„Studien wirken“: Beteiligung der DDF an bundesweiter Initiative

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„Studien wirken“: Beteiligung der DDF an bundesweiter Initiative | Foto: Philip Nürnberger
Foto: Philip Nürnberger
„Studien wirken“: Beteiligung der DDF an bundesweiter Initiative

Die Deutsche Diabetes Föderation (DDF) beteiligt sich als einzige große Patienten-Organisation der Selbsthilfe an einer bundesweiten Initiative, die das Bewusstsein in der Öffentlichkeit für die Notwendigkeit klinischer Studien stärken, das Vertrauen in der Bevölkerung in die klinische Forschung verbessern und die Beteiligung an Studien fördern soll.

Noch immer gibt es in Deutschland Bedenken, Unsicherheiten und zum Teil auch Ablehnung gegenüber klinischen Studien. Sicher auch im Kreis von Menschen mit Diabetes. Die Suche nach Teilnehmenden an klinischen Studien gestaltet sich meist schwierig, die Rate der Studien-Abbrecher ist hoch. Dies behindert die medizinische Forschung, verzögert oftmals die Entwicklung neuer Therapien und schadet dem Forschungsstandort Deutschland.

Breite Unterstützung beim Auftakt in Berlin

Weil wir wissen, dass die Verbesserung der medizinischen Versorgung auch der Menschen mit Diabetes in Deutschland von der stetigen Weiterentwicklung durch forschende Arzneimittel- und Medizinprodukte-Hersteller abhängig ist, haben wir uns für eine Beteiligung an der Aktion entschieden. Initiatorin dieser Kampagne ist die Funke Mediengruppe, die sich als großes Verlagshaus regelmäßig auch gesellschaftlicher Themen annimmt, speziell auch im Gesundheitssektor.

Am 21. November 2025 fand an der Humboldt-Universität zu Berlin das „Kick-off“ statt. Es war spannend, die Bandbreite der Unterstützer dieser neuen Kampagne zu sehen: Patientenvertreter, Fachverbände, Pharma-Unternehmen, Universitätskliniken, Forschungs-Einrichtungen, Journalisten und Politiker.

Eindrückliche Beispiele aus der Praxis

Es eröffnete jedoch nicht etwa ein Politiker – Gesundheitsstaatssekretär und Mitglied des Bundestags Dr. Georg Kippels kam erst an dritter Stelle –, es war eine Betroffene: Thu Thao Vu Thi, eine junge Studentin aus Ansbach, die 2021 und 2022 nur durch die Teilnahme an einer klinischen Studie zu einer speziellen Zell-Therapie ihre schwere Erkrankung des Blut-Systems bezwingen konnte und heute als geheilt gelten kann. Dies ist ein wirklich eindrucksvolles Beispiel für das Motto dieser Kampagne: Studien wirken!

Dass es aber leider auch anders laufen kann, berichtete Babette Barniec, Gründerin des „Krebs Campus“, einer Betroffenen-Community. Sie erzählte von einer Patientin mit Krebs, die verzweifelt nach einer Studie für ihre ganz spezielle Erkrankung suchte und erfahren musste, dass die passende Studie mangels Teilnehmender noch nicht starten konnte. Die Patientin erlebte den Beginn dieser Studie nicht mehr. Beide Beispiele sind eindrucksvolle Belege dafür, dass es sich lohnt, die Kampagne „Studien wirken“ zu unterstützen.


von Leonhard Stärk, Vorsitzender des Vorstands der DDF

Erschienen in: Diabetes-Anker, 2026; 75 (1/2) Seite 62


zur Beitragsübersicht von Deutsche Diabetes Föderation e.V.

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  • stephanie-haack postete ein Update vor 3 Wochen

    Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/

  • tako111 postete ein Update vor 3 Wochen

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

  • moira postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
    War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?

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