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Studie: Bei Angst, Stress und Frust essen Heranwachsende mehr Ungesundes
2 Minuten

Eine aktuelle Untersuchung hat ermittelt, wie emotionale Zustände die Ernährungsgewohnheiten von Kindern und Jugendlichen beeinflussen. Dabei zeigte sich, dass Heranwachsende als Reaktion auf negative Emotionen wie Angst, Stress und Frust mehr Süßes und Fettes essen.
Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Präventionsforschung und Epidemiologie (BIPS) haben eine Studie veröffentlicht, die beleuchtet, wie Stress und emotionale Zustände das Essverhalten von Kindern und Jugendlichen beeinflussen. Die Ergebnisse der umfassenden Forschung wurden im Fachmagazin International Journal of Behavioral Nutrition and Physical Activity veröffentlicht und bieten neue Einsichten in die Zusammenhänge zwischen Emotionen, Impulsivität und der Vorliebe für süße sowie fetthaltige Lebensmittel.
Die Studie, geleitet von der BIPS-Wissenschaftlerin Stefanie Do, nutzte die Daten der europäischen IDEFICS/I.Family Kohorte, einer weitreichenden Studie, die die Gesundheitsmuster von Kindern und Jugendlichen in acht europäischen Ländern überprüft. „Unsere Untersuchung zeigt, dass emotionale Zustände, insbesondere negativer Stress, einen erheblichen Einfluss auf die Ernährungswahl bei Jugendlichen haben“, erklärt Stefanie Do. Dieser Einfluss manifestiert sich vor allem in einer erhöhten Vorliebe für süße und fetthaltige Nahrungsmittel.
Negative Gefühle wie Angst, Stress und Frust führen dazu, dass Kinder und Jugendliche eher Ungesundes essen
PD Dr. Antje Hebestreit, Leiterin der Fachgruppe Lebensstilbedingte Erkrankungen am BIPS, hebt hervor, dass insbesondere die Reaktion auf negative Emotionen wie Angst oder Stress oft zu ungesunden Essgewohnheiten führt. Die Studie zeigt, dass Impulsivität dabei eine wichtige Rolle spielt und sogar einen stärkeren Effekt auf das Essverhalten haben könnte als das allgemeine Wohlbefinden. Dies betont die Notwendigkeit von Maßnahmen, die gezielt die Impulsivität senken, wie beispielsweise Sport.
Angesichts der zunehmenden Verfügbarkeit und aggressiven Bewerbung von ungesunden Lebensmitteln sind die Ergebnisse dieser Studie besonders relevant, so die Autorinnen und Autoren. Jugendliche sind eine besonders anfällige Gruppe, da sie in der Phase des Heranwachsens sind und Strategien entwickeln, mit Stress umzugehen. Präventionsmaßnahmen, die in dieser Lebensphase ansetzen, können daher besonders wirkungsvoll sein und langfristige Verhaltensänderungen bewirken. Das Team des BIPS betont die Wichtigkeit weiterer Forschung in diesem Bereich, um effektive Interventionen zu entwickeln und somit einen gesunden Lebensstil zu fördern.
von Redaktion Diabetes-Anker
mit Materialien des Leibniz-Instituts für Präventionsforschung und Epidemiologie (BIPS)
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thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 2 Wochen, 1 Tag
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 4 Wochen, 1 Tag
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße