Selbsthilfegruppen – gemeinsam stark

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Selbsthilfegruppen – gemeinsam stark

Selbsthilfegruppen werden von Betroffenen selbst gegründet und organisiert und sind oftmals eine große Unterstützung.

Selbsthilfegruppen stärken die Solidarität untereinander. Menschen mit ähnlichen Problemen können ihre Erfahrungen teilen, gemeinsam nach Lösungen suchen und bleiben nicht allein. Mitglieder einer Selbsthilfegruppe können gemeinsam ihre Interessen besser verfolgen und durchsetzen, zum Beispiel indem sie sich gemeinsam an Behörden, die Öffentlichkeit, Politiker oder Entscheidungsträger wenden. Dabei sind Selbsthilfegruppen kein Ersatz für eine therapeutische Behandlung durch Fachleute, sondern eine notwendige und sinnvolle Ergänzung.

Deutscher Diabetiker Bund

Die älteste deutsche Selbsthilfevereinigung für Diabetiker ist der Deutsche Diabetiker Bund (DDB). Er wurde erstmals 1931 gegründet, zu einer Zeit, als Insulin und seine Wirkung schon entdeckt worden waren, jedoch keineswegs für alle Menschen mit Diabetes zur Verfügung standen. Der DDB ist Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband (Paritätischer) und in der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Selbsthilfe.

Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes

Die Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) ist Selbsthilfeorganisation und Interessenvertretung im Bereich Diabetes. Die DDH-M arbeitet eng mit den Organisationen diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe, Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland (VDBD) zusammen. Auch die DDH-M ist Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband (Paritätischer) und in der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Selbsthilfe.

Deutsche Diabetes Föderation

Eine weitere Selbsthilfeorganisation für Diabetiker ist die Deutsche Diabetes Föderation (DDF). Maßgeblich für das Handeln der DDF ist das Motto des Weltdiabetesverbands, der International Diabetes Federation (IDF): „Unite for Diabetes“. Die DDF ist ebenfalls Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband (Paritätischer) und in der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Selbsthilfe.

Diabetikerbund Bayern

Regional in Bayern gibt es den Diabetikerbund Bayern mit Selbsthilfegruppen, Informationsveranstaltungen, Diabetes-Camps und mehr.

Einsatz für Diabetespatienten

Alle Selbsthilfeorganisationen setzen sich dafür ein, dass die gesundheitliche Situation und die Lebensqualität von Diabetikern verbessert werden. Diabetiker sollen nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft behandelt werden und eine flächendeckende ambulante und stationäre Versorgung nach aktuellen Qualitätsstandards sollte zur Verfügung stehen. Ziel ist auch, die Eigenverantwortung der Betroffenen zu fördern.


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Community-Feed
  • Hallo zusammen,
    ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!

    • Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.

    • @calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!

  • Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/

  • tako111 postete ein Update vor 3 Wochen, 2 Tagen

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

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