Hin und zurück – bis ans Ende der Dia-Welt: #22 | Urlaubsmodus on: Medizinisch gut organisiert

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Hin und zurück – bis ans Ende der Dia-Welt – Urlaubsmodus on – Medizinisch gut organisiert
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Hin und zurück – bis ans Ende der Dia-Welt: #22 | Urlaubsmodus on: Medizinisch gut organisiert

Steht das Ziel erstmal fest, so kann es mit der Reise ja rein theoretisch losgehen, oder? Doch wie genau sieht es eigentlich mit der Mitnahme von Medikamenten aus?

Ein kleiner Vorrat für alle Eventualitäten

Blutzuckermessgerät inkl. Lanzetten und Teststreifen-Vorrat. Foto: privat.

Als Mensch mit Typ-2-Diabetes führe ich natürlich das ein oder andere Medikament sowie mein Blutzuckermessgerät inklusive Teststreifen und Lanzetten mit mir mit. Was die Medikamente und die Teststreifen anbelangt, so würde ich immer empfehlen, ein bisschen mehr als nötig einzupacken. Sollte es doch mal unerwartet zu einer (unfreiwilligen) Verlängerung des Aufenthalts kommen, ist man einfach vorbereitet. Doch Achtung, in vielen Ländern dürfen Medikamente nur mit „üblichen Bedarf“ eingeführt werden. Du solltest also sichergehen, dass Du nicht für 6 Monate packst, wenn Du nur 2 Wochen verreist! 😉

Better safe than sorry

Was das Handling während der Reise anbelangt, so würde ich immer darauf achten, dass alles in greifbarer Nähe ist. Sprich: im Handgepäck. Zum einen kann da so gut wie nichts verloren und zum anderen auch nichts „kaputt“ gehen, was eventuell (überlebens-)notwendig wäre. Falls Du Dir Sorgen machst, dass Dir die Sicherheitskontrolle hier einen Strich durch die Rechnung macht, so würde ich Dir empfehlen, vorab bei Deiner Ärztin bzw. Deinem Arzt eine Bescheinigung ausstellen zu lassen, die bestätigt, dass Du alle verschriebenen Medikamente mit Dir führen solltest. Am besten auch in Englischer Sprache, so dass Du dieses Zertifikat für zukünftige Reisen immer recyceln kannst.

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Kühlung funktioniert auch unterwegs

Natürlich gibt es auch Medikamente, die gekühlt werden müssen bzw. die nur eine begrenzte Zeit aus der Kühlkette entnommen werden dürfen. Bei einem Roadtrip kann man easy eine kleine Kühltasche mitführen und im Kofferraum oder auf der Rückbank verstauen. Doch bei Flugreisen gestaltet sich das etwas komplizierter, da die Kühltasche meist zu viel von dem wenig verfügbaren Platz einnimmt. Sollte Dich das aber nicht stören, dann wunderbar! Problem gelöst. Falls doch ist meine Taktik, die Medikamente in Alufolie einzuwickeln anstelle des Mitführen einer Kühltasche.

Doppelte Menge Tabletten für 2 Wochen als kleiner Vorrat, falls mal was verloren geht. Foto: privat.

Denn die Alufolie hält kühl und an Board ist es ja generell klimatisiert. Und später in den Unterkünften gibt es oftmals Kühlschränke oder Minibars, wo die Medikamente dann gelagert werden können.

Der richtige Einnahme-Intervall

Der Vorteil von Urlaubsreisen mit Zielen innerhalb von Europa ist, dass die Zeitverschiebung relativ gering ausfällt und somit Dein Rhythmus nicht gestört wird. Das sieht bei Langstrecken-Ziele schon ganz anders aus, denn hier geht die Zeitverschiebung bis maximal 14 Stunden hoch. Der Tag wird somit zur Nacht und die Nacht zum Tag. Doch wann sollte man dann seine Medikamente einnehmen?

Kurz vor meiner Reise an die Westküste der USA hatte ich genau dieselben Fragen im Kopf und diese zum Checkup-Termin bei meiner Diabetologin mitgenommen gehabt. Ihre Empfehlung war, die Dosis dem neuen Tagesrhythmus anzupassen und weiterhin morgens die Tablette einzunehmen. Um auch hier sicherzugehen, wann Du Deine Medikamente am besten einnehmen solltest, würde ich auch hier immer Rücksprache mit Deiner Ärztin bzw. Deinem Arzt halten.

