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Durch die zuckertrübe Brille
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Vorher-Nachher-Bilder zeigen die Welt aus Sicht eines Menschen mit Retinopathie
Wie fühlt es sich wirklich an, wenn die eigene Sehkraft schwindet, die Außenwelt nur noch verschwommen wahrgenommen wird und das Sichtfeld durch kleine Risse durchzogen ist? Mit einer Reihe von Vorher-Nachher-Bildern kann man der diabetischen Retinopathie nachspüren.
Eine langjährige Diabeteserkrankung macht vor den Augen nicht halt. Durch Schäden an den feinen Blutgefäßen der Netzhaut kommt es zu einer Unterversorgung der Sehzellen. Die Folge: abnehmende Sehkraft. Je nach Studie ist etwa ein Viertel aller Menschen mit Typ-1-Diabetes bzw. jede fünfte Person mit Typ-2-Diabetes nach längerer Krankheitsdauer von der diabetischen Retinopathie betroffen.
Diabetische Retinopathie erleben
Für Nichtbetroffene kann es trotz allen Einfühlungsvermögens mitunter sehr schwer sein nachzuvollziehen, wie es sich anfühlen muss, wenn die Umgebung verschwommen oder getrübt wahrgenommen wird. Doch gerade bei der Begleitung von Menschen mit Diabetes könnten solche „Einblicke“ helfen, um Verständnis zu fördern und sprichwörtlich zu erleben, was eine Retinopathie für Erkrankte bedeutet.
Linsen zeigen Symptome der diabetischen Retinopathie
Das Wissensmagazin GEO hat vor nicht allzu langer Zeit einen Beitrag zu dem Thema veröffentlicht, in dem sich anhand einiger Vorher-Nachher-Slides nachempfinden lässt, wie stark die diabetische Folgeerkrankung das Sichtfeld beeinflusst. Dazu hat der Kontaktlinsenhersteller Lenstore auf insgesamt fünf Bildern berühmte Wahrzeichen Deutschlands wie das Schloss Neuschwanstein oder den Berliner Fernsehturm „eingefärbt“ und so häufige Symptome der Retinopathie visualisiert, z.B. Flimmern oder wellenförmiges Sehen.
von Redaktion Diabetes-Anker
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stephanie-haack postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 1 Woche, 1 Tag
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
