„Zuckerzange“: der Diabetes-Podcast mit Gästen aus der Politik

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Podcast-Reihe „Zuckerzange“
Foto: bnenin – stock.adobe.com
„Zuckerzange“: der Diabetes-Podcast mit Gästen aus der Politik

Diabetes-Anker und diabetesDE haben gemeinsam die „Zuckerzange“ entwickelt: ein Podcast, der ab Herbst 2022 Politiker*innen zum ­Gespräch über Diabetes einlädt.

Digitale ­Formate sind das Zeichen der Zeit – auch die Aufklärung und Informationsvermittlung für Menschen mit Diabetes findet heute oft digital statt. ­Frei nach dem Motto: „Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit“ haben die beiden Kooperationspartner diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe und Diabetes-Anker (ein Angebot von MedTriX Deutschland) ihr Informationsangebot zeitgerecht angepasst und sind neue digitale Formate angegangen.

„Zuckerzange“: Gästen aus der Politik zum Thema Diabetes auf den Zahn fühlen

„Die Erfahrung hat uns gelehrt, dass wir mit digitalen Angeboten meist mehr Menschen erreichen als mit den analogen“, sagt ­Nicole ­Mattig-Fabian, diabetesDE-Geschäftsführerin, und ergänzt: „Digitale Formate sind on demand rund um die Uhr abrufbar, unabhängig davon, an welchem Ort sich Nutzende befinden. Das ist ein unschlagbarer Vorteil gegenüber analogen Angeboten.“ Daher begrüßt die gemeinnützige Gesundheitsorganisation das Engagement des Diabetes-Ankers bei dem neuen digitalen Format.

Warum gibt es eigentlich immer noch unnötige Amputationen? Wie sieht es aus mit der Zuckersteuer und dem Werbeverbot ungesunder Lebensmittel für Kinder? Welchen Stellenwert haben Menschen mit Diabetes für die Ampelkoalition? Im neuen Audio-Format „Zuckerzange“, die unter dem Dach des Podcast-Kanals „Diabetes-Audio-Anker“ veröffentlicht wird, sprechen Dr. Jens Kröger, Diabetologe und diabetesDE-Vorstandsvorsitzender, sowie Günter Nuber, Gesamtredaktionsleiter von MedTriX Deutschland, über aktuelle Themen rund um den Diabetes.

Das sind die ersten Gäste der Podcast-Reihe „Zuckerzange”

  • Prof. Dr. Andrew Ullmann (FDP); Infektiologe, war Universitätsprofessor in Mainz und Würzburg. Er ist Mitglied im Gesundheitsausschuss des Bundestages, gesundheitspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion sowie Vorstandsmitglied beim Berufsverband Deutscher Internistinnen und Internisten.
  • Johannes Wagner (Bündnis 90/Die Grünen); Arzt (bis 2021 in einer Kinderklinik tätig), jetzt MdB und Mitglied im Gesundheitsausschuss sowie im Ausschuss „Globale Gesundheit“.
  • Tino Sorge (CDU); Jurist, Mitglied im Ausschuss „Gesundheit“ des Bundestages und gesundheitspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion.

Angefragt als Gesprächspartner sind u.a. Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach (SPD) sowie Cem Özdemir (Grüne), Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft. Fragesteller und Moderator haben bei den Talks „stets die Bedürfnisse von Menschen mit Diabetes im Blick“, sagt Dr. Kröger. Der Podcast ist aber interessant für alle, die sich für gesundheitspolitische Themen interessieren. Im Jahr 2022 sind die ersten vier Folgen geplant. Start ist im Oktober.


von Gregor Hess

Gregor Hess ist Medizin-Redakteur und Chef vom Dienst der Website des Diabetes-Ankers. Er ist darüber hinaus verantwortlicher Redakteur für das Portal diabetologie-online.de und arbeite zudem mit an der diabetes zeitung, dem Diabetes-Anker-Magazin sowie weiteren digitalen MedTriX-Projekten.

Mit Materialien von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe

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  • thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 2 Wochen, 6 Tagen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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