➤ Erfahre im Video mehr über Caro und ihr Leben mit Typ-2-Diabetes

Was ist Deine Erfahrung beim Reisen mit Medikamenten? Schreibe es gerne in die Kommentare!

Caros Kolumne

Hin und zurück – bis ans Ende der Dia-Welt

Caros Kolumne „Hin und zurück – bis ans Ende der Dia-Welt“

Hallo, mein Name ist Caro! Ich wurde als 27-Jährige mit einem Typ-2-Diabetes diagnostiziert. Erfahrt in meiner Kolumne „Hin und zurück – bis ans Ende der Dia-Welt“ alles über meine außergewöhnliche Reise als junge Frau mit Diabetes. Viel Spaß beim Lesen!

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von Caro

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  • moira postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen

    Ich hatte am letzten Wochenende viel Spaß mit Bluetooth: meine Pumpe und mein Handy wollten sich 1Stunde lang nicht koppeln – bis mein Mann auf die Idee kam es könnte an den 3 Bluetooth Controllern liegen mit denen gerade im selben Raum gespielt wurde. Mit genug Abstand klappte alles wieder hervorragend. 🙄

  • bloodychaos postete ein Update vor 2 Wochen, 3 Tagen

    Hat noch jemand Probleme mit dem Dexcom G7? Nachdem ich letztes Jahr im Sommer über drei Monate massive Probleme mit dem G7 hatte bin ich zum G6 zurückgewechselt. Jetzt zum Jahreswechsel bzw. jetzt Ende Februar wollte ich dem G7 mal wieder eine Change geben. Ich war davon ausgegangen, dass die Produktionsprobleme inzwischen behoben sind. Aber spätestens am dritten Tag habe ich massive Abweichungen von 50 – 70 mg/dL. Setzstellenunabhängig. Meine aktuellen G7 wurden im Dezember 2025 produziert. Also sollten die bekannten Probleme längst behoben worden sein. Zuerst lief es die ersten Monate von 2025 mit dem G7 super, aber im Frühjahr 2025 fingen dann die Probleme an und seitdem läuft der G7 nicht mehr bei mir, obwohl alle sagen, dass die Probleme längst behoben seien und der Sensor so toll funktioniert. Ich habe echt Angst. Mir schlägt das sehr auf die Psyche. Zumal ich die TSlim nutze, die nur mit Dexcom kompatibel ist und selbst wenn ich zur Ypsopump wechsel ist da der Druck, dass es mit dem Libre3 funktionieren MUSS. Ich verstehe nicht, warum der G7 bei allen so super läuft, nur ich bin die Komische, bei der er nicht funktioniert.

    • Kleine Ergänzung zum MeetUp von gestern.

      Wenn ein “klassischer” Pumpenbetrieb ohne AID/Loop eine Option ist, dann tut sich eine breite Auswahl an CGM auf, die momentan auf dem deutschen Markt verfügbar sind:

      Freestyle Libre 3 bzw. 3+
      Dexcom G7
      Dexcom G6 (noch)
      Medtronic Guardian 4 (nur mit Medtronic-Pumpe)
      Medtronic Simplera (nur mit Medtronic-Pumpe oder -Smartpen)
      Eversense (implantiert für 1/2 Jahr, wird oft bei Pflasterallergien genutzt)
      Accu-Chek Smartguide CGM
      Medtrum Touchcare Nano CGM

      Ich würde schätzen, dass die Reihenfolge ungefähr den Verbreitungsgrad widerspiegelt. Von Medtrum würde ich mir z.B. keinen grandiosen Kundenservice erhoffen. Aber wer weiß…?
      Mag sein, dass ich etwas vergessen habe, aber die wichtigesten müssten dabei sein.

  • thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen, 1 Tag

    Hallo,
    ich habe zur Zeit die Medtronic Minimed 670G mit Libre als Sensor. Ich überlege, auf die 780G als AID mit dem Simplera umzusteigen. Hat jemand Erfahrung mit diesem Sensor? Wie sieht es mit der Verfügbarkeit aus? In der Vergangenheit wurden Neukunden der 780G nicht mit dem Simplera beliefert sondern nur Kunden, die die 780G schon länger nutzen. Das hat sich nach Aussagen von Medtronic-Mitarbeitern beim T1day heute genau umgekehrt. Mein Doc hat das vestätigt. Für mich als neuer Bezieher der 780G gut, für die Bestandskunden schlecht.
    Danke vorab und bleibt gesund (von unserem Typ 1 lassen wir uns das Leben dank Technik nicht vermiesen!)
    Thomas55

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