- Aktuelles
Umfrage für den Diabetes- und Technologie-Report – letzte Chance zum Mitmachen!
2 Minuten
Jedes Jahr findet eine Umfrage zu den Themen neue Diabetes-Technologie und digitale Anwendungen statt. Alle zwei Jahre werden im Rahmen dieser Umfrage für den Diabetes- und Technologie-Report (D.U.T-Report) neben Ärztinnen und Ärzten auch Menschen mit Diabetes gefragt, auch dieses Jahr. Die Initiatoren bitten: Macht mit und unterstützt damit eine bessere Diabetes-Versorgung!
Vor vier und vor zwei Jahren hatte das unabhängige Forschungsinstitut der Diabetes-Akademie Bad Mergentheim (FIDAM) schon einmal gefragt, wie Menschen mit Diabetes neue Technologien für ihre Behandlung und deren Zukunfts-Trends beurteilen. Die Resonanz war überwältigend: 5.844 Menschen mit Diabetes und Eltern von Kindern mit Diabetes hatten an den bisherigen zwei Befragungen teilgenommen.
So funktioniert die Umfrage – die Teilnahme ist einfach und geht schnell:
Mitmachen an der Umfrage für den Diabetes- und Technologie-Report (D.U.T-Report) 2024 können Menschen mit Diabetes und Eltern von Kindern und Jugendlichen mit Diabetes. Ganz bequem online per Computer, Tablet oder Smartphone unter: de.research.net/r/dt24dj
Die Umfrage wird vom unabhängigen Forschungsinstitut der Diabetes-Akademie Bad Mergentheim (FIDAM) durchgeführt. Die Antworten sind völlig anonym, persönlichen Daten werden nicht gespeichert. Die Umfrage findet noch bis zum 30. November 2023 statt.
Die Ergebnisse ergaben erstmals ein umfassendes Bild, wie Patientinnen und Patienten moderne Technologien bei Diabetes, z. B. Insulin-Pumpen, „smarte“ Insulin-Pens, Systeme für die kontinuierliche Glukose-Messung (CGM), Apps, Telemedizin, Video-Schulungen selbst beurteilen. Dies Befragten beantworteten auch, welche Chancen, aber auch Risiken sie diesbezüglich aktuell und in der nächsten Zukunft erwarten.
Zunahme von modernen Diabetes-Technologien, Diabetes-Schulungen zu selten besucht
Die Ergebnisse sind zum einen wichtig, um belastbare Daten zu bekommen, wie häufig Diabetes-Technologie zum Einsatz kommt. Aus den bisher erfassten Daten konnten die Initiatoren des FIDAM schlussfolgern, dass mittlerweile bereits 77 Prozent aller Menschen mit Typ-1-Diabetes ein CGM-System nutzen und etwa jeder Dritte eine Insulinpumpe. Bei bereits ca. 12 Prozent steuert ein Algorithmus auf der Basis von CGM-Werten die Insulindosierung über eine Insulinpumpe (automatisierte Insulin-Dosierung, AID), Tendenz steigend. Menschen mit Typ-2-Diabetes nutzen vor allem CGM-Systeme, sehr selten hingegen bislang einen Smart-Pen zur digitalen Erfassung der Insulinabgaben.
Weiterführende Informationen
➤ zur Website des Diabetes- und Technologie-Reports
Aber auch Versorgungsmängel zeigen die Ergebnisse auf. So gab ein erstaunlich großer Anteil der Befragten der letzten Umfrage an, entweder überhaupt nicht oder nur ein einziges Mal an einer Schulung teilgenommen zu haben. Das ist deutlich zu wenig, da moderne Technologien ohne Schulung nicht richtig angewendet werden, weil nicht alle Menschen technikaffin sind und mit den Technologien gut zurechtkommen. In einer Umfrage mit dem Umfrage-Panel dialink, konnten die FIDAM-Forschenden feststellen, dass Personen, die CGM nutzen, deutlich weniger häufig die verschiedenen Alarme verwenden als Personen, die eine entsprechende Schulung besucht haben.
Sicht der Betroffenen: Darum lohnt es, an der Umfrage zum Diabetes- und Technologiereport teilzunehmen
Da sich Diabetes-Technologien schnell verändern und die Digitalisierung voranschreitet, bittet das FIDAM in diesem Jahr erneut, Eure Meinung zu neuen Technologien und der Digitalisierung in der Diabetestherapie zu äußern. Die Ergebnisse werden im Diabetes- und Technologiereport (D.U.T-Report) 2024 veröffentlicht, sodass auch die Stimme von Menschen mit Diabetes ein Gewicht erhält, da der Bericht auch von Kostenträgern und der Politik wahrgenommen wird. Dieses Jahr wird die Umfrage erstmals auch in Österreich und der Schweiz durchgeführt, um einen Eindruck zu erhalten, wie die Situation in Deutschland im Vergleich zu den beiden anderen Ländern ist.
