Durch die zuckertrübe Brille: Vorher-Nachher-Bilder zeigen die Welt aus Sicht eines Menschen mit Retinopathie

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Durch die zuckertrübe Brille: Vorher-Nachher-Bilder zeigen die Welt aus Sicht eines Menschen mit Retinopathie

Vorher-Nachher-Bilder machen sichtbar, wie sich die Welt durch eine diabetische Retinopathie verändern kann. Verschwommenes Sehen, Flimmern und Risse im Sichtfeld zeigen, welche Folgen Schäden an den Blutgefäßen der Netzhaut haben können.

Wie fühlt es sich wirklich an, wenn die eigene Sehkraft schwindet, die Außenwelt nur noch verschwommen wahrgenommen wird und das Sichtfeld durch kleine Risse durchzogen ist? Mit einer Reihe von Vorher-Nachher-Bildern kann man der diabetischen Retinopathie nachspüren.

Eine langjährige Diabeteserkrankung macht vor den Augen nicht halt. Durch Schäden an den feinen Blutgefäßen der Netzhaut kommt es zu einer Unterversorgung der Sehzellen. Die Folge: abnehmende Sehkraft. Je nach Studie ist etwa ein Viertel aller Menschen mit Typ-1-Diabetes bzw. jede fünfte Person mit Typ-2-Diabetes nach längerer Krankheitsdauer von der diabetischen Retinopathie betroffen.

Diabetische Retinopathie erleben

Für Nichtbetroffene kann es trotz allen Einfühlungsvermögens mitunter sehr schwer sein nachzuvollziehen, wie es sich anfühlen muss, wenn die Umgebung verschwommen oder getrübt wahrgenommen wird. Doch gerade bei der Begleitung von Menschen mit Diabetes könnten solche „Einblicke“ helfen, um Verständnis zu fördern und sprichwörtlich zu erleben, was eine Retinopathie für Erkrankte bedeutet.

Linsen zeigen Symptome der diabetischen Retinopathie

Das Wissensmagazin GEO hat vor nicht allzu langer Zeit einen Beitrag zu dem Thema veröffentlicht, in dem sich anhand einiger Vorher-Nachher-Slides nachempfinden lässt, wie stark die diabetische Folgeerkrankung das Sichtfeld beeinflusst. Dazu hat der Kontaktlinsenhersteller Lenstore auf insgesamt fünf Bildern berühmte Wahrzeichen Deutschlands wie das Schloss Neuschwanstein oder den Berliner Fernsehturm „eingefärbt“ und so häufige Symptome der Retinopathie visualisiert, z.B. Flimmern oder wellenförmiges Sehen.


von Redaktion Diabetes-Anker

Das Redaktionsteam des Diabetes-Ankers besteht aus erfahrenen Journalistinnen und Journalisten – teils mit medizinischem und naturwissenschaftlichem Hintergrund sowie selbst von Diabetes betroffen – die seit vielen Jahren zum Thema Diabetes publizieren.

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  • kety22 postete ein Update vor 1 Woche

    Hallo zusammen, ich bin eine Dia-Mama und wollte fragen, was isst ihr abends oder kocht abends für eure Dia-Kids, damit der Wert nicht so hoch steigt und dann nachts nicht in die Unterzuckerung fällt? Oder habt ihr generell irgendwelche Tipps gegen nächtliche Unterzuckerung?

    • Hallo!
      Ich habe für mich festgestellt, dass Proteine am Anfang vom Abendessen helfen (Käse, Ei…) dann steigt der Blutzucker beim Essen nicht so schnell. Außerdem geht der Zucker später noch etwas hoch wegen den Proteinen. Das hilft etwas gegen Unterzucker.
      Allerdings habe ich kaum noch Unterzucker seit ich meine Insulinpumpe habe.
      Vielleicht hilft das etwas – viel Glück

  • katrin-kraatz schrieb einen neuen Beitrag vor 2 Wochen

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  • mr postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen

    Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.

    • Hallo mr,

      Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.

      Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.

      Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.

      Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?