- Aus der Community
#BSLounge-Podcast: Diabetes-Story von Nathalie Bauer
2 Minuten

Dieses Mal taucht im Podcast eine unbekannte Stimme auf: Nathalie ist im Gespräch mit Katharina zu Gast in der aktuellen Episode. Die beiden sprechen über Nathalies noch recht kurze Diabetes-Geschichte.
Nathalie ist #BSLounge-Autorin und hat schon einige Einblicke in ihre Diagnose-Geschichte und das Ankommen in der Diabetes-Community gegeben. Anlässlich der #DiabetesICH-Monatsaktion spricht sie jetzt mit Katharina noch einmal darüber, wo im Leben sie sich befand, als die ersten Typ-1-Diabetes-Symptome auftraten, was sich danach verändert hat und wie ihr Leben mit der Krankheit heute ist.
Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft
Für Nathalie ist es tatsächlich erst der dritte offizielle Weltdiabetesmonat, den sie mitmacht, denn ihre Diagnose erhielt sie im Oktober 2018 mit 23 Jahren. Sie erzählt von nicht zufriedenstellenden Arzt-Begegnungen und dem Gefühl, das mit den Spritzen niemals hinzubekommen am Anfang, und einem Traum, den sie sich auch mit Diabetes kurze Zeit später erfüllt hat.
Ein Rückblick, eine gemeinsame Momentaufnahme und der Blick in die Zukunft mit Diabetes lässt Nathalie zu dem Fazit kommen: „Ich bin grad’ echt glücklich, wie es läuft, und hoffe, dass es auch in Zukunft nicht schlechter wird.“
Shownotes:
- Mit dem Begriff „Loopen“ meint Nathalie das Erstellen eines nicht offiziell zugelassenen „Closed Loop“, bei dem Insulinpumpe und Gewebezuckersensor miteinander kommunizieren. Mehr dazu findet ihr hier: Closed-Loop-System
- Typische Symptome eines Typ-1-Diabetes sind: häufiger Harndrang, starker Durst, zunehmende Müdigkeit/Abgeschlagenheit, rasche Gewichtsabnahme, ggf. Übelkeit/Bauchschmerzen.
- Ein EKG, also ein Elektrokardiogramm, zeichnet die Herzaktivität auf. Um den Blutdruck und andere Körperfunktionen zu messen, sind weitere Geräte nötig., die aber zum Überwachen eines schwerkranken Menschen parallel eingesetzt werden.
- Das HbA1c wird nicht beeinflusst durch die Trinkmenge, denn es ist der Anteil des verzuckerten Hämoglobins (roter Blutfarbstoff) an der Gesamtmenge des Hämoglobins im Blut.
Hier kommt ihr zu der Monatsaktion und der #DiabetesICH-Foto-Challenge!
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von Katharina Weirauch und Nathalie B.
Mit einem Herz aus Kuchen und Nerven aus Zuckerwatte kaut Katharina so lange auf ihren Gefühlen und Gedanken herum, bis alles zu zäh ist, um es unausgesprochen wieder loswerden zu können. Darum erzählt sie seit 2015 auf verschiedenen Kanälen von ihrem Leben mit Diabetes Typ 1 und Depressionen. Auch beruflich hat Katharina als Social-Media- und Community-Managerin häufig mit Diabetes zu tun. Ab jetzt auch als Autorin für den Diabetes-Anker.
Mit 23 Jahren wurde Nathalie mit Typ-1-Diabetes diagnostiziert, doch sie ließ sich dadurch nicht von ihrem Traum abhalten, im Ausland zu leben. Trotz der Herausforderungen lebte, arbeitete und studierte sie überwiegend fern ihrer Heimat. Ihr Ziel ist es, anderen zu zeigen, dass eine Diagnose nicht das Ende ihrer Träume bedeuten muss. Ihre Leidenschaft für gutes Essen, besonders in der Weihnachtszeit, hat sie zu einer Expertin im Umgang mit Insulin-Boli gemacht und ihr geholfen, einen ausgeglichenen Umgang mit Diabetes zu finden.
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kety22 postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag
Hallo zusammen, ich bin eine Dia-Mama und wollte fragen, was isst ihr abends oder kocht abends für eure Dia-Kids, damit der Wert nicht so hoch steigt und dann nachts nicht in die Unterzuckerung fällt? Oder habt ihr generell irgendwelche Tipps gegen nächtliche Unterzuckerung?
- moira antwortete vor 4 Tagen, 4 Stunden
Hallo!
Ich habe für mich festgestellt, dass Proteine am Anfang vom Abendessen helfen (Käse, Ei…) dann steigt der Blutzucker beim Essen nicht so schnell. Außerdem geht der Zucker später noch etwas hoch wegen den Proteinen. Das hilft etwas gegen Unterzucker.
Allerdings habe ich kaum noch Unterzucker seit ich meine Insulinpumpe habe.
Vielleicht hilft das etwas – viel Glück
katrin-kraatz schrieb einen neuen Beitrag vor 2 Wochen
Diabetes-Anker-Podcast | Extra: Gürtelrose bei Diabetes – Risiken, Symptome und Vorbeugung im Überblick
In dieser Podcast-Sonderfolge geht es um Gürtelrose bei Diabetes. Dr. Katrin Kraatz spricht mit Diabetologe Dr. Dietrich Tews über Risiken, Symptome u …mr postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen
Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.
- katrin-kraatz antwortete vor 2 Wochen
Hallo mr,
Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.
Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.
Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.
Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?




