet, auch der Transmitter wurde getauscht. Aber es half alles nichts.

      Jetzt werde ich wechseln. Den Simplera wollte ich dann einfach nicht noch länger abwarten. Denn Bestandskunden hatten da leider das nachsehen. Schade Medtronic!!!

    • @crismo: Ich habe mich nun auch für die Ypsopump entschieden. Ich wollte von medtronic Angebote für die 780 und den Simplera haben für die Krankenkasse zur Übernahme der Kosten. Ausserdem wollte ich eine Zusicherung haben, dass ich den Simplera überhaupt bekomme. Nach einer Woche kam das Angebot für die 780 per Post, von einem Angebot für den Simplera kein Wort. Ich bin privat versichert und muss an medtronic zahlen und dann eine Erstattung von der Krankenkasse beantragen. Weil der Simplera mehr als das Doppelte vom Libre kostet, wollte ich das der Krankenkasse vorher offenlegen. Dann habe ich eine Mail an medtronic geschrieben, nach 2 Wochen keine Reaktion. Dann habe ich mich für die Ypsopump entschieden. Das Angebot kam am nächsten Tag per Mail. Das ist für mich Service! Jetzt warte ich auf Zustimmung der Krankenkasse und dann Tschüss medtronic. Schade, ich finde die Pumpen (seit 12 Jahren genutzt) gut.

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