(Beitrag zuletzt aktualisiert am 30.11.2023, 7 Uhr, veröffentlicht am 23.11.2023, 18:25 Uhr)
von Prof. Dr. Bernhard Kulzer, Leiter des Forschungsinstitut der Diabetes-Akademie Bad Mergentheim (FIDAM)
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moira postete ein Update vor 2 Wochen
Ich hatte am letzten Wochenende viel Spaß mit Bluetooth: meine Pumpe und mein Handy wollten sich 1Stunde lang nicht koppeln – bis mein Mann auf die Idee kam es könnte an den 3 Bluetooth Controllern liegen mit denen gerade im selben Raum gespielt wurde. Mit genug Abstand klappte alles wieder hervorragend. 🙄
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bloodychaos postete ein Update vor 3 Wochen, 1 Tag
Hat noch jemand Probleme mit dem Dexcom G7? Nachdem ich letztes Jahr im Sommer über drei Monate massive Probleme mit dem G7 hatte bin ich zum G6 zurückgewechselt. Jetzt zum Jahreswechsel bzw. jetzt Ende Februar wollte ich dem G7 mal wieder eine Change geben. Ich war davon ausgegangen, dass die Produktionsprobleme inzwischen behoben sind. Aber spätestens am dritten Tag habe ich massive Abweichungen von 50 – 70 mg/dL. Setzstellenunabhängig. Meine aktuellen G7 wurden im Dezember 2025 produziert. Also sollten die bekannten Probleme längst behoben worden sein. Zuerst lief es die ersten Monate von 2025 mit dem G7 super, aber im Frühjahr 2025 fingen dann die Probleme an und seitdem läuft der G7 nicht mehr bei mir, obwohl alle sagen, dass die Probleme längst behoben seien und der Sensor so toll funktioniert. Ich habe echt Angst. Mir schlägt das sehr auf die Psyche. Zumal ich die TSlim nutze, die nur mit Dexcom kompatibel ist und selbst wenn ich zur Ypsopump wechsel ist da der Druck, dass es mit dem Libre3 funktionieren MUSS. Ich verstehe nicht, warum der G7 bei allen so super läuft, nur ich bin die Komische, bei der er nicht funktioniert.
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ole-t1 antwortete vor 2 Wochen, 5 Tagen
Kleine Ergänzung zum MeetUp von gestern.
Wenn ein “klassischer” Pumpenbetrieb ohne AID/Loop eine Option ist, dann tut sich eine breite Auswahl an CGM auf, die momentan auf dem deutschen Markt verfügbar sind:
Freestyle Libre 3 bzw. 3+
Dexcom G7
Dexcom G6 (noch)
Medtronic Guardian 4 (nur mit Medtronic-Pumpe)
Medtronic Simplera (nur mit Medtronic-Pumpe oder -Smartpen)
Eversense (implantiert für 1/2 Jahr, wird oft bei Pflasterallergien genutzt)
Accu-Chek Smartguide CGM
Medtrum Touchcare Nano CGMIch würde schätzen, dass die Reihenfolge ungefähr den Verbreitungsgrad widerspiegelt. Von Medtrum würde ich mir z.B. keinen grandiosen Kundenservice erhoffen. Aber wer weiß…?
Mag sein, dass ich etwas vergessen habe, aber die wichtigesten müssten dabei sein.
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thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen, 5 Tagen
Hallo,
ich habe zur Zeit die Medtronic Minimed 670G mit Libre als Sensor. Ich überlege, auf die 780G als AID mit dem Simplera umzusteigen. Hat jemand Erfahrung mit diesem Sensor? Wie sieht es mit der Verfügbarkeit aus? In der Vergangenheit wurden Neukunden der 780G nicht mit dem Simplera beliefert sondern nur Kunden, die die 780G schon länger nutzen. Das hat sich nach Aussagen von Medtronic-Mitarbeitern beim T1day heute genau umgekehrt. Mein Doc hat das vestätigt. Für mich als neuer Bezieher der 780G gut, für die Bestandskunden schlecht.
Danke vorab und bleibt gesund (von unserem Typ 1 lassen wir uns das Leben dank Technik nicht vermiesen!)
Thomas55-
crismo antwortete vor 2 Tagen, 15 Stunden
Hi Thomas 🙂
Ja genau für Bestandskunden bekommt man den Simplera leider nicht. Ich habe / hatte jetzt 8 Jahre lang die Pumpen von Medtronic. Aktuell hab ich die 780g noch bis Ende März, dann Wechsel ich zur Ypsopumpe.
Ich war eigentlich immer zufrieden mit der Pumpe und den Sensoren. Doch seit gefühlt einem Jahr sind die Guardian 4 Sensoren so schlecht geworden. Ich war dauerhaft damit beschäftigt, einen Sensor nach dem anderen zu reklamieren. Die Sensoren hielten bei mir nur max. 4-5 Tage. Danach war Schluss. Verschiedene Setzstellen wurden getestet, auch der Transmitter wurde getauscht. Aber es half alles nichts.Jetzt werde ich wechseln. Den Simplera wollte ich dann einfach nicht noch länger abwarten. Denn Bestandskunden hatten da leider das nachsehen. Schade Medtronic!!!
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thomas55 antwortete vor 2 Tagen, 14 Stunden
@crismo: Ich habe mich nun auch für die Ypsopump entschieden. Ich wollte von medtronic Angebote für die 780 und den Simplera haben für die Krankenkasse zur Übernahme der Kosten. Ausserdem wollte ich eine Zusicherung haben, dass ich den Simplera überhaupt bekomme. Nach einer Woche kam das Angebot für die 780 per Post, von einem Angebot für den Simplera kein Wort. Ich bin privat versichert und muss an medtronic zahlen und dann eine Erstattung von der Krankenkasse beantragen. Weil der Simplera mehr als das Doppelte vom Libre kostet, wollte ich das der Krankenkasse vorher offenlegen. Dann habe ich eine Mail an medtronic geschrieben, nach 2 Wochen keine Reaktion. Dann habe ich mich für die Ypsopump entschieden. Das Angebot kam am nächsten Tag per Mail. Das ist für mich Service! Jetzt warte ich auf Zustimmung der Krankenkasse und dann Tschüss medtronic. Schade, ich finde die Pumpen (seit 12 Jahren genutzt) gut.
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