Grund-Rezept für Butterplätzchen

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Adventszeit – Tipps für Plätzchenbacken – Grundrezept Butterplätzchen
Foto: Kirsten Metternich von Wolff – herzwiese.de
Grund-Rezept für Butterplätzchen

Butterplätzchen sind Klassiker auf dem bunten Teller. Was man dazu braucht? Natürlich Butter – und ein tolles Grund-Rezept. Und genau das findest Du hier – zusammen mit vielen Tipps, wie Du den Grundteig ganz einfach abwandeln kannst.

Kross und mürbe sind sie und haben eine lecker-süßen Butternote: Mit meinem Grundrezept entstehen köstliche Butterplätzchen. Das Rezept kann was, denn Du brauchst nur ein Grundrezept und kannst daraus direkt mehrere Sorten Plätzchen backen. Wie das geht, liest Du in den Tipps unter dem Rezept.

Das Rezept für Butterplätzchen bietet sich auch prima zum Backen mit Kindern an und kommt allen entgegen, die wenig Back-Erfahrung haben. Auch wenn die Zeit knapp ist – dieses Rezept geht immer. Der Teig lässt sich sogar vorbereiten und kann drei Tage im Kühlschrank auf seine Weiterverarbeitung warten. Also nichts wie ran an die leckeren Butterplätzchen! Übrigens: Wenn die Plätzchen ein paar Tage Zeit bekommen, um richtig durchzuziehen, schmecken sie gleich doppelt gut. Wie Du diabetesfreundliche Plätzchen backen kannst, zeige ich Dir im dazugehörigen Beitrag und Video.

Rezept: Butterplätzchen

Zutaten für 50 Stück:

  • 150 g Butter
  • 80 g Erythrit
  • 1-2 TL flüssiger Süßstoff
  • 1 Fläschchen Buttervanille-Aroma
  • Mark einer Vanilleschote
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 250 g Weizenmehl, Type 550

Nährwert pro Butterplätzchen ca.:

Zubereitungs- und Kühlzeit: 75 Minuten
Backzeit: 14 Minuten

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Zubereitung

  1. Die Butter in kleine Stückchen schneiden und in eine Schüssel geben. Nun das Erythrit, Flüssigsüßstoff sowie Buttervanille-Aroma, Vanillemark, die gemahlenen Mandeln und das Weizenmehl dazugeben. Alles mit den Knethaken des Mixers oder in einer Küchenmaschine zum Mürbeteig verarbeiten. Dann 30 ml warmes Wasser dazugeben.

  2. Den weichen Plätzchenteig auf einen Teller legen und im Kühlschrank eine Stunde kaltstellen.

  3. Anschließend den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze (keine Umluft) vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Den Teig vierteln und jeweils ein Viertel auf einer Backunterlage mit einem Teigroller gleichmäßig ausrollen. Aus dem Teig 50 gleich große Herzen, Sterne oder eine andere Wunschform ausstechen.

  4. Die Plätzchen auf die vorbereiteten Bleche legen und im vorgeheizten Ofen 12 bis 14 Minuten backen, bis sie leicht gebräunt sind. Aus dem Ofen nehmen und auf dem Blech komplett auskühlen lassen.

  5. Die abgekühlten Butterplätzchen in eine fest verschließbare Dose füllen und kühl lagern.



Fünf Tipps zum Abwandeln des Butterplätzchen-Grundrezepts

  1. Gib in die Hälfte des Teiges ein bis zwei Esslöffel Backkakao.
  2. Du kannst die Plätzchen vor dem Backen dünn mit Konfitüre einpinseln. Oder Du rollst aus dem Teig kleine Kugeln, stichst mit dem Kochlöffelstil jeweils ein Loch in die Mitte und füllst dieses mit Konfitüre. 
  3. Für Zimtplätzchen eine Füllung aus 50 g Halbfettbutter, 1 EL flüssigem Süßstoff und etwas gemahlenem Zimt bereiten. Dazu Butter schmelzen, Süßstoff und Zimt dazugeben, gleichmäßig verrühren und 10 Minuten im Kühlschrank fest werden lassen. Die Hälfte der gebackenen, ausgekühlten Plätzchen damit bestreichen und jeweils ein unbestrichenes Plätzchen daraufsetzen.
  4. Lecker ist auch eine Füllung aus 50 g cremiger Erdnussbutter mit 1 EL Flüssigsüßstoff und einer Prise Salz. Alle Zutaten glattrühren, die Hälfte der ausgekühlten Plätzchen damit bestreichen und jeweils ein unbestrichenes Plätzchen daraufsetzen.   
  5. Schmelze Schokolade über dem Wasserbad und beträufle die Butterplätzchen damit oder pinsle sie mit der Schokolade ein. 

Beachte: Konfitüre und Schokolade liefern blutzuckerwirksame Kohlenhydrate, die Du noch bei den Nährwerten dazurechnen musst!


Dieses Rezept ist Teil des Beitrags „Adventszeit – Tipps für Plätzchenbacken“.

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Anmerkungen zu den Rezepten: Kohlenhydrate aus Gemüse (z.B. Zwiebeln, Karotten, Sellerie etc.) sind bis zu einer 200-g-Portion je Sorte nicht blutzuckerwirksam. Hilfe für das Schätzen der KH-Portionen geben KH-Tabellen (siehe die Diabetes-Journal-Nährwerttabelle – BE, KE und Kalorien auf einen Blick mit 1000 Lebensmitteln, K. Metternich von Wolff, Kirchheim-Verlag, Mainz 2020). Die berechneten Natriumwerte beziehen sich nur auf den natürlichen Natriumgehalt der Lebensmittel und nicht auf Salz, Brühe etc., die zum Würzen in den Rezepten verwendet werden.

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Anregungen zur Ernährung mit einer Insulin-Therapie sowie Ideen fürs Essen und Trinken, die den Blutzuckerspiegel und das Gewicht schonen: Auf dem Diabetes-Anker veröffentlichen wir regelmäßig Rezepte mit genauen Nährwertangaben für leckere Gerichte und Snacks – geeignet sowohl für Menschen mit Typ-1-Diabetes als auch Typ-2-Diabetes und erstellt mit ernährungsmedizinischer Expertise.

➤ zur Rezept-Übersicht


von Kirsten Metternich von Wolff

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  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 23 Stunden, 35 Minuten

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  • Hallo zusammen,
    ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!

    • Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.

    • @calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!

    • @uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
      Liebe Grüße

  • stephanie-haack postete ein Update vor 1 Monat

    Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

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